Rezension “Falling – Ich kann dich nicht vergessen” von Estelle Maskame

Falling – Ich kann dich nicht vergessen von Estelle Maskame

Klappentext: Eigentlich läuft alles gut für Kenzie – sie hat tolle Freunde, schulischen Erfolg, und ihr gutaussehender Exfreund will sie unbedingt zurückerobern. Aber tief innen weiß Kenzie, dass das Wichtigste in ihrem Leben fehlt. Und dass dieses Wichtigste Jaden ist – groß, athletisch, einfühlsam. Vor einem Jahr hatte sie sich unsterblich in ihn und sein schiefes Lächeln verliebt. Bevor ein Schicksalsschlag alles zerstörte. Nun ist Jaden plötzlich wieder da und kämpft um Kenzie. Aber kann sie sich ihm ganz öffnen und ihm ihr dunkelstes Geheimnis offenbaren? Kann sie sich wirklich fallen lassen? 
(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an den Heyne Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Nachdem ich bereits die Dark Love-Trilogie von Estelle Maskame sehr mochte, habe ich mich umso mehr auf Falling gefreut. Das Cover ist im gleichen Stil wie die Vorgänger gehalten, einzig das satte Pink macht einen Unterschied. So bringt der Leser das Cover mit der Autorin und ihren bisher veröffentlichten Büchern in Verbindung.
In Falling geht es um die Protagonistin Kenzie, die sich im letzten Schuljahr auf der High School befindet. Doch in der Vergangenheit haben sich Dinge zugetragen, die Kenzie zu verdrängen versucht. Bis eines Tages Jaden Hunter wieder vor ihr steht, mit dem sie vor einiger zusammen war und von dem sie sich zurückgezogen hat. Sie konnte nicht mit seinem Schicksal umgehen, aber als sie eines Abends aufeinandertreffen, scheint ihre Geschichte doch noch nicht beendet zu sein… Werden ihre Vergangenheit und die Geheimnisse ihnen eine zweite Chance geben oder wird es scheitern?
Estelle Maskame behandelt in der Geschichte mehrere Themen, nämlich zum einen die neu aufflammende Liebe von Kenzie und Jaden und zum anderen wie beide mit den Problemen in ihrer Familie, dem Schicksal, der Trauer und dem Verlust umgehen. Die Autorin zeigt auf, wie unterschiedlich Menschen auf Trauer reagieren und diese verarbeiten. Die Thematik hat sie sehr authentisch und ergreifend beschrieben.

“Vielleicht sind wir deshalb nie darüber hinweggekommen: Wir haben uns der Vergangenheit noch nicht gestellt.”
Seite 174

Wie bei der Dark Love-Trilogie ist der Schreibstil auch hier sehr flüssig und angenehm zu lesen. Auch die Art und Weise, wie Kenzie und Jaden sich wieder angenähert haben, hat sie nachvollziehbar und weder zu schnell noch zu schleppend beschrieben. Mit Jaden hat die Autorin zudem einen Charakter erschaffen, den ich sehr mochte und auch Kenzie war eine sympathische Protagonistin, die einiges hat einstecken müssen.
Der Beziehung von Kenzie und Jaden steht jedoch ihre Vergangenheit und das Geheimnis von Kenzie im Weg, das sie verschweigt. Hier muss ich sagen, dass ich das Geheimnis als nicht sehr schlimm empfunden habe. Da hätte ich etwas “dunkleres” erwartet, aber das wurde durch das Ende der Geschichte wieder ausgeglichen. Das Ende hat mich als Leserin jedoch etwas überrascht hinterlassen, denn Potenzial für eine Fortsetzung ist hier auf jeden Fall gegeben.
Fazit: Vergleichen sollte man es mit der Dark Love-Trilogie jedoch nicht, da hier etwas die Entwicklung fehlt. Falling hat mich dennoch wunderbar unterhalten und durch die ernsten Themen auch berührt.  Ich vergebe 4 von 5 Herzen.

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Rezension “Keiner trennt uns” von Jana von Bergner

Keiner trennt uns von Jana von Bergner

Klappentext: Ein einziger Moment kann alles verändern. Als Hannas Vater plötzlich stirbt, sind sie und ihre drei Geschwister Pia, Emma und Mika mit einem Schlag Vollwaisen. Doch Hanna ist stark, für sich und ihre jüngeren Geschwister. Vor Gericht kämpft die 21-Jährige schließlich um die Vormundschaft. Unterstützung erhält sie von dem nicht ganz unattraktiven Mark, ausgerechnet jenem Polizisten, der ihr die Todesnachricht überbracht hat. Doch was bewegt ihn dazu, ihr zu helfen? Und was verschweigt er ihr? Während beide mit ihren inneren Dämonen kämpfen, bleibt nur eine Frage: Ist Liebe stärker als Angst?

»Keiner trennt uns« ist der bewegende und zutiefst berührende Auftakt der neuen New Adult-Reihe von Jana von Bergner. Eine Geschichte von Verlust und Wiederfinden, von Tod und Leben, von Familie und Erwachsenwerden, von Mut und Hoffnung – und dem Kampf um die ganz große Liebe.
(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Jana von Bergner für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Keiner trennt uns ist ein New Adult-Roman, der all das beinhaltet, was ich an diesem Genre so mag: Junge, erwachsene Charaktere, schwere Schicksalsschläge, Geheimnisse, Herzschmerz und eine Brise Erotik. Dennoch hatte ich mit dem Einstieg in die Geschichte etwas Probleme, wobei ich nicht genau sagen kann, an was es gelegen hat.
Bereits auf den ersten Seiten ist man mitten in der Handlung und erlebt den zweiten Schicksalsschlag im Leben der Protagonistin Hanna mit. Sie lernt den attraktiven Polizisten Mark kennen und eins führt zum anderen. Sie gehen miteinander aus und gleichzeitig  gerät Hannas Leben immer mehr aus den Fugen. Nun muss sie um die Vormundschaft für ihre Geschwister kämpfen und ausgerechnet Mark will ihr helfen. Aber auch er verschweigt ihr Dinge aus seinem Leben… Dinge, die das gefährden, was sich zwischen ihm und Hanna anbahnt.

“Er beging einen Fehler, aber in diesem Moment kümmerte es ihn nicht. Denn ihr Lächeln traf ihn mitten ins Herz.”
Mark

Nach nur wenigen Seiten konnte ich Hanna sehr gut einschätzen, denn sie ist ein sehr aufopferungsvoller, selbstloser Mensch. Als Leserin habe ich großen Respekt davor, wie viel Stärke und Mut sie im Laufe der ganzen Geschichte bewiesen hat. Sie ist eine Protagonistin, die ich gerne mal in den Arm genommen hätte und der ich den ganzen Ballast von den Schultern gezaubert hätte.
Ihr denkt, hier fehlt noch der typische Bad Boy? Weit gefehlt! Denn obwohl Mark auch seine Ecken und Kanten, eine prägende Vergangenheit und Geheimnisse hat, hat er eine liebevolle und hilfsbereite Ader. Ich muss zugeben, dass er mein kleiner Liebling in dem Buch ist.
Die Autorin hat viele Probleme aufgegriffen, die authentisch und deswegen so ergreifend sind. Trotzdem habe ich mir persönlich etwas mehr Drama gewünscht, das mich sprachlos, entsetzt oder beeindruckt hinterlässt (‘m such a dramaqueen).
Besonders gut hat es mir gefallen, dass Keiner trennt uns abwechselnd aus der Sicht von Hanna und Mark geschrieben wurde. Auch der Schreibstil von Jana ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und vermittelte die Gedanken von Hann sowie Mark sehr nachvollziehbar.
P.S.: Das Cover ist ein Traum und das schlichte, dennoch wunderschöne Cover überzeugt auf voller Länge!
Fazit: Keiner trennt uns ist ein New Adult-Roman, der berührt, wo man am meisten fühlt und wo es meisten schmerzt: Am Herzen. Auf die Folgebände bin ich schon mehr als gespannt! Dafür vergebe ich 4 von 5 Herzen!

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Rezension “Trance – Als die Menschen vergaßen zu leben” von Laura Schmolke & Veronika Serwotka

Trance – Als die Menschen vergaßen zu leben von Laura Schmolke & Veronika Serwotka

Klappentext:
Eine dystopische Welt, die kein Erbarmen zeigt.
Eine Regierung, die sich selbst betrügt.
Eine Frau, die die Zeit befreit.

Warum wir damals unter die Erde flüchten mussten, weiß heute niemand mehr. Wir besitzen nur noch Legenden – und unsere Existenz. Unsere Erinnerungen, unsere Identität, unsere Lebenslust tauschten wir gegen kleine weiße Tabletten ein. Ein Medikament, das sich Elysium nennt und zwar ewiges Leben verleiht, uns jedoch in eine Art Trance fallen ließ.

Doch als ich das Tagebuch finde, verändert sich für mich alles. Ich stelle wieder Fragen. Wer bin ich? Warum wollte ich vergessen? Wer tut uns all das hier an?
Ich heiße Kimberly. Und ich bin aus der Trance erwacht.
(Quelle: https://tagtraeumer-verlag.de)

Ein großes Dankeschön an den Tagträumer Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Der Klappentext verspricht eine dystopische Welt, ein Abenteuer und so habe ich mich mit der Protagonistin Kimberly auf eine Reise begeben. Auf eine Reise zu sich selbst und der Wahrheit hinter der Welt, auf der sie lebt.
Die Welt von Kimberly ist in Ober- und Unterwelt unterteilt. In der Oberwelt lebt hauptsächlich die Regierung und die Unterweltler verkörpern die Arbeiter. Sie alle nehmen das Medikament Elysium zu sich, das ihnen ewiges Leben schenkt. Doch als Leserin wurde mir schnell klar, dass das seinen Preis hat. Die Menschen haben keinerlei Erinnerungen über ihr früheres Leben, ihr früheres Ich und existieren nur noch. Sie hinterfragen nichts und befinden sich in einer Trance. Auch dieses Medikament hat wie jedes anderes Nebenwirkungen, nur sind diese viel fataler.
Als Kimberly ein Tagebuch findet und auf eine Gruppe von Rebellen trifft, stellt das ihre ganze Welt auf den Kopf. Erinnerungen schießen durch ihren Kopf und endlich hat sie wieder das Gefühl, zu leben. Sie schließt sich den Rebellen an und gemeinsam wollen sie die Regierung stoppen. Sie wollen die Bevölkerung über Elysium aufklären und ihnen die Chance auf ein Leben geben,  nicht nur einer Existenz.

“Seit ich wieder angefangen habe, zu leben, habe ich schon viele Gefühle wahrgenommen: Angst, Schmerz, Verlust, sogar Panik. Aber nichs davon ist so schlimm wie das Unwissen darüber, wer ich selbst bin, und die Angst davor, es herauszufinden.”

Ich habe einige Zeit gebraucht, um mit der Protagonistin und den Rebellen warm zu werden, doch je mehr die Geschichte voranschritt, desto besser konnte ich diese auch einschätzen. Besonders die Erinnerungsfetzen von Kimberly haben Spannung vermittelt und mich gefesselt.
Was für ein Mensch war Kimberly in ihrem früheren Leben? Und vor allem, was hat sie getan? Warum scheint einer der Rebellen sie mit hasserfüllten Blicken zu strafen? Wem kann sie trauen?
Auf ihrer Reise in die Oberwelt müssen sich Kim und die Rebellen ihren Weg bahnen und einige Niederschläge einstecken.
Der Schreibstil des Autorenduos ist durchweg flüssig und sehr angenehm zu lesen. Jedoch fehlte mir in Trance ein bisschen Aktion und der ausschlaggebende Moment, der mich sprachlos zurücklässt. Dennoch kann man einige Abschnitte auch auf unsere heutige Gesellschaft projizieren und genau das macht eine Dystopie u.a. für mich aus: Sie regt zum Nachdenken an.
Fazit: Trance ist eine dystopische Geschichte, bei der mir etwas Action fehlte, die aber zum Nachdenken und zur Selbstreflexion angeregt. Dafür vergebe ich 4 von 5 Herzen!

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Rezension “Seelensplitter” von Stephanie Pinkowsky

Seelensplitter von Stephanie Pinkowsky

Klappentext: Welche Wege sucht sich ein Herz, wenn die Seele zu Eis gefriert? Die erfolgreiche Schauspielerin Helene, die zugunsten des Ruhmes in eine selbstzerstörerische Rolle gedrängt wurde, erstarrt innerlich immer mehr.
Vor dem Mann, den sie liebte, verbirgt sie ein tragisches Geheimnis. Nur in den Armen einer besonderen Frau fühlt sie sich noch lebendig. Getrieben von Sehnsucht und Schmerz beginnt eine schicksalhafte Affäre. Gestohlenes Glück, das von der Last der Schuld überschattet wird und jederzeit enden kann. Helene und ihre Geliebte sind untrennbar miteinander verbunden, nicht nur durch ihre Leidenschaft. Eine quälende Wahrheit, deren Verleugnung unmöglich ist.
Lassen Sie sich in den Bann eines einzigartigen Liebesdramas ziehen!
(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Stephanie Pinkwosky für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Der Klappentext verspricht eine einzigartige Liebesgeschichte, eine dramatische Affäre und ich kann euch sagen, dieses Buch ist anders als alles, was ich bisher gelesen habe.
Das Cover hingegen spricht mich nicht unbedingt an, da die Frau für mich sehr statuenhaft wirkt. In ihrem Blick wiederum spiegeln sich die Verzweiflung und Schuld der Protagonistin sehr gut wider.
Seelensplitter schildert in mehreren Zeitsprüngen das Leben der jungen Helene, die sich auf eine Affäre mit dem wesentlich älteren Mark einlässt und wenig später von ihm ein Kind erwartet. Doch sie verschweigt ihm die Schwangerschaft und lässt ihr Kind bei Verwandten, um sich ihrem Studium zu widmen. Jahre später ist Helene ein gefeierter Filmstar und gern gesehener Gast auf dem roten Teppich. Als sie schließlich auf ihre Tochter triff, ist das der Beginn einer Achterbahn der Gefühle
Mit Helene als Protagonistin habe ich mir etwas schwer getan und bin bis zum Ende auch nicht richtig mit ihr warm geworden. Nicht, weil ich ihre Handlungen oder ihr Verhalten nicht nachvollziehen konnte, nein. Ihre Liebe zum älteren Mark und der Wunsch nach einer gemeinsamen Zukunft mit ihm hat die Autorin authentisch beschrieben. Auch die innere Zerrissenheit und die Schuldgefühle, die Helene Jahre später plagen, da sie ihre Tochter zurückgelassen hat, sind sehr greifbar.

“Jede Berührung war befleckt, jeder Augenblick gestohlen, jedes Herzflimmern bereits im Zeitpunkt des Erlebens vergiftet durchb die Gewissheit , dass es keine Chance für sie beide gab.”

Als Helenes Tochter, Katja, in ihr Leben tritt, bringt das sehr viel Spannung und auch Anspannung in die Geschichte. Das Verhältnis der beiden zueinander ist sehr verstrickt und immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen.
Durch die Erzählperspektive des allwissenden Erzählers bekommt man von allen beteiligten Personen einen Eindruck ihrer Gefühle und Gedanken. Ich schätze jedoch, dass die gewählte Perspektive es mir erschwerte, in Helene hineinzufinden, da ich allgemein den Ich-Erzähler bevorzuge.
Ich habe sowohl Helene als auch Katja als polarisierende Charaktere wahrgenommen und schnell habe ich als Leser gemerkt, dass Katja unter den vergangenen Jahren und der Abwesenheit ihrer Mutter gelitten hat. Je mehr Zeit Mutter und Tochter miteinander verbringen, desto tiefer wird ihre gegenseitige Abhängigkeit.
Der weitere Verlauf der Geschichte, den ich nicht spoilern möchte, hat mich sehr gefesselt und gleichzeitig schockiert. Was anfangs wie eine dramatische Liebesgeschichte eines ungleichen Paares beginnt, endet als komplexer, gefühlsgeladener Mutter-Tochter-Konflikt.
Der Schreibstil von Stephanie Pinkwosky ist durchweg flüssig und locker, was dazu führte, dass ich das Buch an einem Nachmittag durch gelesen habe. Das Ende von Seelensplitter ist für mich sehr ergreifend und lässt den Leser auf ein doch noch glücklicheres Ende hoffen.
Fazit: Seelensplitter ist eine außergewöhnliche Geschichte, die womöglich für den ein oder anderen Leser zu viel ist, aber mich sehr in ihren Bann gezogen und unterhalten hat! Ich vergebe 4 von 5 Herzen!

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Rezension “Die Welt von Outlander: Das Begleitbuch zur Serie” von Diana Gabaldon

Die Welt von Outlander: Das Begleitbuch zur Serie von Diana Gabaldon

Klappentext: In dieser großformatigen und besonders hochwertig ausgestatteten Prachtausgabe, „Die Welt von Outlander“, bietet Weltbestseller-Autorin Diana Gabaldon neues und einzigartiges Hintergrundmaterial zu ihren „Outlander“- Romanen und der Verfilmung. Alle Fans der großen Highland-Saga finden in diesem ultimativen Begleitbuch zur Serie:

In Die Welt von »Outlander« bietet Weltbestseller-Autorin Diana
Gabaldon neues und einzigartiges Hintergrundmaterial zu ihren
Outlander-Romanen und der Verfilmung. Alle Fans der großen
Highland-Saga finden in diesem ultimativen Begleitbuch:

• vollständige Inhaltsangaben aller bisher erschienenen Bände der
Outlander-Reihe sowie der Lord-John-Romane
• einen Überblick über sämtliche Charaktere der Serie
• einen Blick hinter die Kulissen der Fernsehserie mit persönlichen
Fotos der Autorin vom Film-Set
• Stammbäume, Karten und Lagepläne
• ein Glossar gälischer Begriffe
• Hintergrundwissen über schottische Kräuterheilkunde und die
Küche des achtzehnten Jahrhunderts
• einen persönlichen Einblick in Diana Gabaldons Schreibprozess

„Die Welt von Outlander“ – ein einzigartiger Guide mit Fakten, Hintergründen und Bildmaterial
(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an die Verlagsgruppe Droemer-Knaur für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Als Fan der Outlander-Serie (Schande über mich, ich habe noch kein Buch gelesen!) musste ich dieses Schätzchen einfach lesen. Schon allein die Gestaltung und das Design mit schottischen Muster sind eine Augenweide und auch der Inhalt lässt jedes Outlander-Herz höher springen.
Im o.g. Klappentext ist bereits eine Übersicht der Inhalte aufgelistet, sodass ich diese nicht nochmal nennen werde.
Der Stammbaum ist eine große Hilfe, wenn man nachschhlagen möchte, wer mit wem verwandt ist, das ist ungemein praktisch. Auch die kurze Einleitung der Autorin wirkt sehr persönlich und macht neugierig auf das, was einen im Buch erwartet.
Da ich bisher nur die Serie geschaut und nicht die Bücher gelesen habe, finde ich es eine gute Idee, dass es kurze Inhaltsangaben über die Bücher gibt. Natürlich kann man von diesen nicht die exakte ausführliche Schilderung wie in den Büchern erwarten, da diese weitaus mehr als 500 Seiten beinhalten, aber als kleiner Einstieg wunderbar geeignet.
Auch sind immer wieder zwischendurch Zeichnungen zu sehen, sodass das Inhaltliche des Buches durchaus mit dem Cover mithalten kann und es zu etwas besonderem macht.
Besonders schön fand ich auch die Kapitel, in denen alle vorkommenden Charaktere mit Namen und Tätigkeit/Funktion aufgelistet sind. Da habe ich manchmal Namen gelesen, die ich fast vergessen hätte.
Jedoch mein liebster Teil ist der, in dem man gälische Ausdrücke nachlesen kann. Durch Outlander bin ich erst auf die mittlerweile ziemlich verlorengegangene Sprache aufmerksam geworden und habe mir durch die Serie auch das ein oder andere Wort angeeignet – ich sage nur Aye oder Dinna fash. Die beiden Ausdrücke gehören sozusagen zu meinem alltäglichen Sprachgebrauch.
Fazit: Ein wunderschönes Schätzchen für jeden Liebhaber der Bücher oder auch der Serie! Viel Hintergrundwissen und eine besonders liebevolle Gestaltung. Ich vergebe 5 von 5 Herzen!

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Rezension “Die kuriosen Symptome der Liebe” von Colleen Oakley

Die kuriosen Symptome der Liebe von Colleen Oakley

Klappentext: Jubilee Jenkins hat das Haus seit neun Jahren nicht mehr verlassen. Sie leidet an einer sehr seltenen Krankheit – einer Allergie gegen Menschen. Nach einem beinahe tödlichen Kuss hat sie sich mit ihren zahllosen Büchern zurückgezogen. Als ihre Mutter jedoch überraschend stirbt, muss Jubilee sich wohl oder übel der Außenwelt stellen. Sie findet in der örtlichen Bibliothek nicht nur einen Job, sondern auch eine zweite Heimat und echte Freunde. Und als sie dem charmanten Eric und seinem eigensinnigen Adoptivsohn Aja begegnet, verspürt Jubilee zum ersten Mal wieder den Wunsch, jemandem wirklich nahezukommen. Doch die Berührung eines Menschen kann sie das Leben kosten …
(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an den Wunderraum Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Der Klappentext von Die kuriosen Symptome der Liebe versprach eine Geschichte genau nach meinem Geschmack und ich kann euch sagen, dass ich gerade jetzt, in diesem Moment, in dem ich die Rezension schreibe, immer noch Jubilees Geschichte verdaue.
Aber zunächst mal zum Inhalt: Jubilee ist die Protagonistin des Buches und allergisch gegen Menschen. Kein Scherz – sobald sie jemanden berührt bekommt sie einen Ausschlag, einen Schock oder bangt sogar um ihr Leben. Sie kapselt sich immer mehr ab und verbringt einen Großteil ihres Lebens zuhause. Bis ein Schicksalsschlag zurück in die Welt holt und sie allen Mut zusammennimmt, um vor die Haustür zu treten. Nie hätte sie gedacht, jemanden zu treffen, bei dem sie das Bedürfnis hat, ihn zu berühren. Doch genau das hat sie bei Eric…

“Die Einsamkeit. Wie sehr wir das Leben anderer Leute verklären. Die Sehnsucht danach, akzeptiert zu werden. Gesehen zu werden.”
Seite 183

Ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll. Denn dieses Buch hat mich schwer beeindruckt, mich sprachlos und nachdenklich gemacht. Allein Jubilees Schicksal, allergisch gegen Menschen zu sein, ist außergewöhnlich. Dadurch, dass sie sich aber jahrelang zurückzieht und keinerlei soziale Kontakte hat, entwickelt sie eine Angststörung. Sie kann nicht einen Schritt vor die Haustür wagen, ohne schwitzige Hände zu bekommen. Irgendwann jedoch scheint diese Hürde unausweichlich und sie muss sich all den alltäglichen Dingen stellen, die ihr Angst bereiten.
Jubilee ist eine Protagonistin, die sehr zerbrechlich wirkt und doch habe ich während des Lesen gemerkt, wie sie auf jeder Seite stärker wird. Ich habe mit Jubilee mitgefühlt und ihr all das Glück gewünscht, das ihr über die Zeit verwehrt wurde.

“Ist die Kindheit nicht die Zeit für Idealismus? Die Zeit der Träume?”
Seite 278

Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben, nämlich aus der von Jubilee und von Eric, auf den die Protagonistin im Laufe der Geschichte trifft. Eric hat ebenso wie Jubilee einige Schicksalsschläge hinter sich, an denen sowohl er als auch sein Adoptivsohn Aja zu knabbern haben. Jubilees Perspektive hat mir etwas besser gefallen, da die Autorin auf sehr faszinierende und gleichzeitig authentische Art ihr Leben und Denken beschrieben hat.
Die kuriosen Symptome der Liebe ist so viel mehr als eine Liebesgeschichte. In diesen 470 Seiten werden Themen behandelt, die wohl jeder von uns kennt – Probleme in der Familie, das Gefühl, anders zu sein, trauern zu wollen, aber nicht zu können. Es ist keine kitschige Geschichte, die von Klischees lebt, ganz im Gegenteil. Mit einer Prise Humor und Selbstironie schafft Colleen Oakley eine Geschichte, die unter die Haut geht.
Bis zum Ende habe ich gehofft, dass Jubilee ihr Glück findet. Mir gingen Gedanken durch den Kopf wie: Nein, das kann die Autorin nicht machen! Das gibt es doch nicht! Und in den letzten Seiten hat sie das Ruder wieder völlig herumgerissen und mir wurde warm ums Herz.
Die kuriosen Symptome der Liebe ist ein Buch, bei dem ich so viele Post-Its an Stellen geklebt habe, weil sie so wahr und weise sind. Ich könnten noch so viel mehr über dieses wunderbare Buch schreiben, aber dann sitze ich noch überübermorgen hier.
Fazit: Eine Geschichte, die unter die Haut geht und die mich wehmütig hinterlassen hat, als ich mich von den Charakteren verabschieden musste. Ich vergebe 5 von 5 Herzen!

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Rezension “Conquered – Die Verlobung” von Adina Pion

Conquered – Die Verlobung von Adina Pion

Klappentext: Ein schüchternes Mädchen. Ein attraktiver Baron. Eine laue Sommernacht in Italien. Der Beginn eines wunderschönen Märchens?

Als Florentina in der Toskana auf den verführerischen Elias von Kruchthal trifft und einen unvergesslichen Abend mit ihm erlebt, sieht es fast danach aus. Auch wenn sie – erschrocken von der Intensität ihrer Gefühle – am nächsten Tag Hals über Kopf abreist.
Doch der Baron lässt nicht locker und taucht schon bald bei ihr zu Hause auf. Nur leider nicht, um Florentina seine unsterbliche Liebe zu gestehen. Stattdessen schlägt er ihr eine ungewöhnliche Geschäftsbeziehung vor.
Auch wenn Florentina dringend Geld braucht, kann sie sich wirklich darauf einlassen? Oder wird diese Abmachung ihr Herz ernsthaft in Gefahr bringen? Denn Elias scheint mehr als ein Geheimnis vor ihr zu verbergen…

»Conquered – Die Verlobung« ist ein in sich abgeschlossener, erotischer Liebesroman mit eindeutigen Szenen, einer romantischen Handlung und einem Hauch SM.
(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Adina Pion für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Conquered – Die Verlobung ist der zweite Band der Reihe von Adina Pion und ebenfalls in sich abgeschlossen.  Das Cover ist im Stil des Vorgängers gehalten und ist genauso wie die Geschichte sexy und düster.
In diesem Band geht es um Florentina, die zu einer Ausstellung eines befreundeten Malers in die Toskana eingeladen wird. Dort hat sie eine pikante Begegnung mit einem Mann, die sie am liebsten vergessen, aber gleichzeitig wiederholen würde. Als würde das Schicksal es nicht anders wollen, trifft sie diesen Mann in ihrer Heimat wieder und macht ihr ein Angebot, das sowohl verlockend als auch praktisch für beide Parteien erscheint.
Wie auch im Vorgänger spart die Autorin hier nicht an Sexszenen, die sie wieder sehr heiß und prickelnd beschreibt. Der männliche Protagonist ist bereits aus dem ersten Band bekannt und nachdem ich sowohl den ersten als auch dritten Band gelesen habe, kann ich sagen, dass er mit der sympathischste der drei Männer für mich ist.
Florentina, auch Flora genannt, ist recht schüchtern und doch sehr neugierig. Sie war ein Charakter, den ich sofort ins Herz geschlossen habe und deren Gedanken und Gefühle ich sehr gut nachvollziehen konnte.

“Sein Gesicht verrät nichts. Stattdessen starrt er mich mit diesem Blick an, der bis tief in mein Innerstes zu dringen scheint.”
Seite 215

Nicht zu guter Letzt überzeugt Adina Pion wieder mit einem flüssigen, lockeren Schreibstil, was dazu führte, dass ich ihr Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Ich muss sagen, dass mir die Geschichte um Flora und Elias am meisten gefallen hat. Ich mochte beide Protagonisten unheimlich gerne und ihre Geschichte hat mich super unterhalten.
Fazit: Heiß und prickelnd mit einer Prise Düsterheit – Die Verlobung konnte mich sehr gut unterhalten und erhält von mir 5 von 5 Herzen!

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Rezension “Tears of Tess, Buch 2” von Pepper Winters

Tears of Tess, Buch 2 von Pepper Winters

Klappentext: Er mochte ein Monster sein, aber er war ihr Monster.

Tess gehört Q. Und Q gehört Tess. Aber der Bestie in seinem Inneren reicht das nicht. Sie hat Blut geleckt. Tess’ Blut. Wie lange wird Q sich noch bändigen können, bevor er sich alles nimmt?

»Es ging ihm nicht um schlüpfrige Spielchen oder das Auspeitschen. Es ging ihm darum, mir offene Wunden zu reißen, mein schieres Dasein aufzubrechen und mich in Besitz zu nehmen.«

Wann wird Q wirklich befriedigt sein?

Der zweite Teil von Pepper Winters’ erfolgreicher Tears of Tess-Reihe – ein Muss für alle Liebhaber düsterer Erotik.
(Quelle: www.festa-verlag.de)

Ein großes Dankeschön an den Festa Verlag für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Wie sehr habe ich mich auf den zweiten Band von Tears of Tess gefreut! Das Cover ist genau wie sein Vorgänger umwerfend und spiegelt die Verletztlichkeit und innere Zerrissenheit beider Protagonisten perfekt wider.
Zwar sind Tess und Q nun zusammen, aber wenn ihr glaubt, dass es nun der mühelose, unbeschwerte Beginn ihrer Liebe ist, muss ich euch enttäuschen. In Qs Brust lauert immer noch seine dunkle Seele und auch wenn er diese vor Tess zurückhält, fällt es ihm immer schwerer. Kann er seine dunklen, grauenhaften Gelüste vor ihr verstecken? Oder wird er ihr mehr als nur weh tun? Wird Tess ihn jemals so lieben können, wie er wirklich ist?
Ihr denkt, das ist der Mittelpunkt in Tears of Tess, Buch 2? Dann werde ich euch erneut enttäuschen müssen, denn in diesem Band müssen sich Tess und Q viel schlimmeres stellen…

“Du hast meine Einsamkeit gestohlen. Ich habe dir vielleicht Flügel verliehen, aber du bist meine Schwerkraft.  […]”
Seite 48

Ich möchte euch nicht zu viel verraten, außer dass all die Brutalität, Gewalt und Folter des ersten Bandes harmlos erscheinen im Gegensatz zu dem, was Tess widerfahren ist. Es ist schlimmer, als jede körperliche Folter, jeder Kinnhaken oder jeder Knochenbruch.
Was passiert, wenn dein Innerstes zu zerbrechen scheint? Wenn körperliche Schmerzen dich nicht mehr quälen, sondern dir einzig zeigen, dass noch Leben durch dein Körper fließt?
Nach nur wenigen Seiten war ich wieder völlig gebannt von dem beeindruckenden Schreibstil von Pepper Winters. Sie besitzt ein Talent, das Innerste, das Zerbrechlichste, das Verborgenste eines Menschen zu beschreiben, dass es mir beim Lesen selbst wehgetan hat. Ich habe mit Tess und Q mitgelitten, habe gehofft und gebangt.

“Ich stürzte tief ins Herz dieses neu erschaffenen Turmes. Er war einsam. Er war dunkel. Das Rasseln von Ketten und Eisen hallte darin wider.”
Seite 366

Aber auch die Liebe der beiden wird auf eine bitterliche Probe gestellt und sowohl Tess als auch Q müssen sich ihren Dämonen stellen und um das kämpfen, was sie beide brauchen: Ihre Liebe. Und dieser Kampf wird qualvoller als man es sich ausmalen möchte.
Was jedoch wäre Dark Romance ohne Sex? Denn davon gibt es auch in Tears of Tess, Buch 2 wieder genügend. Detailliert und mitreißend schildert sie die erotischen Szenen, ohne dass der Leser sich daran sattlesen könnte.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin zwischen den Perspektiven beider Protagonisten wechselt und Q weniger verschlossen und geheimnisvoll wirkt. Pepper Winters beschreibt seine inneren Dämonen und seinen Zwiespalt sehr nachvollziehbar, sodass er greifbarer als beim Vorgänger wirkt.
Noch ein paar Worte möchte ich zu der Gestaltung der Kapitel verlieren: Wie beim ersten Band zieren hier nicht nur Sperlinge die Kapitelüberschrift, sondern auch Verse aus Gedichten, die eine Autorin verfasst hat. Die Gedichte sind in voller Länge  am Ende des Buches nachzulesen und ich kann euch nur empfehlen, diese zu lesen. Sie spiegeln die Gefühle und Gedanken der Geschichte einfach wunderbar in poetischer Weise wider.
Fazit: Auch der Folgeband von Tears of Tess hat mich sprachlos hinterlassen und Pepper Winters ist keine Autorin, die eine Geschichte einfach erzählt – sie nimmt den Leser mit auf eine Reise, die einen mitten in die Brust trifft. Dafür verdient sie 5 von 5 Herzen!

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Rezension “Satinshades” von Patricia Jane Castillo

Satinshades von Patricia Jane Castillo

Klappentext: Zadou will nur eines – die Eignungsprüfung bei der größten Plattenfirma des Landes bestehen. Ihr Ziel ist es ein berühmtes Idol zu werden. Das Schicksal ist auf ihrer Seite. Sie wird unter tausenden Bewerberinnen ausgewählt und kann ihr Glück kaum fassen.

Zadou unterschreibt den Vertrag und wird von den renommiertesten Dozenten ausgebildet. Gesangsunterricht, Tanztraining und Auftritte stehen von nun auf ihrer Tagesordnung. Die Plattenfirma bereitet sie auf ein Leben im Rampenlicht vor.

Alles könnte perfekt sein, doch es gibt etwas, was Zadou zweifeln lässt. 
Langsam erkennt sie, dass die glitzernde Welt der Musikindustrie, nicht das ist, was sie zu sein scheint. Überall lauern Schatten. Schemen, die lebendiger sind, als sie sein sollten.

(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Patricia Jane Castillo für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Das Cover ist der erste Eindruck und als ich es gesehen habe, war ich hin und weg. Es ist traumhaft schön, düster und geheimnisvoll – es spiegelt die Geschichte in allen Facetten wider.
Satinshades erzählt von der jungen Zadou, die auf ihrer Schule geärgert wird und eigentlich nur eines will: Popstar werden. Sie bewirbt sich bei der größten Plattenfirma des Landes und muss dort Aufgaben meistern. Ihr Ziel ist es, sich gegen alle anderen Bewerberinnen durchzusetzen und Teil der Band zu werden. Zadou verschließt die Augen davor, dass nicht alles in diesem Business mit rechten Dingen zugehen. Bis selbst sie vor den Tatsachen nicht mehr davonlaufen kann…
Die Autorin entführt uns in ihrem Buch in zwei Welten – nämlich in den Schulalltag der Protagonistin Zadou und in die Musikbranche. In ihrer Klasse wird Zadou geärgert und ist froh, als sie den Vertrag bei der Plattenfirma unterschreibt, denn so kann sie dem täglichen Spießroutenlauf bald entkommen. Die Protagonistin habe ich bereits nach wenigen Seiten in mein Herz geschlossen und wenn sie tanzt oder singt, merkt man, wie sie aufblüht.
Auch die Nebencharaktere, egal ob ihre Freunde in der Tanz-AG oder der Plattenfirma, sind authentisch dargestellt und besonders Gylill mochte ich sehr.

“Seine Aura war ein Regensturm, der jeden erfasste. Doch genauso schnell wie er auftauchte, verschwand er auch.”

Anfänglich wirkt Satinshades wie eine Geschichte über die Popstarkarriere eines Mädchens, aber je weiter die Kapitel voranschreiten, desto klarer wurde mir, dass nicht alles rosarot ist. Zunächst will Zadou das nicht wahrhaben; auch nicht, als die Anzeichen stärker werden.
Der Schreibstil von Patricia Jane Castillo ist sehr flüssig und die Geschichte gewinnt immer mehr an Spannung. Ich habe mit der Protagonistin mitgefiebert und was Satinshades einen besonderen Schliff verliehen hat, waren die verschiedenen Erzählperspektiven. So bekommt der Leser einen tieferen und facettenreicheren Einblick in die Welt der Musikbranche.
Das Ende überrascht mit einem Cliffhanger und hat mich mit vielen Fragen im Kopf zurückgelassen, weshalb ich sehr auf die Fortsetzung gespannt bin.
Das wollte ich auch noch anmerken: Eine weitere kleine Besonderheit sind für mich die Namen der Charaktere, die mal anders sind und ich sehr schön finde.
Fazit: Satinshades konnte mich wunderbar unterhalten und in eine andere Welt entführen. Spannend und geheimnisvoll von der ersten bis zur letzten Seite! Dafür vergebe ich 4 von 5 Herzen.

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Rezension “Zombies in Berlin, Band 3” von Skyla Lane

Zombies in Berlin, Band 3 von Skyla Lane

Klappentext: Deutschland ist noch immer Zombieland! John ist nicht mehr der, der er einst war. Als gebrochener Mann kehrt er Berlin den Rücken, innerlich mehr tot als lebendig. Dann aber trifft er Mikka und Rico, zwei Jugendliche aus Ragow, die man zum Tode verurteilt hat. Weil sie keine Wahl haben, schließen sie sich dem wortkargen Mann an, der sein Messer wie kein anderer führt. Doch nicht nur Zombies sind ihnen auf den Fersen; Potsdam hat ein Auge auf streunende Kinder geworfen und lässt sie verschleppen. Als Rico entführt und in ein Berliner Krankenhaus gebracht wird, ahnt noch niemand, was die neue Regierung bezweckt. Sie zieht ihre Fäden im Hintergrund, während John mit einem waghalsigen Plan aufbricht, um seinen jungen Mitreisenden zu retten. Er muss zurück nach Berlin und sich abermals dem Wahnsinn stellen. Doch diesmal hat der Wahnsinn einen anderen Namen … (Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Skyla Lane für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Nachdem der zweite Band von Zombies in Berlin mit einem – sagen wir mal “Geschehen” endete, das mich mehr als schockierte, musste ich selbstverstänlich den dritten Band lesen.
Ich muss gestehen, dass mir hier jedoch der Einstieg schwerer fiel. Neue Charaktere wurden in die Geschichte eingebunden und es dauerte einige Seiten, bis ich mit ihnen warm wurde. Auch Johns Wesen hat sich verändert und diese Veränderung fiel mir in diesem Band besonders auf. Er ist zwar immer noch der harte Kerl und weiß, sich gegen die Zombies zu behaupten, aber die Erlebnisse lassen auch ihn nicht kalt. Das wird dem Leser besonders durch seine Halluzinationen klar und auch ich habe mit den Erlebnissen des letzten Bandes noch nicht abgeschlossen, was wohl den schweren Einstieg begründet.
Mittelpunkt des dritten Bandes ist die Suche nach Antworten – warum ist die Seuche ausgebrochen? Kann man sie rückgängig machen, kannn man die Zombies heilen? Aber wenn ihr glaubt, endgültige Antworten zu erhalten, muss ich euch enttäuschen. Langsam kristallisiert sich eine Fährte heraus, die John zu verfolgen hat.

“Der Zorn, den ich bis eben versuch hatte zu unterdrücken, keimte auf wie eine Krankheit.”
Seite 116

 Skyla Lanes setzt auch in diesem Band wieder ihren wunderbar bildhaften und detaillieren Schreibstil ein. Eine sehr gelungene Abwechslung stellte die Beschreibung aus der Perspektive eines anderen Charakters dar. Es gewährt den Leser einen tieferen, wenn auch nicht ganz aufschlussreichen, Einblick in die Aktivitäten der Regierung.
Fazit: John Meyn ist zurück und doch fiel mir der Einstieg nicht so leicht wie bei den Vorgängern. Trotzdem konnte Zombies in Berlin, Band 3 wieder mit Spannung, Gefahr und Nervenkitzel überzeugen! Ich vergebe 4 von 5 Herzen.

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