Rezension “Tears of Tess, Buch 2” von Pepper Winters

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Tears of Tess, Buch 2 von Pepper Winters

Klappentext: Er mochte ein Monster sein, aber er war ihr Monster.

Tess gehört Q. Und Q gehört Tess. Aber der Bestie in seinem Inneren reicht das nicht. Sie hat Blut geleckt. Tess’ Blut. Wie lange wird Q sich noch bändigen können, bevor er sich alles nimmt?

»Es ging ihm nicht um schlüpfrige Spielchen oder das Auspeitschen. Es ging ihm darum, mir offene Wunden zu reißen, mein schieres Dasein aufzubrechen und mich in Besitz zu nehmen.«

Wann wird Q wirklich befriedigt sein?

Der zweite Teil von Pepper Winters’ erfolgreicher Tears of Tess-Reihe – ein Muss für alle Liebhaber düsterer Erotik.
(Quelle: www.festa-verlag.de)

Ein großes Dankeschön an den Festa Verlag für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Wie sehr habe ich mich auf den zweiten Band von Tears of Tess gefreut! Das Cover ist genau wie sein Vorgänger umwerfend und spiegelt die Verletztlichkeit und innere Zerrissenheit beider Protagonisten perfekt wider.
Zwar sind Tess und Q nun zusammen, aber wenn ihr glaubt, dass es nun der mühelose, unbeschwerte Beginn ihrer Liebe ist, muss ich euch enttäuschen. In Qs Brust lauert immer noch seine dunkle Seele und auch wenn er diese vor Tess zurückhält, fällt es ihm immer schwerer. Kann er seine dunklen, grauenhaften Gelüste vor ihr verstecken? Oder wird er ihr mehr als nur weh tun? Wird Tess ihn jemals so lieben können, wie er wirklich ist?
Ihr denkt, das ist der Mittelpunkt in Tears of Tess, Buch 2? Dann werde ich euch erneut enttäuschen müssen, denn in diesem Band müssen sich Tess und Q viel schlimmeres stellen…

“Du hast meine Einsamkeit gestohlen. Ich habe dir vielleicht Flügel verliehen, aber du bist meine Schwerkraft.  […]”
Seite 48

Ich möchte euch nicht zu viel verraten, außer dass all die Brutalität, Gewalt und Folter des ersten Bandes harmlos erscheinen im Gegensatz zu dem, was Tess widerfahren ist. Es ist schlimmer, als jede körperliche Folter, jeder Kinnhaken oder jeder Knochenbruch.
Was passiert, wenn dein Innerstes zu zerbrechen scheint? Wenn körperliche Schmerzen dich nicht mehr quälen, sondern dir einzig zeigen, dass noch Leben durch dein Körper fließt?
Nach nur wenigen Seiten war ich wieder völlig gebannt von dem beeindruckenden Schreibstil von Pepper Winters. Sie besitzt ein Talent, das Innerste, das Zerbrechlichste, das Verborgenste eines Menschen zu beschreiben, dass es mir beim Lesen selbst wehgetan hat. Ich habe mit Tess und Q mitgelitten, habe gehofft und gebangt.

“Ich stürzte tief ins Herz dieses neu erschaffenen Turmes. Er war einsam. Er war dunkel. Das Rasseln von Ketten und Eisen hallte darin wider.”
Seite 366

Aber auch die Liebe der beiden wird auf eine bitterliche Probe gestellt und sowohl Tess als auch Q müssen sich ihren Dämonen stellen und um das kämpfen, was sie beide brauchen: Ihre Liebe. Und dieser Kampf wird qualvoller als man es sich ausmalen möchte.
Was jedoch wäre Dark Romance ohne Sex? Denn davon gibt es auch in Tears of Tess, Buch 2 wieder genügend. Detailliert und mitreißend schildert sie die erotischen Szenen, ohne dass der Leser sich daran sattlesen könnte.
Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin zwischen den Perspektiven beider Protagonisten wechselt und Q weniger verschlossen und geheimnisvoll wirkt. Pepper Winters beschreibt seine inneren Dämonen und seinen Zwiespalt sehr nachvollziehbar, sodass er greifbarer als beim Vorgänger wirkt.
Noch ein paar Worte möchte ich zu der Gestaltung der Kapitel verlieren: Wie beim ersten Band zieren hier nicht nur Sperlinge die Kapitelüberschrift, sondern auch Verse aus Gedichten, die eine Autorin verfasst hat. Die Gedichte sind in voller Länge  am Ende des Buches nachzulesen und ich kann euch nur empfehlen, diese zu lesen. Sie spiegeln die Gefühle und Gedanken der Geschichte einfach wunderbar in poetischer Weise wider.
Fazit: Auch der Folgeband von Tears of Tess hat mich sprachlos hinterlassen und Pepper Winters ist keine Autorin, die eine Geschichte einfach erzählt – sie nimmt den Leser mit auf eine Reise, die einen mitten in die Brust trifft. Dafür verdient sie 5 von 5 Herzen!

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