Rezension “Zombies in Berlin, Band 3” von Skyla Lane

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Zombies in Berlin, Band 3 von Skyla Lane

Klappentext: Deutschland ist noch immer Zombieland! John ist nicht mehr der, der er einst war. Als gebrochener Mann kehrt er Berlin den Rücken, innerlich mehr tot als lebendig. Dann aber trifft er Mikka und Rico, zwei Jugendliche aus Ragow, die man zum Tode verurteilt hat. Weil sie keine Wahl haben, schließen sie sich dem wortkargen Mann an, der sein Messer wie kein anderer führt. Doch nicht nur Zombies sind ihnen auf den Fersen; Potsdam hat ein Auge auf streunende Kinder geworfen und lässt sie verschleppen. Als Rico entführt und in ein Berliner Krankenhaus gebracht wird, ahnt noch niemand, was die neue Regierung bezweckt. Sie zieht ihre Fäden im Hintergrund, während John mit einem waghalsigen Plan aufbricht, um seinen jungen Mitreisenden zu retten. Er muss zurück nach Berlin und sich abermals dem Wahnsinn stellen. Doch diesmal hat der Wahnsinn einen anderen Namen … (Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Skyla Lane für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Nachdem der zweite Band von Zombies in Berlin mit einem – sagen wir mal “Geschehen” endete, das mich mehr als schockierte, musste ich selbstverstänlich den dritten Band lesen.
Ich muss gestehen, dass mir hier jedoch der Einstieg schwerer fiel. Neue Charaktere wurden in die Geschichte eingebunden und es dauerte einige Seiten, bis ich mit ihnen warm wurde. Auch Johns Wesen hat sich verändert und diese Veränderung fiel mir in diesem Band besonders auf. Er ist zwar immer noch der harte Kerl und weiß, sich gegen die Zombies zu behaupten, aber die Erlebnisse lassen auch ihn nicht kalt. Das wird dem Leser besonders durch seine Halluzinationen klar und auch ich habe mit den Erlebnissen des letzten Bandes noch nicht abgeschlossen, was wohl den schweren Einstieg begründet.
Mittelpunkt des dritten Bandes ist die Suche nach Antworten – warum ist die Seuche ausgebrochen? Kann man sie rückgängig machen, kannn man die Zombies heilen? Aber wenn ihr glaubt, endgültige Antworten zu erhalten, muss ich euch enttäuschen. Langsam kristallisiert sich eine Fährte heraus, die John zu verfolgen hat.

“Der Zorn, den ich bis eben versuch hatte zu unterdrücken, keimte auf wie eine Krankheit.”
Seite 116

 Skyla Lanes setzt auch in diesem Band wieder ihren wunderbar bildhaften und detaillieren Schreibstil ein. Eine sehr gelungene Abwechslung stellte die Beschreibung aus der Perspektive eines anderen Charakters dar. Es gewährt den Leser einen tieferen, wenn auch nicht ganz aufschlussreichen, Einblick in die Aktivitäten der Regierung.
Fazit: John Meyn ist zurück und doch fiel mir der Einstieg nicht so leicht wie bei den Vorgängern. Trotzdem konnte Zombies in Berlin, Band 3 wieder mit Spannung, Gefahr und Nervenkitzel überzeugen! Ich vergebe 4 von 5 Herzen.

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