Rezension “Keiner trennt uns” von Jana von Bergner

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Keiner trennt uns von Jana von Bergner

Klappentext: Ein einziger Moment kann alles verändern. Als Hannas Vater plötzlich stirbt, sind sie und ihre drei Geschwister Pia, Emma und Mika mit einem Schlag Vollwaisen. Doch Hanna ist stark, für sich und ihre jüngeren Geschwister. Vor Gericht kämpft die 21-Jährige schließlich um die Vormundschaft. Unterstützung erhält sie von dem nicht ganz unattraktiven Mark, ausgerechnet jenem Polizisten, der ihr die Todesnachricht überbracht hat. Doch was bewegt ihn dazu, ihr zu helfen? Und was verschweigt er ihr? Während beide mit ihren inneren Dämonen kämpfen, bleibt nur eine Frage: Ist Liebe stärker als Angst?

»Keiner trennt uns« ist der bewegende und zutiefst berührende Auftakt der neuen New Adult-Reihe von Jana von Bergner. Eine Geschichte von Verlust und Wiederfinden, von Tod und Leben, von Familie und Erwachsenwerden, von Mut und Hoffnung – und dem Kampf um die ganz große Liebe.
(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Jana von Bergner für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Keiner trennt uns ist ein New Adult-Roman, der all das beinhaltet, was ich an diesem Genre so mag: Junge, erwachsene Charaktere, schwere Schicksalsschläge, Geheimnisse, Herzschmerz und eine Brise Erotik. Dennoch hatte ich mit dem Einstieg in die Geschichte etwas Probleme, wobei ich nicht genau sagen kann, an was es gelegen hat.
Bereits auf den ersten Seiten ist man mitten in der Handlung und erlebt den zweiten Schicksalsschlag im Leben der Protagonistin Hanna mit. Sie lernt den attraktiven Polizisten Mark kennen und eins führt zum anderen. Sie gehen miteinander aus und gleichzeitig  gerät Hannas Leben immer mehr aus den Fugen. Nun muss sie um die Vormundschaft für ihre Geschwister kämpfen und ausgerechnet Mark will ihr helfen. Aber auch er verschweigt ihr Dinge aus seinem Leben… Dinge, die das gefährden, was sich zwischen ihm und Hanna anbahnt.

“Er beging einen Fehler, aber in diesem Moment kümmerte es ihn nicht. Denn ihr Lächeln traf ihn mitten ins Herz.”
Mark

Nach nur wenigen Seiten konnte ich Hanna sehr gut einschätzen, denn sie ist ein sehr aufopferungsvoller, selbstloser Mensch. Als Leserin habe ich großen Respekt davor, wie viel Stärke und Mut sie im Laufe der ganzen Geschichte bewiesen hat. Sie ist eine Protagonistin, die ich gerne mal in den Arm genommen hätte und der ich den ganzen Ballast von den Schultern gezaubert hätte.
Ihr denkt, hier fehlt noch der typische Bad Boy? Weit gefehlt! Denn obwohl Mark auch seine Ecken und Kanten, eine prägende Vergangenheit und Geheimnisse hat, hat er eine liebevolle und hilfsbereite Ader. Ich muss zugeben, dass er mein kleiner Liebling in dem Buch ist.
Die Autorin hat viele Probleme aufgegriffen, die authentisch und deswegen so ergreifend sind. Trotzdem habe ich mir persönlich etwas mehr Drama gewünscht, das mich sprachlos, entsetzt oder beeindruckt hinterlässt (‘m such a dramaqueen).
Besonders gut hat es mir gefallen, dass Keiner trennt uns abwechselnd aus der Sicht von Hanna und Mark geschrieben wurde. Auch der Schreibstil von Jana ist sehr flüssig und angenehm zu lesen und vermittelte die Gedanken von Hann sowie Mark sehr nachvollziehbar.
P.S.: Das Cover ist ein Traum und das schlichte, dennoch wunderschöne Cover überzeugt auf voller Länge!
Fazit: Keiner trennt uns ist ein New Adult-Roman, der berührt, wo man am meisten fühlt und wo es meisten schmerzt: Am Herzen. Auf die Folgebände bin ich schon mehr als gespannt! Dafür vergebe ich 4 von 5 Herzen!

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