Rezension “Dear Martin” von Nic Stone

Dear Martin von Nic Stone

Klappentext: Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale – doch all das interessiert den Polizisten, der Justyce die Handschellen umlegt, nur wenig. Der Grund für seine Verhaftung: Justyce ist schwarz. Und er lebt in den USA im Jahr 2017.
Mit Briefen an sein großes Vorbild Martin Luther King Jr. versucht Justyce, dem alltäglichen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da noch Sarah-Jane, seine kluge, schöne — und weiße – Debattierpartnerin. Als jedoch sein bester Freund Manny erschossen wird, scheint es, als ob selbst Martin Luther King Jr. keine Antwort mehr für Justyce bereithält.
(Quelle: Rowohlt Verlag)

Ein großes Dankeschön an den Rowoht Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Dear Martin ist ein Buch, bei dem ich nicht weiß, wo ich anfangen soll. Wie der Klappentext verrät, begleiten wir Justyce durch sein Leben, das ganz und gar nicht langweilig ist. Warum? Er ist schwarz und das ist der Grund, weshalb die Menschen glauben, ihn verurteilen zu können, ohne ihn zu kennen. Diese Annahme macht mich unglaublich traurig und wütend und zugleich schäme ich mich für all die Menschen, denn sie bilden das Klischee, alle weißen Menschen würden so denken.
Auf den wenigen Seiten werden Theme wie Rassimus, Polizeigewalt und Herkunft eines Menschen behandelt, die nicht ohne sind. Dabei werden sowohl diese Themen als auch die handelnden Personen sehr tiefgründig dargestellt. Gesellschaftskritisch und schonungslos schildert der Autor das Leben von Justyce.
Besonders schön fand ich die verschiedenen Arten, dem Leser die Geschichte nahe zu bringen: Zeitungsartikel, Kapitel, die lediglich aus Dialogen bestehen oder die Briefe, die der Protagonist an sein Vorbild Martin Luther King schreibt.
Fazit: Bei Dear Martin gibt es so viel Schmerz, Trauer und Verzweiflung. Ein Buch, das ich erst einmal verdauen muss und das so viele Eindrücke hinterlassen hat Dafür gibt es 5 von 5 Herzen.

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Rezension “Himbeerjoghurt mit Sahne” von Jan Ranft

Himbeerjoghurt mit Sahne von Jan Ranft

Klappentext: Mit dieser erweiterten Neuauflage kehren wir mit 14 neuen und 39 überarbeiteten Geschichten zurück in die Welt der Schwulen mit all ihren Facetten: humorvoll, tragisch, überraschend, ehrlich, fantasievoll, nachdenklich und manchmal echt gemein.
Als Matthias sich neu erschafft, hat er viel mehr Erfolg bei den Männern. Nach der Begegnung von Jonas und Jack geschehen merkwürdige Dinge. Sonntagmorgens hat Leon seinen Traummann zu Gast, oder hat er bloß geträumt? Oy und Eo stellen sich den Gefahren einer urzeitlichen Welt. Im Supermarkt philosophiert Martin über die Parallelen zwischen der Schwulenwelt und einer Kühltheke: Sind wir nicht alle Fruchtjoghurts?
53 Kurzgeschichten mit Episodencharakter zum herzhaften Lachen, zum Sich-Selbst-Wiedererkennen, zum Nachdenken und zum Träumen auf 256 Seiten mit Namensregister und Orteverzeichnis.


Ein großes Dankeschön an Jan Ranft für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Himbeerjoghurt mit Sahne ist die erweiterte Neuauflage von Jans Ranfts zuvor erschienenen Himbeejoghurt und enthält 53 Kurzgeschichten von homosexuellen Männern.
Die Geschichten handeln von ganz alltäglichen Dingen – sich verlieben, Sex, Freundschaft und genau das vermittelt der Autor: Egal ob hetero- oder homosexuell, Mensch ist Mensch und so hat jeder seine Probleme. Auch das Thema des Coming Outs wurde angesprochen, manche Kurzgeschichten stimmten mich nachdenklich, andere traurig oder ließen mich schmunzelnd zurück. Zwar gibt es nicht immer ein Happy End für die Charaktere, was es sehr authentisch macht, dafür aber Hoffnung.
Der Schreibstil von Jan Ranft ist durchweg flüssig und schnörkellos, wobei er immer wieder Humor miteinfließen lässt und es schafft, trotz der Länge eine Verbindung zwischen Leser und Protagonist herzustellen.
Die Geschichten eignen sich besonders dafür, mehrere an einem Abend zu lesen, das Buch wieder beiseite zu legen und am nächsten Tag weiterzulesen. Auch für Einsteiger in homosexuelle Lektüre ist das Buch wunderbar geeignet.
Fazit: Himbeerjoghurt mit Sahne ist eine leichte, unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Lektüre, für die ich 4 von 5 Herzen vergebe.

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Rezension “Gläserne Welt – Zoe & Clyde” von Maya Shepherd

Gläserne Welt – Zoe & Clyde von Maya Shepherd

Klappentext: Es ist nur ein flüchtiger Moment des Widerstands. Doch dieser Augenblick verändert nicht nur das Leben zweier Menschen, sondern bringt eine ganze Welt ins Wanken.

Zoe wurde in Freiheit geboren. Als die Legion ihr Zuhause angreift, muss sie nicht nur den Tod ihrer Eltern mit ansehen, sondern wird vom Feind entführt. Um zu überleben, ist sie gezwungen, ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen und sich den strengen Gesetzen der Legion zu beugen.
C515 ist ein treuer Kämpfer der Legion. Er besitzt weder einen Namen noch eine Persönlichkeit. Sein Dasein dient einzig und allein dem Schutz der letzten überlebenden Menschen in der Sicherheitszone unter der Erde.
Bis er einem Mädchen begegnet, das aus der Menge hervorsticht. In ihren Augen erstrahlt das Leben.

 Ein großes Dankeschön an Maya Shepherd für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Gläserne Welt – Zoe & Clyde ist für mich das erste Buch von Maya Shepherd und da ich Dystopien liebe, freute es mich umso mehr, dass ich es vorablesen durfte.
Das Cover ist in violetten und blauen Tönen gehalten, während in der Mitte ein Mädchen mit dem Rücken zum Leser steht, die von einzelnen Splittern umgeben ist. In zwei von diesen Splittern spiegeln sich Augen wider. Der Hintergrund erinnert mich an die Galaxie und ich finde das Cover einfach umwerfend.
Die Protagonistin Zoe lebt in einer Welt, die sich in Rebellen und Legionen teilt. Sie ist mit ihren Eltern und ihrem Bruder Finn bei den Rebellen aufgewachsen und eines Tages werden sie von der Legion angegriffen. Zoe wird gefangen genommen und muss sich dem Leben dort anpassen. Jeder Mensch sieht gleich aus, und sie existieren mehr als dass sie leben. Aus Zoe wird E523.
Doch Zoe kann das nicht hinnehmen und vor allem kann und will sie nicht ihre Familie, ihre Persönlichkeit, ihre Vergangenheit und ihre Freiheit einfach so zurücklassen. Die einzige Möglichkeit zu fliehen, besteht darin, Spionen zu vertrauen. Und einem Jungen aus der Legion zu vertrauen – C515 oder auch Clyde genannt.

“”Ich weiß, wer du bist.””, sagt sie und starrt in den Spion.
Dieser eine Satz bedeutet mir so viel mehr, als er sollte. Es ist ein verbotener Satz, weil wir alle gleich sein sollten.”
Clyde, Position 1833

Es fällt mir schwer, zu diesem Buch eine Rezension zu verfassen. Warum? Weil ich wahrscheinlich gar nicht die richtigen Worte finden werde, um meine Begeisterung zu beschreiben. Von den ersten Zeilen ab war es, als wäre ich mittendrin und würde mit Zoe das Abenteuer erleben. Sie ist eine wahrhaftige Rebellin – mutig und stark. Ihre Verzweiflung und ihre Aussichtslosigkeit, als sie in der Legion leben muss, schildert Maya Shepherd so überzeugend.
Während des Lesen war ich so gebannt, musste immer weiter lesen und konnte meinen Kindle kaum aus der Hand legen. Die Spannung zog sich durch jedes Kapitel bis hin zum Ende. Wird Zoe entkommen? Werden die Rebellen angreifen? Werden die Rebellen die Legion stürzen? Oder die Legion die Rebellen?
Die Geschichte erzählt die Autorin aus der Sicht mehrerer Charaktere, wodurch ich als Leser einen noch tieferen Einblick in die Gefühlswelt der Menschen bekommen habe. Wie denken Menschen, die gleich aussehen und deren Tagesablauf sowie Leben strikt geregelt sind? Faszinierend und erschreckend zugleich.

“Ich bin Zoe – in Freiheit geboren und als Rebellin aufgewachsen. Das ist das Einzige, das mir niemals jemand nehmen kann.”
Zoe, Position 4090

Auch eine Liebesgeschichte hat in Gläserne Welt ihren Platz, die sich langsam und absolut nachvollziehbar entwickelt. Die Gedanken und Gefühle beider Liebenden, als sie verstehen, was sie füreinander empfinden und dass sie vielleicht niemals zusammen sein können, hat Maya sehr authentisch beschrieben.
Danke, liebe Maya, dass ich deine Geschichte vorablesen konnte! Ich kann es kaum erwarten, bis der zweite Band erscheint und ich endlich wieder das Radioactive-Universium betreten kann! Bis dahin werde ich definitiv die Radioactive-Reihe lesen.
Fazit: Gläserne Welt – Zoe und Clyde kann ich jedem Fan von Dystopien ans Herz legen. Ich wurde in ein anderes Universum, in eine andere Welt entführt und bin wahnsinnig begeistert! Dafür vergebe ich 5 von 5 Herzen.

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Rezension “Shadow Park 2” von K.M. Parker

Shadow Park 2 von K.M. Parker

Klappentext: Shadow Park – der Ort des Bösen zeigt seine Krallen
Band 2 der Fantasy-Trilogie

Nachdem Tonja zur Seelenretterin ausgebildet wurde, haben sich ihre mächtigen Fähigkeiten schnell überall herumgesprochen. Auch in Shadow Park ist man auf sie aufmerksam geworden. Als dann auch noch ein Anführer Shadow Parks eine äußerst bedrohliche Rebellion startet, muss sie handeln und sich erneut mit alten Freunden und Feinden auseinandersetzen.
Sie begreift, dass die dortigen Gesetze und Werte viel komplexer sind als angenommen und trifft eine folgenschwere Entscheidung.
Doch damit nicht genug. Ein schier übermächtiger Seelenfänger taucht auf und will mit Tonja eine alte Rechnung begleichen.
Mehr denn je ist sie auf die Hilfe ihres Katzenbanngeistes Veigur angewiesen, der ihr in den schwierigsten Situationen mit Rat, Trost und Kampfkraft beisteht.
Auch ihr Freund Abel ist stets besorgt um sie. Doch bei all den neuen Bedrohungen muss Tonja nicht nur ums Überleben, sondern auch um ihre Liebe kämpfen.
(Quelle: Books on Demand)

Ein großes Dankeschön an K.M. Parker für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Nachdem mich bereits der erste Band der Trilogie in seinen Bann ziehen konnte, war ich sehr auf die Fortsetzung gespannt. Auch hier ist auf dem Cover die Silhouette eines Katers zu erkennen und die Farbe Blau dominiert den Hintergrund, sodass es sich wunderbar dem Vorgänger anpasst.
Nach wenigen Seiten war ich wieder vollkommen in der Welt von Tonja und Shadow Park versunken. Der Klappentext erzählt schon genug von der Handlung, sodass ich euch nichts weiter verraten möchte. Ich sage euch nur so viel: Nachdem Tonja bewiesen hat, welche mächtigen Kräfte sie besitzt, bedeutet das nicht nur Gutes. Denn nun haben es auch andere Bewohner der nichtmenschlichen Welt auf sie abgesehen und das bedeutet Kampf. Kampf um ihre Freunde, ihre Liebe und ihr eigenes Leben…


“Der Rauch verzog sich. Nur einen Moment brauchte ich, um die zerrissenen Überreste jener zu erkennen, die ich nicht hatte beschützen können.”
Seite 123


In Shadow Park 2 beweist K.M. Parker wieder mal, auf welch grandiose bildhafte Weise sie die Welt von Tonja beschreiben kann. Während des Lesens hatte ich immer die düstere, gefährliche Welt von Shadow Park vor den Augen. Besonders schön fand ich es auch, zu sehen, wie die Protagonistin seit Band 1 an ihren Fähigkeiten gewachsen ist.
Auch viele andere bekannte Figuren treten wieder in Erscheinung und irgendwie hat es Abel mir besonders angetan. Die Kampfszenen zwischen den Charakteren wurden detailliert geschildert, ohne langatmig zu wirken. Ganz im Gegenteil: Die Szenen wirken lebendig und erzeugen durchweg Spannung.
Aber auch an überraschenden Wendungen mangelt es in Shadow Park 2 nicht und seid gewarnt: Ihr werdet das ein oder andere mal perplex nach Luft schnappen.
Fazit: Shadow Park 2 ist noch düsterer und gefährlicher. Begib dich auf ein weiteres brenzliges Abenteuer mit der Seelenretterin Tonja! Dafür gibt es von mir 5 von 5 Herzen.

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Rezension “Fernweh” von Skye Warren

Fernweh von Skye Warren

Klappentext: Evie lebt in der Einöde von Texas und träumt davon, die Welt zu sehen. Sie ist schon 20 Jahre alt, aber ihre paranoide Mutter lässt sie nicht aus dem Haus.
Und dann, eines Tages, nimmt Evie all ihren Mut zusammen und läuft davon …

Als der Trucker sie zum ersten Mal sieht, weiß er, dass er sie mehr will als alles andere. Und Hunter holt sich auf grausame Weise das, was er will – und lässt Evie nicht mehr frei.
Während sie das Land durchqueren, spürt die Gefangene paradoxerweise zum ersten Mal das Gefühl von Freiheit.
Doch Evie kann nicht vergessen, was Hunter ihr angetan hat und will fliehen. Aber sie könnte verlieren, was sie schon immer gesucht hat.
(Quelle: Festa Verlag)

Ein großes Dankeschön an den Festa Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Wie bei allen bisher erschienen Dark Romance-Bücher ist auch das Cover zu Fernweh sehr schön gestaltet und ebenso der Titel hätte nicht passender gewählt werden können. Ihr fragt euch, warum?
Tja, unsere Protagonistin Evie hat mit ihren 20 Jahren noch nicht viel in ihrem Leben gesehen geschweige denn erlebt – außer dem Haus, in dem sie mit ihrere Mutter lebt, den Supermarkt und die Bibliothek. Denn ihre Mutter leidet unter Paranoia und beschützt  ihre Tochter auf skurille Weise vor der grausamen Außenwelt. Ihre Angst ist begründet aus Erlebnissen in der Vergangenheit, aber Evie fasst einen Entschluss: Sie will weg.


“Es sind nicht die Muskeln, die dich stark machen. Es ist eine Frage des Willens.”
Seite 155


Doch auf ihrer Reise passiert es: Sie wird vom Trucker Hunter gefangen genommen. Aber das ist nicht das Ende ihrer Reise, nein, das ist vielmehr der Anfang. Der Anfang einer Reise zu sich selbst.
Doch auch Hunter hat eine Last zu tragen und je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto klarer wird das auch Evie. Ist er so böse, wie er behauptet? Hat er so schlimmes getan? Es ist ein ständiges Auf und Ab, denn so richtig will keiner der beiden zugeben, dass sie mehr gemeinsam haben als sie denken…
Auch in Fernweh wird der psychologische Aspekt beider Figuren betrachtet, obwohl dieser nicht ganz so detailliert und tief ausgearbeitet ist wie bei den vorherigen Büchern. Ebenso wird hier im Vergleich zu den Vorgängern wenig körperliche Gewalt dargestellt.
Evie ist ein Charakter, der von ihrer Mutter klein gehalten wurde und die in der Außenwelt dennoch eine wahnsinnige Stärke zeigt. Dennoch schildert die Autorin ihre innere Zerrissenheit und ihren Widerstand. So scheint Hunter auf den ersten Blick ein böser, fast widerwärtiger Typ zu sein, aber bereits nach wenigen Kapiteln zeigt er seine andere Seite: Er ist nett, ja sogar liebevoll. Je mehr ich über sein Leben und seine Vergangenheit erfahren habe, desto mehr mochte ich ihn.
Gegen Ende wird die Geschichte sogar etwas romantisch, würde ich sagen. Nicht kitschig, aber ich hatte ein Lächeln im Gesicht.
Fazit: Fernweh nimmt den Leser mit auf eine Reise zu Evies Selbstverwirklichung und ihrem Drang, frei zu sein. Ich vergebe von 5 Herzen.

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Rezension “Fuck you, Hope” von Daniela Hartig

Fuck you, Hope von Daniela Hartig

Klappentext: “Die Ewigkeit kommt und geht und ich weine um alles, was wir verloren haben. Um jeden Herzschlag, der uns übermäßige Kraft gekostet hat.
Die wahre Liebe übersteht alles. Aber kann sie auch alles verzeihen?”

Floyd war so glücklich wie nie zuvor in seinem Leben. Storm war seine Traumfrau und er liebte sie – bedingungslos. Sie zeigte ihm, was wahre Liebe bedeutet. Alles war perfekt. Doch dann kam dieser eine Moment, der mit einem Schlag alles Glück zerstörte. Und mit dem keiner von beiden gerechnet hatte.
Wohin mit all der Liebe, wenn etwas Schreckliches sie in Schutt und Asche legt? Können Herzen Schmerzen überstehen, ohne zu zerbrechen?
Kannst du den Menschen vergessen, den du über alles liebst? Und was passiert, wenn man sich nach vielen Jahren plötzlich wieder gegenüber steht?

„Fuck you, Hope“ wird dich verändern. Es bricht dein Herz und fügt es wieder zusammen. Es lässt dich lächeln, weinen, hoffen und bangen und bringt dein Herz zum Vibrieren.

Ein großes Dankeschön an Daniela Hartig für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Hach, Leute, was soll ich sagen? Schon der Vorgängerband F*** you, Love hat mich beeindruckt und nun hat der Folgeband F*** you, Hope ein komplett neues Cover bekommen (Anmerkung: Band 1 wird dem angepasst). Zunächst war ich mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Mit den vielen Blumen in zarten Rosa- und Lilatönen ist es das komplette Gegenteil vom Vorgänger, bei dem das Cover mal etwas anderes war. Doch die Geschichte in F*** you, Hope ist so empfindlich und feinfühlig, dass es wiederum passt.
Genug Worte zum Cover, jetzt gehts um den Inhalt: Fünf Jahre sind vergangen und wir lernen einen anderen, neuen Floyd kennen, der von den Geschehnissen der Vergangenheit geprägt wurde. Er studiert, arbeitet, ist ausgezogen und führt ein normales Leben. Wären da nur nicht die Gedanken, die ihn jeden Tag heimsuchen und die er versucht zu verdrängen. Storm. Immer noch schwirrt sie in seinem Kopf herum und Floyd kann nicht vergessen, was er ihr angetan hat. Wie könnte er jemals eine andere Frau so sehr lieben wie sie?


“Ich küsse Storm, während ich weine. Ich weine um alles, was wir verloren haben. Um jeden Herzschlag, der uns übermäßige Kraft gekostet hat. Um jedes ungesagte Wort, um die Sinnlosigkeit, die uns gefangen hält.”
Position 4585


“Wir haben auch unsere schweren Momente. Wir quetschen und durch Nadelöhre, spinnen Garn zu Gold, schreien uns an und lieben uns danach wieder. Wir wissen beide, dass es dazu gehört und keiner von uns hat wirklich Angst, den anderen zu verlieren. Das haben wir lange genug getan. Damit ist Schluss.”
Position 6300


Und dann passiert es natürlich: Floyd und Storm treffen aufeinander. Seien wir mal ehrlich, wie sehr habe ich dieses Treffen herbeigesehnt?  Die Vergangenheit jedoch hat auch Storms Leben beeinflusst und ihr könnt gar nicht ahnen, wie sehr.
Beide Charaktere sind erwachsen geworden und doch macht Storm ihrem Namen alle Ehre. Sie ist aufbrausend, ausfallend, sie schreit, sie läuft davon und zugleich spürt man ihren Schmerz, ihre Zerrissenheit. Daniela Hartig hat ein großartiges Gespür dafür, genau diese gewaltigen Gefühle zu beschreiben.
In F*** you, Hope spielen natürlich auch die Familien beider Figuren eine Rolle, denn Floyds Vater verbirgt mehr, als er zugibt.
Während des Lesens habe ich gelacht, geschmunzelt, gelitten und hatte sogar Tränen in den Augen, was bei mir nicht allzu oft passiert.
Fazit: F*** you, Hope ist die faszinierende und aufwühlende Fortsetzung von Floyd und Storm. Lest sie, verliert euch in der Geschichte und habt eine Packung Taschentüchter parat. Ich vergebe 5 von 5 Herzen.

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Rezension “Deep Fall – Louise Kendal” von Chloé Jensen

Deep Fall – Louise Kendal von Chloé Jensen

Klappentext: Packend. Verstörend. Eindringlich. Ein Millionär-Liebesroman, der unter die Haut geht!
Die junge Louise Kendal ist ein Unterschichtsmädchen aus einer heruntergekommenen Plastiksiedlung. Ihr trostloses Leben wird einzig durch ihre guten Noten und eine intensive, geheime Liebesbeziehung versüßt. Ihr verbotener Liebhaber, der sie zärtlich liebt, stillt dabei ihre verborgenen Sehnsüchte und entfacht ihre Leidenschaft. Doch als sie eines Tages ihrem schlimmsten Albtraum begegnet, wird sie schwer traumatisiert. Ein Trauma, das fortan droht, ihr Leben zu zerstören.
Viele Jahre später ist Louise Kendal zu einer erfolgreichen Frau geworden und kämpft mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Sie wird vom skrupellosen Selfmade-Millionär Joshua Madison verfolgt. Er will sie besitzen! Doch damit nicht genug. Adrian Reevers-Meyers, reicher Upper Class Business Man und Joshuas Erzfeind, macht ihr ebenfalls den Hof und scheint um einiges vertrauenswürdiger zu sein als Joshua selbst. Doch was hat er vor? Während Gut und Böse verschwimmen und Louise den beiden Männern verfällt, beginnt ihr gnadenloser Kampf um das nackte Überleben.
Der Liebesroman enthält explizite Liebesszenen, umfasst 476 Taschenbuchseiten und kann unabhängig von Band 1 gelesen werden!

(Quelle: https://www.twentysix.de/shop/deep-fall-louise-kendal-chloe-jensen-9783740731434?utm_source=saleswidget&utm_medium=referral&utm_campaign=saleswidget_large)

Ein großes Dankeschön an Chloé Jensen für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Das Cover ist sehr interessant, düster und somit passend zur Geschichte gestaltet, denn unsere Protagonistin hat nicht nur ein, sondern zwei Gesichter.
Die ersten Kapitel sind mit Zeitangaben wie ein Tagebuch geführt und die Sexszene, mit der das Buch beginnt, lässt bereits erahnen, wie erotisch die Geschichte werden wird…
Zunächst erfährt der Leser etwas über Louises Leben auf der High School und auch ihr Liebesleben, das bereits die erste (vielleicht schockierende) Überraschung für uns bereithält. Warum? Das solltet ihr selbst herausfinden, denn spoilern möchte ich keinen. Louise wächst in einer verarmten Gegend in Riverdaile auf, als ihre Mutter sie und ihre kleine Schwester alleine zurücklässt. Sie muss um das gemeinsame Überleben kämpfen und hofft, ein Stipendium an einem Elite-Internat zu erhalten. Aufgrund ihrer guten Noten schafft sie dies auch, aber ihr vermeintlicher Traum wird zum Albtraum…


“Sie ließ es geschehen. Sie ließ sich von ihm küssen und in der Seele berühren… sie war völlig hin und weg. Betäubt und willenlos…
Position 5775


Gewalt und Missbrauch prägen fortan Louises Leben. Dann setzt ein Zeitsprung ein und die Protagonistin ist inzwischen erwachsen, aber seelisch gebrochen. Sie sucht sich Hilfe, gerät jedoch immer wieder an Männer, die sie benutzen und weiter brechen.
Die Autorin beschreibt in ihrem Buch die erotischen Szenen sehr detailliert, ausgeschmückt und ist auch in den sonstigen Schilderungen sehr schonungslos. Dennoch habe ich den Schreibstil als etwas holprig empfunden. Die Gefühle und Gedanken der Protagonistin Louise werden oftmals in kursiver Schrift verdeutlicht; so richtig warm wurde ich mit ihr allerings nicht. Die Sexszenen sind sehr auf das Körperliche beschränkt, sodass mir das Knistern, der Funken fehlte.
Das Buch ist für mich wie eine Achterbahnfahrt – mal geht es hoch, mal nach unten. Bis zum Ende hin war ich zwiegespalten. Einerseits will ich Louise in den Arm nehmen, empfinde Mitleid und andererseits will ich mir die Haare raufen.
Fazit: Deep Fall – Louise Kendal ist durchaus ein dramatischer Liebesromantisch mit viel Erotik, viel Dramatik und Themen, die gesellschaftskritisch sind. Aufgrund der o.g. Punkte vergebe ich 3 von 5 Herzen.

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Rezension “Tödliche Küsse (Weltenseelen – Band 1)” von Mia-Marie Weindorf

Tödliche Küsse (Weltenseelen – Band 1) von Mia-Marie Weindorf

Klappentext: Schon in ihrer ersten Nacht auf der neuen Schule wird die fünfzehnjährige May Zeugin eines rätselhaften Mordes. Die Mörder töten ihr Opfer mit einem einzigen Kuss, doch niemand scheint das Verschwinden des toten Mädchens zu bemerken. Ihre Neugierde zieht May immer tiefer in einen Strudel aus Geheimnissen, Misstrauen und Rätseln. Für sie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Verzweifelt versucht sie, weitere Morde zu verhindern. Als sie beginnt, Gefühle für einen Jungen zu entwickeln, der vermutlich ihr Feind ist, wird sie erbarmungslos mit einer beängstigenden Frage konfrontiert: Wem kann sie überhaupt noch trauen? Denn für May steht nicht nur ihr Herz auf dem Spiel, sondern auch ihre Seele.

Begleite May Bell in eine Welt, in der ein Kuss tödlicher ist als jede Klinge.

(Quelle: https://www.kielundfeder.de/b%C3%BCcher/jugendb%C3%BCcher/weltenseelen/)

Ein großes Dankeschön an Mia-Marie Weindorf und den Kiel & Feder Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Zunächst will ich ein paar Worte an das Cover verlieren: Die Frau sticht sehr hervor und Akzente werden durch die Farbe Grün gesetzt, wobei ich ständig auf die Lippen starren muss (da bin ich doch ein wenig neidisch). Das Cover ist schön, passt allerdings meiner Meinung nach nicht unbedingt zur Geschichte und zu einem Jugendbuch.
Der Klappentext verrät schon genug von der Handlung, sodass ich hier nichts mehr erläutern werde. May ist die Protagonistin, die ich bereits wie ihre Großmutter nach wenigen Seiten in mein Herz geschlossen habe. Schon in den ersten Kapiteln hat mich der bildhafte und flüssige Schreibstil der Autorin beeindruckt.
Als May auf die neue Schule kommt, plagen sie viele Zweifel und auch Niedergeschlagenheit, welche sich festigen, je mehr Ungereimtheiten sie herausfindet. Die Spannung zieht sich durch die Geschichte und treibt den Leser an, selbst mitzufiebern und nachzudenken. Wer ist böse? Wem sollte May besser nicht trauen? Und vor allem, welche Rolle spielt sie dabei?
Die Nebencharaktere sind gut gezeichnet und sowohl Mirrow als auch Rose sind Figuren, die mich neugierig gemacht haben. Ich hoffe, in der Fortsetzung mehr über ihre Geschichten zu erfahren.


“Meine Muskeln brannten, meine Lungen zogen sich schmerzhaft zusammen, aber ich musste weiter. Immer weiter. Alles, was ich spürte, alles, woran ich in diesem Augenblick denken konnte, war Angst.”
Position 549


Im weiteren Verlauf von Tödliche Küsse findet May heraus, dass es nicht nur die Welt gibt, die wir Menschen kennen. Aber nicht nur das – sie findet auch mehr über ihre Vergangenheit, ihre Eltern und sich selbst heraus. Denn es steht viel mehr auf dem Spiel, als sie ahnt und May kann all das retten.
Gegen Ende wurde mir jedoch ziemlich schnell klar, welche Figuren sich auf der “bösen” Seite befinden, während May noch rätselt und teilweise etwas naiv handelt.
Die Autorin verrät nicht allzu viel über die andere Welt und deren Geschöpfe, wobei die Szenenwechsel bzw. Rückblenden sehr gut eingebaut sind und den Leser nicht allzu ahnungslos zurücklassen.
Fazit: Tödliche Küsse ist ein spannender, vielschichtiger Auftakt einer Jugendbuchreihe, die definitiv großes Potenzial hat. Ich vergebe 4 von 5 Herzen.

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Rezension “Sommer in Bloomsbury” von Annie Darling

Sommer in Bloomsbury von Annie Darling

Klappentext: Verity Love ist Single und glücklich damit: Sie liebt ihre schnuckelige Dachwohnung, ihre verfressene, eigenwillige Katze und ihren Job in einer kleinen Londoner Buchhandlung, die nur Liebesromane mit Happy End verkauft. Wenn bloß die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Kolleginnen nicht wären! Fremde Menschen mag Verity nämlich überhaupt nicht, deshalb beschäftigt sie sich viel lieber im Hinterzimmer mit dem Papierkram, statt Kunden zu bedienen. Kurzerhand erfindet sie Peter – ihren umwerfend attraktiven und wahnsinnig charmanten Freund. Doch als sie in einer heiklen Situation einen gutaussehenden Fremden als Peter ausgeben muss, wird ihr Leben plötzlich ganz schön kompliziert…
(Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Sommer-in-Bloomsbury/Annie-Darling/Penguin/e508856.rhd)

Ein großes Dankeschön an den Penguin Verlag und das Bloggerportal von Randomhouse für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Das bunte Cover ruft förmlich nach Sommer und dass die Geschichte in einer Buchhandlung spielt, sprach mich noch mehr an. In besagter Buchhandlung arbeitet Verity Love, die froh ist, wenn sie Ruhe hat und mit ihrer Katze in der Wohnung sitzt. Menschen und Berührungen sind ihr schnell zu viel. Ihre Freundinnen jedoch lassen keine Gelegenheit aus, sie unter Leute zu bringen und zu verkuppeln. Deshalb hat Verity den Schein-Freund Peter Hardy (dessen Name übrigens eine lustige Anspielung ist) erfunden und zufällig lernt sie Johnny kennen. Er ist in eine andere Frau verliebt, kann aber nicht mit ihr zusammen sein und so schließen beide einen Kompromiss…


“Ängstige dich nicht unnötig. Freilich ist es richtig, sich auf das Schlimmste gefasst zu machen, aber es gibt keinen Grund, dies als sicher zu betrachten.”
Kapitel 18


Verity ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die aber genau das ist, was dem Buch Frische und Witz einhaucht. Auch ihre Schwestern, die durchaus etwas chaotisch, aber liebevoll sind, haben mich oft schmunzeln lassen.
Dann gibt es natürlich noch Johnny, der charmant und eloquent ist, aber bei dessen Naivität gegenüber Marissa ich mehrmals die Stirn runzeln musste.
Auch die Zitate aus “Stolz und Vorurteil” wurden passend und schön in die Geschichte mit einbezogen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lessen, einzig die Szenen bei den verschiedenen Festen wirkten manchmal etwas langatmig.
Fazit: Sommer in Bloomsbury ist eine leichte, romantische Lektüre und an der ein oder anderen Stelle kitschig und klischeehaft. Ich vergebe 4 von 5 Herzen.

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Rezension “Game of Destiny” von Geneva Lee

Game of Destiny von Geneva Lee

Klappentext: Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt …

Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mère nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. Doch das ist nicht Emmas einziges Problem: Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert …
(Quelle: https://www.randomhouse.de/Paperback/Game-of-Destiny/Geneva-Lee/Blanvalet-Taschenbuch/e517491.rhd)

Ein großes Dankeschön an Blanvalet und das Bloggerportal von Randomhouse für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Das Cover passt sich den vorherigen Bänden perfekt an und ist durch die Glitzerpartikel ein schöner Eyecatcher im Bücherregal.
Geneva Lee ist eine Autorin, die mich nicht mit jedem ihrer Bücher überzeugen konnte. Der Royal-Saga konnte ich absolut nichts abgewinnen, wobei Secret Sins mein Herz erobern konnte und auch diese Reihe konnte mich vollends überzeugen.
Auch im dritten und letzten Band der Love-Vegas-Reihe müssen Emma und Jamie um ihre Liebe und Unschuld kämpfen. Der Mörder von Jamies Vater läuft immer noch frei herum und diesmal steht Emma noch mehr im Fokus der Polizeiermittlungen. Während Jamie die Firma übernimmt und versucht, Emma in Sicherheit zu wissen, findet diese immer mehr über die Vergangenheit ihrer Familie heraus.
Game of Destiny konnte mich mit überraschenden Wendungen beeindrucken, die mich wirklich schockiert haben. Gleichzeitig wird Emmas und Jamies Liebe gefestigt und die Autorin lässt auch hier erotische sowie romantische Szenen nicht zu kurz kommen. Die Suche nach dem Täter und das Lüften der Geheimnisse beschreibt Geneva Lee unglaublich spannend. Ich bin durch die Seiten geflogen und die Auflösung aller der Täter-Frage, aber auch aller anderen Geheimnisse, endete perfekt.


“[…] Was bleibt dann noch übrig?”
“Du und ich.”
“Das ist nicht viel.”
“Das ist alles.”
Seite 254


Die Protagonistin Emma hat mich im Abschlussband durch ihren Mut, ihre Gewitztheit und Loyalität gegenüber den Wests total überzeugen. Zwar musste sie auch Rückschläge einstecken und zeigte sich sowohl verletzt als auch verunsichert, aber sie hat nie aufgegeben.
Zu Beginn der Reihe habe ich Jamie als verwöhnten, reichen Sohn wahrgenommen, doch das änderte sich schlagartig. Seine Liebe zu Emma und die Loyalität gegenüber seiner Familie sowie den Beschützerinstikt machen ihn zu einem wahren Bookboyfriend.
Jamies Schwester Monroe ließ im letzten Band immer mal wieder ihr wahres Gesicht durchblitzen, das nicht nur arrogant ist. Der Leser versteht, warum, wieso, weshalb sie so handelt und man kann sie nicht mehr ganz so sehr hassen.
Die Autorin hat es auf bewundernswerte Weise geschafft, die Veränderung ihrer Charaktere dem Leser zu übermitteln und ihm ein schönes Leseerlebnis zu bescheren.
Fazit: Ein krönender Abschluss der Love-Vegas-Saga, die mich mit einem lachenden und einem tränen Auge zurücklässt. Ich will mehr von Geneva Lee!
Game of Destiny verdient 5 von 5 Herzen.

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