Rezension “Zombies in Berlin – Band 1” von Skyla Lane

Kategorien Rezensionen

Zombies in Berlin – Band 1 von Skyla Lane
 
Klappentext:


Berlin in naher Zukunft:
Die Hauptstadt versinkt in einem Meer aus lodernden Flammen. Das Brandenburger Tor wird zum alles sehenden Auge und was es sieht, ist voller Grässlichkeit. Zombies schlurfen und beißen sich von Spandau nach Pankow, von Neukölln nach Marzahn. Mittendrin die letzten Berliner: Sie kauern im Bunker und hoffen auf Hilfe. 

Doch die wird nicht kommen. 
Sie sind allein. Deutschland ist Zombieland.
Band 1 enthält die ersten beiden Episoden ~Präludium der Apokalypse~ und ~Bunkertage~ Band 2 enthält die Episoden ~Massaker~ und ~Totentanz~ Band 3 enthält die Episode ~John Meyn~ (Quelle: Amazon)


 
Ich danke Skyla Lane für die Zusendung des Rezensionsexemplares!
Dies beeinflusst jedoch in keinster Weise meine Meinung.
 

Meine Meinung: Seit The Walking Dead hat mich das Thema Zombies und besonders das Überleben der Menscheit in solch einer Apokalypse angefixt. Als ich auf rezi-suche.de auf Skylas Werke traf, hat mich der Klappentext sofort angesprochen und auch die Cover spiegeln die düstere Stimmung der Geschichte wider.
In Zombies in Berlin – Band 1 bekommt man den Ausbruch des Zombie-Virus mit, wenn auch dieser recht ruhig in einem Zug beginnt, in dem Protagonist John sitzt. Doch nach nur wenigen Seiten erwachen die ersten Infizierten und und sind auf der Suche nach Frischfleisch. Der Zug bleibt irgendwann vor Berlin stehen, Panik breitet sich aus und selbst die Polizeibeamten haben keine genaueren Informationen bekommen. Als Leser merkt man sofort, dass hier etwas gewaltig nicht stimmt…

“Jedes Geräusch versuchte ich zu analysieren: unsere Schritte, das Ächzen der Bäume unter dem Wind.”
Seite 41

Da ich sonst Bücher mit meist weiblichen Protagonisten lese, war ich etwas überrascht, dass mit John ein männlicher Protagonist vorgesetzt wurde. Das störte jedoch nicht meinen Lesefluss, denn Johns eher eigensinnige, schroffe Art konnte mich bereits nach den ersten Seiten überzeugen. Auch seine derbe Redensart sowie schnelle und logische Handlungen weisen auf seine Vergangenheit als Soldat sein, womit er ein Mensch ist, der in einer solchen Apokalypse gut überleben kann.
Schnell schließen sich auch die junge, toughe Nina, den eher ängstlichen Niklas und die Polizeibeamtin Patricia dem Mann an und gemeinsam kämpfen sie sich durch Berlin, auf der Suche nach Ninas Mutter, die in einem Bunker Unterschlupf gefunden haben soll.
Aber als John mit seinen Anhängern im Bunker ankommt, wird die Ruhe schnell von einem Mord und Geheimnissen überdeckt…
Die Stimmung in dem Buch ist durchweg spannend und gruselig, auch das Setting wird so bildhaft beschrieben, dass man das zerstörte Berlin vor Augen hat. Auch Johns Gedanken, die zwischen Misstrauen, Zweifel und Entschiedenheit schwanken, werden nachvollziehbar geschildert. Die Ängste und Gedanken der anderen handelnden Charaktere beschreibt Skyla Lane ebenso authentisch und man fiebert bis zum Ende mit.

“Raue Welt, raue Sitten, raue Töne. Gewöhnen Sie sich lieber dran.”
Seite 123

Die Autorin versteht es, mit Worten umzugehen und Spannung zu erschaffen, sodass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Sie erschafft eine ganz eigene Welt, in der eine Apokalypse ausbricht und mit John einen Protagonisten abseits der Norm. Er handelt nicht zimperlich, er kann die Situation nur zu gut einschätzen und weiß mit ihr umzugehen. Ihr könnt es wohl schon erahnen, aber John ist definitiv mein Liebling! Zombies in Berlin ist keine seichte Geschichte über das Leben zwischen Zombies, sondern schildert auf authentische, brutale Weise das Überleben der Menscheit.
Fazit: Ein fesselnder, spannender Auftakt einer Endzeitromanreihe, die volle 5 von 5 Herzen verdient!

💜💜💜💜💜

1 Gedanke zu „Rezension “Zombies in Berlin – Band 1” von Skyla Lane

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.