Rezension “Endgame – Buch 1: Der Bauer” von Skye Warren

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Endgame – Buch 1: Der Bauer von Skye Warren

Klappentext: Das Schicksal riss meinen Vater mit kalter Grausamkeit in den Abgrund. Er verlor alles: sein Geld, seinen Ruf und seine Gesundheit. Ohne die teure medizinische Betreuung erwartete ihn der Tod.
Doch ich war gewillt, alles zu tun, um ihn zu retten. Und deshalb, verzweifelt wie ich war, betrat ich den Herrenclub.
Dort begegnete ich Gabriel Miller. Dieser gefährliche Mann liebte es, mich leiden zu sehen. Er sah, dass ich etwas besaß, das für einige Männer von Wert war: meine Jungfräulichkeit …

Gabriel Miller und Avery im Schachspiel um Rache und Leidenschaft. Die ENDGAME-Trilogie von der US-Bestsellerautorin Skye Warren.
(Quelle: Festa Verlag)

Ein großes Dankeschön an den Festa Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Skye Warren konnte mich bereits mit Fernweh überzeugen (REZI) und ich war umso gespannter auf den Auftakt ihrer neuen Reihe. Der Klappentext hat sich für mich nach einer Good Girl-Millionärs-Geschichte angehört, ABER ich habe mich so sehr getäuscht. Es ist keine Geschichte über ein graues Mäuschen, das auf den unwiderstehlichen, reichen Typen trifft und sich beide Hals über Kopf verlieben. Es ist eine Geschichte über eine junge Frau, deren scheinbar wundervolles Leben sich völlig unerwartet und schmerzlich verändert. Ihr wird alles genommen und sie ist bereit, ebenso alles mögliche zu tun, um sich dem entgegenzusetzen.

Wir waren nichts weiter als zwei Menschen, die sich auf einem Floß aneinanderklammern, während sich der Ozean in alle Richtungen erstreckt.
Dann wacht er auf, verlässt das Floß und lässt mich alleine dort zurück.
Seite 171

Nach den ersten 100 Seiten war ich wie gefangen in der Geschichte und habe das Buch nur aus einem Grund aus der Hand gelegt: Ich musste am nächsten arbeiten. Wahrscheinlich werde ich nicht die richtigen Worte dafür finden, meine Begeisterung nur annähernd zu beschreiben. Ich bin einfach fix und fertig, sprachlos, aufgewühlt.
Endgame ist anders als Fernweh, viel düsterer, viel tiefgehender, voller Schmerz, voller Geheimnisse, die einen fast um den Verstand bringen. Ich habe das Gefühl, dass in den Folgebänden einige Antworten und genauso viele neue Geheimnisse auf uns warten.
Die Protagonistin Avery ist jung, selbstlos und will nur eines: Das Leben ihres Vaters retten. Die ersten Kapitel geben Einblicke in ihr früheres Leben und wenige Seiten später ist dieser Glanz erloschen. Avery ist erschüttert, verzweifelt, hilflos. Ihr bleibt nur eines übrig und dem stellt sie sich aufopferungsvoll. Ihre Selbstlosigkeit schildert die Autorin ergreifend und geben der Geschichte eine Atmosphäre, die mich vollkommen eingenommen hat.

Das ist meine Aufgabe in diesem Spiel: im richtigen Moment zu fallen, den König zu schützen, bis meine Zeit abgelaufen ist.
Mich im perfekten Augenblick zu opfern.
Seite 196

 Zu dieser Atmosphäre trägt aber vor allem auch der männliche Protagonist Gabriel bei. Er rettet Avery. Oder doch nicht? Bis zur letzten Seite habe ich nicht den blassesten Schimmer, was ich von ihm halten soll – genau wie Avery selbst. Kaum habe ich gedacht, einen klitzekleinen Teil von ihm durchschaut zu haben, werfe ich die auf der nächsten Seite wieder über Bord. Gabriel kann keine guten Absichten haben, oder doch? Selten habe ich einen Charakter erlebt, der so undurchschaubar, dann nett, dann unnahbar und wieder  hilfsbereit ist.
Jetzt habe ich schon eine ellenlange Rezension geschrieben und kann es immer noch nicht in Worte fassen, wie VERDAMMT großartig (ups, wollte ich eben wirklich geil schreiben? Egal, fangen ja beide mit G an) dieses Buch ist! Ich habe die Charaktere geliebt, ich habe die Atmosphäre gefühlt, ich habe Averys Schmerz gefühlt und Gabriels leichtes, fast unerkennbares Herzflattern, der Augenblick, als Avery durch die Tür geht und eine Nachricht erhält. Ich will – nein, ich brauche den zweiten Band!
Fazit: Endgame – Buch 1: Der Bauer ist ein so so so so so so so (stellt euch einfach noch 375835045 weitere so vor) grandioser Auftakt der Reihe, der mich jetzt schon süchtig gemacht hat. Ich werde die Tage zählen, bis Band 2 erscheint und bevor ichs vergesse: Wenn ihr auf Dark Romance steht, lest es. Lest es unbedingt!

💜💜💜💜💜

2 Gedanken zu „Rezension “Endgame – Buch 1: Der Bauer” von Skye Warren

  1. Huhu Larissa,

    was für eine tolle Rezension 🙂 Das Buch kommt direkt auf meine Wunschliste.

    Oder bestelle ich es lieber gleich sofort?! 😀 Du hast mich echt neugierig gemacht 🙂

    Liebe Grüße

    Sunny

    1. Hey Sunny,
      das war wieder so eine Rezension, bei der ich nicht wusste, ob meine Begeisterung gut genug herüberkommt 😀 Aber ich konnte dich ja anstecken 😀
      Bin gespannt, wann das Buch in deinen Warenkorb wandert 🙂

      Liebe Grüße
      Larissa

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