Rezension “One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe” von Erin Watt

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One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe von Erin Watt

Klappentext: Seit dem tragischen Tod ihrer Schwester ist im Leben von Beth nichts mehr so, wie es war. Sie vermisst ihre engste Vertraute schmerzlich, und ihre Eltern sind seither so ängstlich, dass sie Beth auf Schritt und Tritt bewachen. Doch eines Nachts schleicht sie sich heimlich zu einer Party. Dort trifft sie Chase, einen attraktiven und charmanten jungen Mann, der gerade erst in die Stadt gezogen ist. Sofort knistert es zwischen den beiden, und Beth schwebt im siebten Himmel. Bis sie erfährt, dass Chase ein düsteres Geheimnis hütet, das mit dem Tod ihrer Schwester eng verwoben ist …
(Quelle: Piper Verlag)

Ein großes Dankeschön an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Bisher konnte mich das Autorenduo mit jedem ihrer Bücher überzeugen und so war natürlich auf ihr neuestes sehr gespannt. One Small Thing handelt von Beth, auch Lizzy genannt, deren Schwester bei einem Unfall ums Leben gekommen ist. Seither ist ihr Leben von Regeln bestimmt und das hält sie nicht mehr aus. Sie rebelliert und lernt auf einer Party den gut aussehenden, mysteriösen Chase kennen. Das Geheimnis um Chase wird bereits nach einigen Seiten gelüftet, was mich etwas skeptisch machte. Denn sollte nicht gerade dieses Geheimnis die Handlung ausmachen?
Ich ließ mich aber auf die Geschichte ein und schneller als ich merken konnte, hatte ich die ersten hundert Seiten gelesen. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, locker und führte dazu, dass ich wie bei jedem Buch von Erin Watt durch die Seiten flog.

Und dann geht er. Lässt diese tiefsinnigen Worte hier einfach in der Luft hängen und rennt zum Haus.
Ich fasse es nicht.
“Feigling”, flüstere ich.
Seite 257

Schnell vergessen war mein Einwand, dass Chases Geheimnis die Geschichte ausmachte. Natürlich trägt es unmittelbar dazu bei, aber viel mehr geht es darum: Wie gehen Beth und Chase damit um? Welchen Einfluss hat es auf das Verhältnis beider Protagonisten? Genau diese Fragen hat das Autorenduo auf sensible, bedrückende Art und Weise geschildert. Während des Lesens habe ich selbst immer wieder meine Ansichten in Frage gestellt.
Beth ist oftmals auf Krawall gebürstet, aber wenn man die ständige Kontrolle und Bevormundung ihrer Eltern berücksichtigt, ist das eine normale Reaktion eines Teenagers. Doch die Geschichte dreht sich nicht um Teenagerprobleme, sondern um etwas viel tiefergehenderes: Verlust, Schmerz, Trauer, Schuld und wie die Beteiligten damit umgehen. Auch in diesem Buch zeigt Erin Watt wieder mal, dass sie es versteht, mit Worten umzugehen und Gefühle zu vermitteln.
Fazit: One Small Thing hat mich berührt, nachdenklich gemacht und vor allem eines: SÜCHTIG! Süchtig nach diesen unfassbar ergreifenden Geschichten des Autorenduos, die mich jedes einzelne Mal ins Herz treffen.

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2 Gedanken zu „Rezension “One Small Thing – Eine fast perfekte Liebe” von Erin Watt

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