Rezension “Weihnachten in der kleinen Bücherei” von Amanda Kissel

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Klappentext:
Die Liebe wartet zwischen Büchern, Weihnachtslichtern und längst vergessenen Geschichten  

Weihnachten rückt näher und in der kleinen Bücherei wird es besinnlich. Nur Corinnas Stimmung will so gar nicht zur anstehenden Adventszeit passen. Hat ihr Mann sie doch gerade erst für eine andere verlassen. Und auch die gemeinsame Tochter Annika leidet sehr. Da hilft nur eins: Weihnachten muss dieses Jahr noch größer werden als sonst! Mehr festliche Deko, mehr leckere Weihnachtskekse, mehr Weihnachtsbücher und vor allem mehr Liebe. Als die beiden dann im alten Rezeptbuch ihrer Großtante Martha auf ein Familiengeheimnis stoßen, das von einer längst vergessenen Liebe erzählt, schmieden sie sogleich einen Plan. Tante Martha und ihre große Liebe sollen sich unbedingt noch einmal wiedersehen und wer weiß, vielleicht findet auch Corinna ihre Liebe abseits der Bücher wieder …


Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!


Das Cover sieht einfach atmosphärisch aus und versetzt einen doch sofort in Weihnachtsstimmung, oder? Der Klappentext verspricht eine ebenso romantische, besinnliche Geschichte und so begann ich zu lesen.
Nachdem die Protagonistin Corinna von ihrem Mann verlassen wurde, steht für sie und ihre Tochter die Welt Kopf. Kein Wunder, waren sie doch fünfzehn Jahre verheiratet. Um sich die Weihnachtszeit aber nicht vermiesen zu lassen, fährt Corinna das volle Programm auf und dekoriert und schmückt sowohl Zuhause als auch in der Bücherei, was das Zeug hält. Auch Zimtkekse und lecker duftende Tees dürfen auch nicht fehlen, was ganz zu einem Weihnachtsroman wie diesem passt.
Ein altes Foto von Tante Martha und eine alte Liebe bringen ordentlich Schwung in die Adventszeit und befinden sich Corinna und ihre Familie mitten in einer abenteuerlichen Reise, die sie nach Frankreich führt. Was sie da wollen? Tja, da müsst ihr schon selbst herausfinden! Aber was macht man nicht alles für die Liebe, oder?
Der Schreibstil ist durchweg flüssig und leicht zu lesen, die Charaktere sehr authentisch gezeichnet und der Handlungsverlauf genretypisch – mit ein paar Klischees, mit Kitsch, der mir manchmal zu viel war und einer neuen Liebe für Corinna. Der Verlauf der Geschichte bietet keine großen Überraschungen und Wendungen, aber man fühlt sich in ihr wohl und kann schön schmökern. Am besten mit einer Tasse Tee und Weihnachtsplätzchen, denn die weihnachtliche Stimmung vermittelt die Autorin in jeder Zeile.

Fazit

Weihnachten in der kleinen Bücherei ist ein kurzweiliger Roman, der Lust auf die Adventszeit und all seinen Turbulenten macht.

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