Rezension “Nightfall (Confined 1)” von Penny L. Chapman

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Nightfall (Confined 1) von Penny L. Chapman


Klappentext:
RYEN

Jeder kennt die Gerüchte um die Raubtiere, die den Campus beherrschen. Jeder weiß, wie gefährlich sie sind.
Doch für mich sind sie die letzte Chance.
Jeden Tag verdichtet sich der Nebel in meinem Kopf, die Stille wird immer lauter.
Um mein Leben zurückzubekommen, muss ich es riskieren.
Ich habe keine Angst vor dir.
Ich habe die wahren Monster gesehen  …

ARIAN

Jeder kennt die Geschichten über uns, jeder glaubt, die Wahrheit gefunden zu haben.
Doch sie haben keine Ahnung, was für Bestien meine Freunde wirklich sind.
An der Uni sind wir eine Attraktion. Doch wenn die Nacht anbricht, sich die Dunkelheit über die Wälder legt, beginnt unsere Zeit.
Niemand traut sich hierher, niemand kommt uns zu nah.
Außer ihr.
Ich wünschte, sie hätte sich ferngehalten.

Das Taschenbuch enthält 412 Seiten.

Der Auftakt zu Penny L. Chapmans neuer Reihe. Jedes Buch wird in sich geschlossen sein, von daher ist es möglich, die Bücher einzeln zu lesen. Da aber wichtige Orte und Charaktere aus den vorherigen Büchern eine Rolle spielen werden, wird empfohlen, der Reihe nach zu lesen.
Das Buch beinhaltet ein sensibles Thema. Wer Triggerwarnungen braucht, sollte von dieser Geschichte Abstand nehmen.

Hach, wie sehr habe ich mich auf das neue Buch von Penny L. Chapman gefreut. Schon beim Cover-Release war ich Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten, die neuen Charaktere kennenzulernen. Nightfall ist der Auftakt der Confined-Reihe und nächsten Herbst erscheint der Folgeband. Der Klappentext verrät nicht allzu viel von der Handlung, macht mich aber umso neugieriger. Wie bei den vorherigen Büchern werden die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Ryen und Arian erzählt, was vor allem bei den Geschichten von Penny L. Chapman einen außergewöhnlich guten Einblick in die verschiedenen Gefühlswelten gibt.
Die Protagonistin Ryen ist Studentin, hat in ihrer Vergangenheit Unvorstellbares erlebt und trägt diese Last auf ihren Schultern. Ihr Leben ist geprägt von den Geschehnissen. Sie fühlt nichts und doch erdrücken sie all die Gedanken und Gefühle. Die Dunkelheit, die Stille, die Schwere, sie wollen Besitz von ihr ergreifen, aber Ryen kämpft dagegen an. Selten habe ich eine so faszinierende und starke Protagonistin erlebt. Was genau Ryen widerfahren ist, erfährt der Leser nach und nach und es ist mehr schockierend. Es ist grausam.

“Mut bedeutet nicht, dass du keine Angst hast. Mut bedeutet, dass du dich nicht von der Angst stoppen lässt. […]”
Position 2713

Dann aber trifft Ryen auf die Skulls. Eine Gang, die von allen gefürchtet ist. Arien, der Anführer, Dario und Silas sind die personifizierte Gefahr und noch viel schlimmer. Mit den Skulls hat die Autorin eine Gang geschaffen, die die Jungs der Unfolding-Reihe in den Schatten stellen. Sie schrecken vor nichts zurück und ihre Aktionen sind skrupellos, gar bestialisch. Jedoch vermitteln sie nicht den familiären Aspekt wie die Unfolding-Clique. Bei den drei Jungs können wir uns noch auf düstere Geschichten und Geheimnisse freuen.
Doch Ryen schreckt nicht vor den Skulls zurück, ganz im Gegenteil. Sie sieht in ihnen die Chance, wieder leben zu können. Sie will sich ihnen anschließen, aber die Jungs treiben ihr ganz eigenes Spiel. Sie spielen gnadenlos, hart und brutal. Ryen aber lässt sich nicht von ihnen unterkriegen, denn sie hat bereits die Dunkelheit überlebt und nicht einmal die Skulls sind schlimmer als das.
Ryen ist eine Protagonistin, die ich von der ersten Zeile an mochte und mit der ich mit sogar identifizieren konnte. Ich bewundere ihre Stärke, ihren Mut und die Art, wie sie mit all dem umgeht. Sie ist zerbrechlich und doch unverwundbar. Arien, Dario und Silas haben mir auf den ersten Blick tatsächlich etwas Angst gemacht, aber hinter schwarzen Masken steckt immer eine Seele, die nicht grundlos so geworden ist. In Nightfall bekommt man einen Einblick in Ariens Welt und erfährt so vieles, was einem verborgen geblieben wäre. Ich muss zugeben, dass ich ja ein kleines Fangirl von ihm geworden bin. Von Dario und Silas erhält man kleine Einblicke in ihr Leben und da gibt es wohl noch ordentlich Stoff für die Folgebände.
Einen Nebencharakter hat es mir besonders angetan: Leo! Sie ist einfach wunderbar und ich würde lügen, wenn ich sage, dass ich mir nicht so eine Freundin wünschen würde. Ich hoffe, noch mehr über sie zu erfahren, denn sie trägt einen großen Teil zu Nightfall bei.
Bevor ich es vergesse: Lest die Anmerkung und das Nachwort! Es hat mich zu Tränen zu gerührt und an so viele Augenblicke in meinem Leben erinnert. Penny L. Chapman versteht es nicht nur, eine düstere, spannende Geschichte zu erzählen. Sie schafft es, ernste, wichtige Themen anzusprechen und eine Botschaft zu vermitteln. Ich habe aus Nightfall folgendes mitgenommen: Höre nie auf, an dich zu glauben. Auch wenn es manchmal ausweglos erscheint, du wirst es schaffen. 
Fazit:  Nightfall (Confined 1) ist düster, schonungslos authentisch und ich liebe es einfach!

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2 Gedanken zu „Rezension “Nightfall (Confined 1)” von Penny L. Chapman

  1. Huhu Larissa,

    eine schöne Rezension von dir 🙂 Das Cover ist echt mal mega geil. Leider weiß ich nicht so recht, ob der Inhalt so wirklich was für mich ist. Das Buch steht aber schon auf meiner Wunschliste. Mal sehen, ob es bei mir einziehen darf 🙂

    Liebe Grüße

    Sunny

    1. Hey Sunny,
      danke dir 🙂 Du hast ja bereits Pretend gelesen und Nightfall ist schon etwas düsterer und die Clique nicht ganz so familiär. Das ist sicher nichts für jeden, über deine Meinung dazu wäre ich jedenfalls auch gespannt 🙂

      Liebe Grüße
      Larissa

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