Rezension “Mine” von Myriam Brixton

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Klappentext:
Jonathan ist mächtig. Jonathan ist skrupellos. Jonathan ist reich. Sex ist für ihn ein Ventil, um neue Kräfte zu tanken. Kräfte, die er braucht, um seine undurchsichtigen Geschäfte, seine Karriere und seinen Machteinfluss voranzutreiben. Er benutzt Frauen, ohne auch nur das Geringste für sie zu empfinden – bis er auf Isabell trifft. Sie ist klug, schön und eine Kämpferin. Isabell möchte studieren und sich ein Leben in Würde und Freude zurückerobern. Ein Leben, das sie durch einen tragischen Schicksalsschlag verloren hat. Dafür ist sie bereit, ihren Körper zu verkaufen.
Jonathan gabelt die junge Frau von der Straße auf und nimmt sie unter Vertrag. Ihr Körper gehört fortan ihm. Im Gegenzug dazu finanziert er ihr Studium und stellt ihr eine Wohnung zur Verfügung.
Nur Jonathan ist ihr Körper vorbehalten. Sie ist sein Spielzeug, das er mit niemand anderem teilen will.
Doch bald schon bemerkt Jonathan, dass Isabell anders ist. Dass sie ihn verändert und seinem Herzen gefährlich nahe kommt.
Isabell wird für Jonathan zur Bedrohung, der er mit roher Gewalt begegnet.
Wird die junge Frau es schaffen, ungebrochen aus diesem Deal hervorzugehen?
(Quelle: Blue Panther Books)


Ein großes Dankeschön an Blue Panther Books für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich anfangen soll. Mein Gesichtsausdruck auf dem Bild verrät am besten, was ich von dem Buch halte. Auf anderen Blogs bin ich auf das Buch aufmerksam geworden, weil es wohl ziemlich heftig zugeht und die Meinungen spaltet. Meine Neugierde war also geweckt. Und der Klappentext las sich auch gut und vielversprechend, aber meine Euphorie wurde schnell gedämpft.
Der Schreibstil der Autorin hat mich nicht vom Hocker gehauen, ist jedoch auch nicht schlecht. Vielmehr störten mich die Perspektivwechsel mitten im Kapitel, das machte mich fuchsig. Da hätte ich mir, wie in anderen Büchern üblich, ein Kapitel aus ihrer und das nächste aus seiner Sicht gewünscht.
Mine erzählt von der jungen Isabell, die studieren möchte und der dafür aber das Geld fehlt. Die Lösung scheint einfach: Jonathans Spielzeug werden. Doch das wird alles andere als einfach, wie ihr schmerzlich bewusst wird…

“Das dunkle Loch, die gefühlte Einsamkeit, welche die Höhle in mir auslöste, die Erinnerungen an die schweren Jahre.”

Seite 230

Die Protagonistin Isabell erschien mir durchweg naiv, blauäugig und als wäre sie sich selbst nichts wert. Sie lässt mit sich umgehen, wie sie will. Sie wird geschlagen und noch viel Schlimmeres, was ich hier jetzt nicht erwähnen möchte.
Mit dem männlichen Protagonisten konnte ich mich bis zur letzten Seite nicht anfreunden. Die Perspektiven aus seiner Sicht verrieten mir wenig über seine Gedanken und Gefühle und seine Handlungen sind für mich in keinster Weise nachvollziehbar noch kann ich sie gut heißen. Deshalb fällt es mir schwer, zu verstehen, was das zwischen Isabell und Jonas ist, was sie in ihm sieht.
Kommen wir aber zu meinem wichtigsten Kritikpunkt: Erotischer SM-Roman, diese Wörter prangen auf dem Cover. Ich bin keine Expertin auf dem SM-Gebiet, aber mit SM hat das wenig zu tun. Ich wage sogar zu behaupten, kaum bis nichts. Ich lese viel und gerne Dark Romance, wo es auch düster und unter anderem heftig zugeht, aber in Mine geschehen Dinge, die weder erotisch noch SM sind, sondern abscheulich.

Fazit

Mine war leider überhaupt nichts für mich. Ich will das Buch nicht verreißen, aber es konnte mich leider nicht überzeugen, so leid es mir tut. Deshalb kann ich nur 2 von 5 Herzchen vergeben, da der Anfang einiges versprach, es aber nicht halten konnte.

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