Rezension “Der Dorn im Auge der Königin” von Sabine Buxbaum

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Klappentext:
England 1533. In den Wirren der englischen Reformation wird die junge Adlige Helena Winters an den Hof von Heinrich VIII geschickt. Als Hofdame soll sie sich dort auf die Ehe mit ihrem Verlobten Lord Sutton vorbereiten. Doch sie gerät mitten hinein in die Intrigen und Machtkämpfe um die Thronfolge, denn es fehlt ein Sohn, der die Nachfolge antreten kann. Um diesen zu bekommen, ist nicht nur der Königin jedes Mittel recht. Auch Heinrich VIII setzt alles daran, die Erbfolge sicherzustellen, und wird dabei auf die schüchterne Helena aufmerksam – mit katastrophalen Folgen für ihr Leben.

Geschichte, die lebendig wird: Liebe und Intrigen im mittelalterlichen England.


Ein großes Dankeschön an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Ein historischer Roman auf meinem Blog? Das ist eine Seltenheit, oder? Als ich über Facebook auf das neueste Buch von Sabine Buxbaum stieß, habe ich mich sofort in den Klappentext und das Cover verliebt. Die Geschichte spielt im mittelalterlichen England und ich liebe sowohl England als auch das Mittelalter. Zwar waren da immer noch die Zweifel, ob es mir wirklich gefallen würde, aber… was soll ich sagen… Ich habe mich unsterblich in diese Geschichte verliebt.
Aber mal von Anfang an: Helene ist jung, bereits verlobt und sie soll zur Vorbereitung auf ihre Ehe an den Hof von Heinrich VIII. Doch dort gerät sie in einen Strudel aus Intrigen, Geheimnissen und ein einschneidendes Erlebnis ändert ihr Leben wird von Grund auf. Gefangen in den Intrigen der Königin und Ehefrau von Heinrich VIII, muss Helene vor allem nicht nur um ihr eigenes Leben bangen.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir unglaublich leicht und da es nur knapp 200 Seiten hat, habe ich es an einem Abend gelesen. Anfänglich werden die Verwandschaftsverhältnisse und vergangene Ereignisse aufgedeckt, sodass man einen Überblick bekommt, wer mit wem verfeindet oder aber befreundet ist. Schnell wird klar, dass die Ehe von Heinrich VIII und seiner Ehefrau am seidenen Faden hängt. Ein Thronfolger ist längst überfällig und dafür ist die Ehefrau bereit alles zu tun. Und damit meine ich wirklich alles. Sie ist skrupellos, rachsüchtig und egoistisch. Selbstverständlich hat sie ihre Spitzel und Helferchen, die ihr helfen, ihr Ziel zu erreichen.
Der Alltag der jungen Helene scheint zunächst eintönig, bis etwas geschieht, das sie dazu zwingt, zu fliehen. Warum und wieso? Das müsst ihr selbst herausfinden.
Von der ersten Seite an war ich wie gebannt, ich konnte das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen! Es war, als hätte ich nur auf Der Dorn im Auge der Königin gewartet, um es in kürzester Zeit zu inhalieren. Diese Geschichte kam zum perfekten Zeitpunkt und selbst jetzt beim Tippen der Rezension begeistert sie mich immer noch. Nie hätte ich erwartet, dass ein historischer Roman mich so unfassbar faszinieren kann! Die Intrigen, die Geheimnisse und wie alles miteinander verflochten war, wow, Sabine Buxbaum hat hier etwas ganz besonderes erschaffen.
Die Spannung lässt in keiner Zeile nach und die Geschichte habe ich wie einen Kinofilm vor meinem inneren Auge laufen sehen. Ich musste einfach herausfinden, was mit Helene, mit Anne, mit Mary, mit Katharina und allen anderen geschieht. Sabine Buxbaum hat mich in eine Welt entführt, die erschreckend und brutal ist und mich gefesselt hat wie kaum eine andere in den letzten Wochen.

Fazit

Ich habe mich in Der Dorn im Auge der Königin verliebt, in jede einzelne Zeile und gehört in keine andere Kategorie als in Zuckerstücke! Einzigartige Lesestunden, die viel zu schnell vorbeigegangen sind und eine Geschichte, die mich noch lange begeistern wird!

2 Gedanken zu „Rezension “Der Dorn im Auge der Königin” von Sabine Buxbaum

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