Kurzrezension “Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe (Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe, Band 5) von Michelle Marly

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Klappentext:
Auf der Suche nach l’eau d‘amour.
Paris, 1919: Coco Chanel ist es gelungen, ein erfolgreiches Modeunternehmen aufzubauen. Doch als ihr Geliebter Boy Capel bei einem Unfall stirbt, ist sie vor Trauer wie gelähmt. Erst der Plan, ihrer Liebe zu ihm mit einem Parfüm zu gedenken, verleiht ihr neue Tatkraft. Auf ihrer Suche danach begegnet sie dem charismatischen Dimitri Romanow. Mit ihm an ihrer Seite reist Coco nach Südfrankreich, in die Wiege aller großen Düfte, und kommt schon bald dem Duft der Liebe auf die Spur.
Coco Chanel – eine einzigartige Frau und eine große Liebende. Dies ist ihre Geschichte.


Nachdem mich Der Dorn im Auge der Königin von Sabine Buxbaum so sehr begeistert hat, wollte ich unbedingt einen weiteren historischen Roman lesen. Als ich in der örtlichen Bücherei stöberte, fiel mir schließlich dieses Exemplar in die Hände. Schon desöfteren ist mir die Reihe aufgefallen und nun musste ich es lesen.
Vor vielen Jahren habe ich bereits einen Film über Coco Chanel mit Audrey Tatou in der Hauptrolle gesehen und seitdem fasziniert mich die Modeschöpferin. In Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe geht es sozusagen um die Entstehung und die Beweggründe von Chanel No. 5, dem wohl bekanntesten Parfüm. Als Cocos Geliebter tödlich verunglückt, möchte sie aus Liebe zu ihm ein Parfüm herstellen. Die Reise nach dem perfekten Parfüm birgt viele Entwicklungen.
Der Einstieg in die Geschichte ist nicht unbedingt packend, dennoch hat sie mich zum Weiterlesen verleitet. Die Spannung wird nicht durchweg gehalten, manche Absätze habe ich übersprungen. Der Schreibstil der Autorin ist jedoch flüssig und wunderbar zu lesen und sie versteht es, die Verzweiflung von Coco authentisch zu beschreiben und vermitteln.

Fazit

Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe zeigt neue Facetten der französischen Modeschöpferin und unterhält definitiv. Hier und da fehlte mir die Spannung, im Großen und Ganzen hat es mir aber gut gefallen – das sage ich als Leserin, die sonst keine historischen Romane liest. Ich werde auf jeden Fall auch die anderen Bände der Reihe lesen.

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