HAPPY BIRTHDAY | Im Interview mit Rebecca Hinterecker

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Anlässlich des einjährigen Bestehens meines Blogs UND dem ersten Geburtstages von Project Wonderland von der lieben Rebecca haben wir uns gedacht, dass das der richtige Zeitpunkt für ein Interview ist!

Kurz nach dem ich vor einem Jahr, um genau zu sein am 23. Januar 2018, meinen Blog eröffnet habe, bin ich auf Rebeccas Debütroman gestoßen. Nach einigen E-Mails hatte sie mir ein Exemplar von Project Wonderland zugeschickt und ich habe es innerhalb eines Tages durchgelesen! Von der ersten Seite an war ich gefesselt von der Geschichte und konnte es kaum aus der Hand legen. Das Buch ist so spannungsgeladen, dass man denkt, man wäre mittendrin.
Mittlerweile schreiben Rebecca und ich uns regelmäßig Nachrichten und es kommt mir vor, als würden wir uns schon viel länger kennen. Ich danke dir für alles ❤
Ich verlinke euch HIER meine Rezension (sie war mit eine meiner ersten, also, deshalb der andere Aufbau) und lasse euch den Klappentext da:

“Zwanzig Jahre nach einem verheerenden Virus, dem beinahe die gesamte Bevölkerung Amerikas zum Opfer gefallen ist, hat die Regierung Europas beschlossen, den Kontinent wiederzubesiedeln. Ausgewählte Straftäter werden aus den völlig überfüllten Gefängnissen nach Amerika gebracht, um das Land wieder bewohnbar zu machen. Katrina ist eine von ihnen. Gemeinsam mit anderen Jugendlichen muss sie täglich ums Überleben kämpfen, denn es lauern überall Gefahren. Und auch die Regierung scheint ein falsches Spiel zu spielen. Wird es Katrina und ihrer Gruppe gelingen zu überleben? “

(Quelle: Amazon)
  1. Stell dir vor, du würdest wie deine Protagonistin Kat mit anderen Menschen auf einem einsamen Kontinent abgesetzt werden: Welchen Part in der Gruppe würdest du einnehmen?
    Ich wäre gerne so mutig wie Kat, aber ich denke, dass ich eher die zurückhaltende wäre, die nur dabei ist und versucht, zu überleben. Ich würde mich auf jeden Fall in die Gruppe einbringen und helfen wo ich kann. Aber die Entscheidungen würde ich wahrscheinlich den anderen überlassen.
  2. Ich denke, ich würde eine ähnliche Rolle einnehmen. Ich bin definitiv keine Führungskraft 😅
  3. Natürlich muss ich dir auch diese Frage stellen: Wie bist du zum Schreiben und der Idee zu Project Wonderland gekommen?
    Das kann ich ehrlich gesagt gar nicht genau sagen. Ich hatte schon zuvor einige Projekte angefangen, aber nie zu Ende gebracht, weil mir irgendwann die Ideen ausgegangen sind. Bei Project Wonderland war das anders. Zuerst war da nur diese vage Idee, die plötzlich in meinem Kopf herumgespukt ist. Sie hat mich nicht mehr losgelassen, bis ich die ersten Zeilen aufs Papier gebracht habe. Und dann hat sich die Geschichte wie von selbst geschrieben. Ich habe fast an nichts anderes mehr gedacht, hatte ständig irgendwelche Dialoge und Szenen vor meinem inneren Auge. Das ist mir davor bei noch keinem Projekt passiert, deshalb wusste ich, Project Wonderland wird das erste Buch, das ich veröffentlichen werde.
  4. Toll, dass du es dann auch veröffentlicht hast! Was machst du, wenn du mal nicht am Schreiben bist und entspannen willst?
    Ganz klar: lesen! Ich finde, wenn man gute Geschichten schreiben will, muss man auch viel lesen. Zum Glück tue ich das auch sehr gerne. In meinem Alltag dreht sich irgendwie alles um Bücher.
  5. Das kommt mir sehr bekannt vor, mein Alltag gestaltet sich ähnlich bücherlastig 😄 In deinem dystopischen Roman werden die Jugendlichen auf dem Kontinent Amerika abgesetzt. Wäre das auch ein Land, in dem du gerne Urlaub machen würdest oder zieht es dich woanders hin?
  6. In die USA wollte ich schon immer reisen, am liebsten nach New York zur Weihnachtszeit. Aber nach allem was dort politisch gerade passiert, gibt es definitiv erst einmal andere Orte, die ich bereisen möchte. Ich würde zum Beispiel gerne mal eine Rundreise durch Irland machen.
  7. Das Rockefeller Center an Weihnachten stelle ich mir wunderschön vor. Wenn du aber für den Rest deines Lebens nur ein einziges Buch lesen dürftest, für welches entscheidest du dich?
    Das ist wirklich eine gemeine Frage. Es gibt so unglaublich viele gute Bücher, aber ich denke nicht, dass es eins gibt, das ich für den Rest meines Lebens immer wieder lesen möchte. Deswegen würde ich wahrscheinlich lieber nie wieder ein Buch lesen als nur ein einziges.
  8. Das ist eine interessante Antwort… Ich denke, ich würde Harry Potter wählen… Wer ist dein/e Kindheitsheld/in?
    Hm, da muss ich überlegen. Als Kind habe ich die Gummibärenbande geliebt. Ich wollte immer wie Sunni sein. Aber ich war als Kind schon so, dass ich mir meine Helden lieber ausgedacht habe als welche zu nehmen, die es schon gibt.
  9. Die Gummibärenbande habe ich auch geliebt! Dir wird der sprechende Hut aufgesetzt. Welchem Haus wirst du zugeteilt und warum?
    In der Hoffnung, dass ich mich nicht unbeliebt mache, muss ich gestehen, dass ich gerade einen Test online machen musste, um es herauszufinden. Der Test hat ergeben, dass der Hut mich dem Haus Gryffindor zuweisen würde. Damit bin ich wirklich zufrieden. Jetzt fällt mir noch eine Kindheitsheldin ein. Ich bin mit Harry Potter ausgewachsen, die Filme haben mich meine ganze Kindheit begleitet und ich wollte immer wie Hermine sein.
  10. Da kann ich dir nur Recht geben. Jemand hält in der Buchhandlung dein Buch in den Händen. Womit würdest du denjenigen von deiner Geschichte überzeugen?
    In der zwölften Klasse musste ich ein Referat über Klappstühle halten. Das war nicht ganz ernst gemeint, sondern sollte nur der Übung dienen. Meine Lehrerin meinte danach, dass ich einfach alles verkaufen könnte, weil ich so überzeugend bin. Im Allgemeinen bin ich aber eher nicht der Typ, der versucht, Leute von etwas zu überzeugen, vor allem nicht von meinem eigenen Buch. Das wäre mir unangenehm. Wenn ich die Person aber unbedingt überzeugen müsste würde ich sagen, Project Wonderland ist eine packende Dystopie mit überraschenden Wendungen und interessanten Charakteren, die einen aber auch zum Nachdenken anregt. Ist das überzeugend?
  11. Ich finde schon 😊 Ich bin im Verkaufen hingegen vollkommen untalentiert. Du findest dich in deinem eigenen, persönlichen Schlaraffenland wider. Wie sieht es dort aus?
    Definitiv gibt es dort gaaaanz viele Bücher, die alle meinem Geschmack entsprechen. Ein Laptop, auf dem ich schreiben kann, darf natürlich auch nicht fehlen. Und es ist immer genug von meinem Lieblingsessen da. Irgendwie stelle ich mir mein persönliches Schlaraffenland so vor, dass ich in einer riesigen Wolkenlandschaft sitze und alles bekomme, was ich mir gerade wünsche.
  12. Hach, das hört sich schön an… Nun aber Butter bei die Fische: Raspelkurze, neongrüne Haare oder hüftlange, feuerrote Dreadlocks?
    Beide Optionen sind nicht gerade verlockend, da ich niemand bin, der gerne im Mittelpunkt steht, aber ich würde mich wahrscheinlich für die raspelkurzen, neongrünen Haare entscheiden, einfach aus dem praktischen Grund, dass sie leichter zu pflegen wären.
  13. Ich schätze, ich würde mich für die andere Variante entscheiden, weil ich Dreadlocks super cool finde. Die letzte Frage: Wenn du ein Buchstabe wärst, welcher wäre es und warum?
    Das ist eine wirklich interessante Frage. Wirklich nachgedacht habe ich darüber noch nie, aber ich denke ich wäre gerne ein R. Nicht nur, weil mein Vorname mit diesem Buchstaben beginnt, sondern auch, weil es viele Möglichkeiten gibt, ein R darzustellen.

Wenn ihr neugierig geworden seid, schaut auf meiner Facebookseite vorbei, denn dort könnt ihr eins von zwei signierten Exemplaren von Project Wonderland mit Goodies gewinnen!

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