Rezension “Zwei in Solo” von Elja Janus

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Klappentext:
Sie stammen aus zwei Welten, und doch verbindet sie die gleiche Sehnsucht: ganz sie selbst zu sein. Als Sophie und ihr ehemaliger Schüler Milo nach Jahren wieder aufeinandertreffen, fühlen sie sich sogleich zueinander hingezogen. Dabei sind sie so verschieden – sie, die gelernt hat, jedes Gefühl zu unterdrücken, und er, der in ein Leben voller Gewalt und Machtkämpfe geboren wurde. Als sie bereit sind, sich wirklich aufeinander einzulassen, wird aus Sophie und Milo endlich Solo. Doch ihre kleine Welt ist dem Untergang geweiht, wenn die beiden ihre Vergangenheit nicht hinter sich lassen können.
(Quelle: Feuerwerke Verlag)


Ein großes Dankeschön an die Autorin für das Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.


Zufällig bin ich auf Facebook auf Zwei in Solo aufmerksam geworden, weshalb ich mich umso mehr über die Nachricht von Elja freute, die mich fragte, ob ich es lesen wolle. Ohne zu zögern antwortete ich: Klar!
Und heute sitze ich hier vor meinem Laptop und zögere. Ich zögere, weil ich nicht weiß, wie ich meine Gedanken und Gefühle zu Zwei in Solo in Worte fassen soll. Es wird vermutlich eine Rezension werden, bei der ich noch so sprachgewandt sein kann und doch niemals die passenden Worte finden werde.
Wo wir aber bei Worte sind, fangen wir damit mal an: Elja Janus kann schreiben, und wie. In jeder Zeile, jedem Satz, jedem noch so kleinsten Wort steckt so viel Bedeutung. So viel Gefühl. So viel Herz. Die Geschichte um Sophie und Milo ist einzigartig und wundervoll.
Aber erwartet keine typische, klischeehafte, romantische Liebesgeschichte. Erwartet eine Geschichte, die das Leben schreibt. Jeder Mensch hat eine Vergangenheit, Geheimnisse, Geschichten, die uns zu dem machen, der wir heute sind – wie Sophie und Milo. Beide haben zu kämpfen, für sich selbst, für sie zusammen, gegen die Wunden, die sich verschließen und wieder beginnen zu bluten.
Zwei in Solo ist eine Geschichte, die ohne viel Action oder überladene Szenen auskommt. Denn die Gefühle, die einen während des Lesens treffen, sind so viel heftiger und mitreißender, als jede Actionszene.
Was ich besonders schön finde, ist mitzuerleben, wie sich beide Protagonisten entwickeln. Milo, der unter seinem Vater und so viel Gewalt litt und nicht weiß, damit umzugehen. Sophie, die irgendwie versucht, ihren Platz in der Welt zu finden und ich behaupte, wir alle wissen, dass das alles andere als einfach ist.
Sophies und Milos Liebe – so stark, so wahr, so mutig.

Fazit

Zwei in Solo – zwei Menschen, eine Liebe und so viel zwischen. Hoffnung, Zweifel, Mut, Angst, Nähe, Wut. So viele Worte und doch kann keines diese wunderschöne Geschichte in all ihren Facetten perfekt beschreiben. Ein Jahreshighlight und somit ein Zuckerstück!

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