Rezension “Free at last – verfallen” von Annie Stone

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Free at last – verfallen von Annie Stone

Klappentext: Hunter ist siebzehn, als er zurück nach San Diego zu seinem Dad zieht, der mit seiner neuen Freundin zusammenlebt. Er hat mit allem gerechnet. Nur nicht damit, dass er sich in sie verlieben würde. Hals über Kopf. Mackenzie ist fünfundzwanzig, als ihr Freund ihr eröffnet, dass seine zwei fast erwachsenen Söhne zu ihnen ziehen werden. Sie hat mit allem gerechnet. Nur nicht damit, dass die beiden sie hassen. Aus tiefster Seele. Aus Hass kann Freundschaft entstehen, doch was entsteht aus Liebe, die nicht erwidert wird? (Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Annie Stone für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung:  Verfallen ist der erste Band der Free at last-Reihe von Annie Stone und gleichzeitig mein allererstes Buch der Autorin. Zuerst ins Auge gefallen ist mir das wunderschöne Cover, das einfach ein Augenschmaus ist und ich die ganze Zeit anstarren könnte, weil ich es so schön finde.
In der Geschichte geht es um die fünfundzwanzigjährige Mackenzie, Mac genannt, die mit dem weitaus älteren Carter zusammen ist und zu ihm zieht. Sie lernt seine zwei Söhne Carey und Hunter kennen, die es Mac sichtlich schwer machen. Sie piasacken sie, wollen ihre neue, fast gleichaltrige “Stiefmutter” vergraulen und Macs Unsicherheit wächst, aber nach einiger Zeit weiß sie sich gegenüber den Teenagern zu behaupten. Das Verhältnis zu Carey und Hunter verbessert sich, die beiden Jungs respektieren Mac langsam und gleichzeitig fühlt sich der siebzehnjährige Hunter zu ihr hingezogen. Seine Gefühle gegenüber ihr werden immer stärker. Aber hat so eine Liebe eine Chance? Schließlich ist Mac mit seinem Vater zusammen…

“Lieber bin ich mein Leben lang unglücklich, als ihre Augen noch einmal voller Tränen zu sehen. In diesem einen Moment verstehe ich das Sein der Liebe.”
Hunter

Die Geschichte ist abwechselnd aus der Sicht von Mac und Hunter geschrieben, was ich allgemein sehr mag und auch hier ein gut gewähltes Stilmittel ist. Man bekommt Eindrücke der Protagonisten über ihre Gefühle, Gedanken und Vergangenheit.
Mit Hunter hat die Autorin einen Charakter erschaffen, der sehr von sich eingenommen ist und das Klischee eines Bad Boys perfekt erfüllt. Er ist eingebildet, sieht Mädchen als Sexobjekte an und seine Gedanken drehen sich meist nur um Sex. Sein Verhalten spiegelt sich in seinem meist derben und ordinären Sprachgebrauch wider, was ihn in meinen Augen zu einem sehr authentischwirkenden Teenager von 17 Jahren macht.
Mac hingegen ist eine junge Frau, die eine schwere Vergangenheit hinter sich hat und die sie zu ihrem Beruf der Therapeutin geführt hat. Ich mochte sie von Anfang an gerne und auch ihre anfängliche Unsicherheit sowie ihre innerliche Zerrissenheit hat Annie Stone sehr gut beschrieben. Doch mit Macs Erfahrungen kann sie schließlich den beiden Jungs bei einem familiären Problem helfen. Irgendwann merkt auch sie, dass Hunter ihr gegenüber nicht nur Freundschaft empfindet, aber was fühlt sie?

“Sie weint auch und sie teilt ihren Schmerz mit uns. Und wir unseren mit ihr.”
Hunter

In Verfallen geht es viel um Sex, aber vielmehr geht es darum, Menschen mit Respekt zu behandeln – egal ob Kind oder Erwachsener und aus seinen Erfahrungen wachsen. Auch Aspekte familiärer Probleme hat Annie Stone sehr nachvollziehbar aufgegriffen. Die Autorin hat sowohl die erotischen als auch die gefühlvollen Momenten wunderbar beschrieben und ich habe ihr Buch verschlungen. Sogar Hunter wurde mir sympathisch, denn seien wir mal ehrlich – Bad Boys sind doch immer spannend, oder?
Das Ende des Buches hat mich aber vollkommen in die Magengrube geschlagen. Ich MUSS wissen, wie es mit Hunter und Mac weitergeht! Ich habe beide sehr in mein Herz geschlossen.
Fazit: Ein New Adult-Roman ganz nach meinem Geschmack – erotisch und emotional. Ich vergebe 5 von 5 Herzen!

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