Rezension “St. Garner – Eine undenkbare Affaire” von Tharah Meester

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St. Garner – Eine undenkbare Affaire von Tharah Meester

Klappentext: Der stadtbekannte Pläsierer Liam Young ist fassungslos, als ihm ein neuer Freier gegenübersteht. Galen Sinclair wird für seine Kälte und Gesetzestreue gleichermaßen respektiert und gefürchtet. Da er darüber hinaus der Gemahl eines Kunden ist, will Liam ihn zurückweisen. Doch der Colonel mit den strengen Zügen und dem matten Blick stellt ihn vor eine Herausforderung, die der Meister der Erotik nicht ablehnen kann. Er gesteht dem verschlossenen Offizier zehn Nächte in seinem Bett zu, aber schon bald ist es nicht nur dessen prekäres Problem, das ihn reizt …

Ein großes Dankeschön an Tharah Meester für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Als die liebe Tharah mich fragte, ob ich ihr neuestes Werk lesen möchte, habe ich ihr ehrlich geantwortet, dass ich unsicher bin. Erotische Szenen und eine Liebesgeschichte zwischen zwei Männern?  Gay Romance ist ein Genre, das ich sehr gerne lese. Der historische Aspekt in St. Garner jedoch machte mich stutzig. Wie ich damit letztendlich klar gekommen bin und warum Tharah bei einer meiner Mails lachen musste, erfahrt ihr jetzt.


“Ein Band zwischen zwei Menschen wird mit der Seele geknüpft, nicht mit der Zunge.”
Position 6112


Die ersten Seiten waren für mich gewöhnungsbedürftig, aber schon nach wenigen Zeilen erfolgt das erste Zusammentreffen von Colonel Galen und dem Pläsierer Liam. Galen hat ein Problem, das seine Ehe zerstört und wobei ihm Liam helfen soll…
Galen scheint auf den ersten Blick sehr undurchschaubar, verschlossen, etwas launig und düster. Und hier kommt der Punkt, warum Tharah bei einer meiner Mails lachen musste: Ich habe Galen mit Snape verglichen 😀 Die Intention kam mir irgendwann während des Lesens. Liam hingegen ist jemand, den ich sofort in mein Herz geschlossen habe.
Ich muss sagen, dass es mir unheimlich schwer fällt, eine Rezension zu verfassen, die dem Buch gerecht wird. Der historische Aspekt in der Geschichte störte mich nach den ersten Seiten gar nicht, denn die Bindung und Beziehung, die Galen und Liam zueinander aufbauen, ist so tiefgründig und intensiv, dass ich mich vollkommen in der Handlung verloren habe. Langsam, aber keineswegs zu ausschweifend, nähern sich der Colonel und Pläsierer an und verdammt, was für eine wundervolle Liebesgeschichte hat Tharah Meester hier geschaffen?
Und ganz nebenbei bemerkt: Der Schreibstil der Autorin ist fabelhaft und ich konnte den Schmerz, die Verzweiflung und die Glücksgefühle der beiden Protagonisten spüren. Die erotischen Szenen beschreibt sie genauso leidenschaftlich und ich kann euch sagen, die Leidenschaft und das Knistern sind greifbar und lebendig.
Fazit: St. Garner – Eine undenkbare Affaire ist ein Buch, bei dem ich beim Lesen alles um mich herum vergessen habe und mich wahnsinnig fasziniert hat. Das war nicht mein letztes Buch von Tharah Meester! Hier gibts klare 5 von 5 Herzen von mir.

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