Rezension “Schweige nun still” von Emily Elgar

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Schweige nun still von Emily Elgar

Klappentext:
Eine junge Frau wird in die Station für Koma-Patienten des St. Catherine Hospital eingeliefert, nachdem man sie bewusstlos in einem Straßengraben gefunden hat. Ein tragischer Unfall mit Fahrerflucht? Im Bett neben Cassie liegt Frank, der am Locked-in-Syndrom leidet: Er nimmt alles wahr, kann sich aber nicht mitteilen. Die Menschen um ihn herum verhalten sich so, als wäre Frank gar nicht da. Und so ist er es, der als einziger die Puzzleteile von Cassies Vergangenheit zusammensetzt und erkennt, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt. Denn jemand aus ihrer nächsten Nähe würde alles tun, damit das Schweigen gewahrt bleibt, niemals ans Licht kommt, was wirklich geschehen ist … (Quelle: Amazon)


Ein großes Dankeschön an das Bloggerportal und dem Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar! Das beeinflusst meine Meinung jedoch nicht.

Meine Meinung: Das Cover an sich ist bereits ein Eyecatcher, denn die Farben und die raue Oberfläche geben ein zur Geschichte passendes Design ab.
Der Anfang der Geschichte wird aus der Perspektive von Cassie beschrieben, die durch einen vermeintlichen Unfall ins Koma gerät und ins Krankenhaus gebracht wird, in dem wiederum die Krankenschwester Alice arbeitet, aus deren Sicht ebenfalls erzählt wird. Eine weitere Perspektive wird durch den Komapatienten Frank abgedeckt, der mehr von seiner Umwelt mitbekommt als die Ärzte und Menschen denken und auch den Schlüssel des ganzen Buches darstellt. Franks Sichtweise fand ich am spannendsten, da die Autorin seine Gedanken, Gefühle und vor allem seine Krankheit wunderbar schildern konnte.
Durch Cassie nimmt uns die Autorin mit in die Vergangenheit und der Sprung zwischen Gegenwart und dem Vergangenen mochte ich sehr gerne, da man als Leser selbst zum Nachdenken angeregt wird. Was ist in Cassies Leben passiert? War es wirklich ein Unfall? Wer trägt die Schuld daran?
Schweige nun still ist durchweg spannend, die Ereignisse gut durchdacht und durch die drei Erzählperspektiven wird das Leseerlebnis noch aufregender.  Emily Elgar behandelt in ihrem Werk auch sensible Themen wie Fehlgeburten, Koma, Kinderlosigkeit und die Probleme in einer Beziehung. Auch der Schreibstil der Autorin ist flüssig und sehr angenehm. Es gibt keine Abschnitte, bei denen man das Gefühl hat, sie überspringen zu müssen, denn überall werden kleine Details gesetzt, die zum möglichen Täter von Cassie führen.
Vor allem die Auflösung und der Schuldige konnte mich überraschen, während das Ende teils traurig und hoffnungsvoll ist.
Fazit: Ein überaus spannender Psychothriller, der durch bewegende Themen und der Täterfrage überzegt und fesselt. Von mir gibt es 5 von 5 Herzen!

Da mir das Buch von meiner Bloggerkollegin Sarah empfohlen wurde, könnt ihr hier auch ihre Rezension lesen!

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