Rezension “Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht” von Kelly Moran

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Klappentext: Wie Hund und Katz
Tierarzt Drake O‘Grady ist in Redwood aufgewachsen. Dieser kleine Ort an der Küste von Oregon ist sein Zuhause, hier hat er die schönsten, aber auch die schlimmsten Erfahrungen seines Lebens gemacht. Zoe Hornsby stand ihm dabei immer zur Seite. Sie ist die wichtigste Person in seinem Leben, auch wenn sie ihn öfter zur Weißglut bringt, als er zählen kann. Sie raubt ihm einfach den Verstand. Sodass er etwas vollkommen Verrücktes tut. Wie Zoe zu küssen…
Ein Ort zum Wohlfühlen, drei Tierärzte zum Verlieben.
Der finale Band der Redwood-Love-Trilogie
(Quelle: Rowohlt)

Ein großes Dankeschön an Rowohlt und Kyss für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Back in Redwood! Endlich! Auf die Geschichte von Drake, dem ältesten der O’Grady-Brüder, habe ich mich schon von Anfang an gefreut. Gut, ich habe mich auf jeden der drei Brüder gefreut, da die Redwood Love-Reihe absolute Wohlfühl-Bücher sind. Kaum hatte ich die ersten Seite von Es beginnt mit einer Nacht aufgeschlagen und gelesen, überkam mich ein wohliges, trautes Gefühl. All die Charaktere der vorherigen Bände sind wieder da und es fühlt sich wie ein Wiedersehen mit Freunden an.
Diesmal geht es um Drake, dessen Frau Heather vor einigen Jahren an Krebs verstorben ist, und Zoe, eine gemeinsame Freundin der beiden, die ihnen während der schweren Zeit zur Seite stand. Nach dem Tod seiner Frau hat sich Drake zurückgezogen und wirkte in den vorherigen Bänden sehr verschlossen. Nur langsam findet er wieder ins Leben zurück und erst Zoe schafft es, dass er daran auch wieder aktiv teilnimmt. Bis Drake seine Gefühle für sie nicht mehr zurückhalten kann und sie küsst. Das ändert alles…

“Doch ihr lächerliches, jämmerliches Herz klammerte sich an den Worten fest, die sie so oft in ihren Träumen gehört hatte. “Du liebst mich?”
Seite 317

Zoey ist eine wahnsinnig starke, unabhängige Frau, der jedoch einiges auf den Schultern lastet. Denn ihre Mutter ist dement und auf sehr bedrückende, aber auch authentische Art bringt die Autorin uns näher, wie sich Zoe dabei fühlt. Wenn ihre Mutter sie ansieht und sie nicht erkennt, sie verwirrt ist, mit Dingen nach ihr schmeißt. Das hat mir wirklich im Herzen weh getan. Doch genau wie Drake leidet sie unter dem Verlust von Heather und kann sich deshalb nicht weiter auf ihn einlassen, auch wenn ihr Herz bei ihm schneller klopft.
Die Geschichte um Zoe und Drake ist emotional und hat mich mitgerissen, aber… ich habe etwas mehr erwartet. Ich habe erwartet, dass Drake so sehr von seiner Trauer eingenommen wird, dass er sich viel schwerer auf etwas neues einlassen kann. Dass es ein Wirrwarr an Gefühlen wird und es mich förmlich zerreißt. Dennoch hat vor allem Zoe mich überrascht mit der Tiefgründigkeit und Verletzlichkeit, die sich in ihr verbirgt. Die beiden zeigen, was das Leben bedeutet und noch viel mehr, was es bedeutet, es zu leben.

FAZIT

In Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht hat die Autorin wieder Themen angesprochen, die ernst und bedrückend sind, aber echter nicht sein könnten: Menschen tragen ihre Last auf den Schultern, sie machen Fehler, sie sind nicht vollkommen, aber genau deshalb perfekt. Zwar hat die Geschichte um Zoe und Drake mich nicht emotional so sehr erreicht wie gedacht, aber sie ist ein wundervoll gelungener Abschluss der Reihe. Ich werde mit einem lachenden und tränenden Augen auf Redwood zurückblicken. Wofür gibts schließlich Rereading?

💜💜💜💜

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2 Gedanken zu „Rezension “Redwood Love – Es beginnt mit einer Nacht” von Kelly Moran

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