Rezension “Lost in a Kiss” von Kati Wilde

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Klappentext: Ein Versprechen. Zwei Herzen. Drei Regeln. Vier Wochen, um sie alle zu brechen.

Im Liebesroman „Lost in a Kiss“ nimmt uns die US-amerikanische Autorin Kati Wilde mit auf einen vierwöchigen Roadtrip durch Oregon und Kalifornien, auf dem die Funken fliegen. Frech, romantisch und leidenschaftlich.

Als Aspens beste Freundin Bethany sie auf einen vierwöchigen Roadtrip zur Feier ihres College-Abschlusses einlädt, hegt Aspen gemischte Gefühle. Hauptsächlich, weil Bethanys überfürsorglicher Bruder Bram dabei sein wird, mit dem sie immer wieder aneinandergerät und der scheinbar keine allzu hohe Meinung von ihr hat. Aber Aspen ist entschlossen, das Beste aus der Reise zu machen und irgendwie mit Bram zurechtzukommen.
Doch dann springt Bethany in letzter Sekunde ab. Aspen, die als Einzige den Grund dafür kennt, tritt den Roadtrip mit Bram allein an. Als sich Aspens Gefühle für Bram mit der Zeit verändern und alles bisher Unausgesprochene zwischen ihnen ans Licht kommt, riskiert sie nicht nur, ihr Herz zu verlieren …

„‚Lost in a Kiss‘ ist eine moderne, heiße und gleichzeitig zutiefst emotionale Stolz und Vorurteil-Story, die ihr nicht verpassen solltet!“ Kristen Callihan, New York Times-Bestsellerautorin.
(Quelle: Droemer-Knaur)

Ein großes Dankeschön an Droemer-Knaur für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Nachdem meine Bloggerkollegin Sunny so begeistert von dem Buch gesprochen hat (HIER gehts zu ihrer Rezension), musste ich es natürlich auch lesen. Der Einstieg verlief für mich etwas schleppend und das setzte sich im weiteren Verlauf der Geschichte fort. Nun aber erstmal zur weiblichen Protagonistin, nämlich Aspen: Sie ist eine Kämpfernatur, lässt sich ihren Mund nicht verbieten und vor allem nicht von Bram, dem Bruder ihrer besten Freundin Bethany. Denn der kann die impulsive Art von Aspen überhaupt nicht ausstehen und hält auch sonst nicht viel – eigentlich gar nichts – von ihr. Bram versucht, seine Schwester in allem, was sie tut zu beschützen, zu kontrollieren und ein Vater-Ersatz zu sein.

“Mein Herz bleibt stehen und einen Moment lang erlaube ich mir fast, es zu glauben und alles ist warm und wundervoll. Dann setzt mein Herz wieder ein und der Schmerz strömt hinein.”
Seite 269

Der geplante Roadtrip der Drei platzt, als Bethany in letzter Minute absagt und nur Aspen weiß den wahren Grund dafür. So begeben sich Aspen und Bram gemeinsam auf die Reise, wo ich schon bei meinem ersten Kritikpunkt bin: Warum verreise ich mit jemanden, den ich überhaupt nicht ausstehen kann? Das kann ich leider gar nicht nachvollziehen und machte es mir schon mal schwieriger, Sympathie für die Protagonisten zu empfinden. Beide haben Vorurteile gegenüber dem anderen und machen auch keinen Hehl daraus. Der Roadtrip plätschert so vor sich hin und ich habe die Spannung, Action und das Prickeln vermisst.
Nach und nach scheinen sowohl Aspen als auch Bram ihre Vorurteile abzulegen und geben der Anziehung nach. Die Liebesszenen waren für mich (als eingefleischte New Adult-Leserin) zu übertrieben und ich konnte leider überhaupt nicht die Wendung ihrer Gefühle zueinander verstehen. Ich habe es gelesen, aber das Prickeln und die Funken zwischen Aspen und Bram konnte ich nicht fühlen.
Im mittleren Teil verliert die Handlung für mich ziemlich an Spannung und konnte mich dementsprechend wenig fesselnd, einzig die hitzigen Wortgefechte zwischen beiden haben mich schmunzeln lassen.

FAZIT

Lost in a Kiss war leider eine Enttäuschung für mich, denn ich konnte weder gegenüber den Charakteren große Sympathien entwickeln noch die Gefühle zwischen ihnen nachvollziehen. Die Handlung konnte mich nur an wenigen Stellen fesseln, weshalb ich schweren Herzens nur 2 von 5 Herzen vergebe.

💜💜

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1 Gedanke zu „Rezension “Lost in a Kiss” von Kati Wilde

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