Mein 1. Semester | Germanistik und Kunstgeschichte #2

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Der zweite Beitrag der Reihe kommt viel zu spät, aber besser als nie. Und ganz unterschlagen wollte ich es doch nicht. Außerdem mag es für den ein oder anderen vielleicht interessant sein, zu erfahren, wie mein 1. Semester in Kunstgeschichte (Nebenfach) gelaufen ist.
Im Grunde genommen müsste ich hierfür keinen separaten Beitrag schreiben, da ein Wort genügt, um es zu beschreiben: Mäh.
In den ersten Semestern muss ich folgende Module belegen: Methodik, Bildkünste und zuletzt Architektur. Bereits nach der ersten Vorlesung in Methodik fragte ich mich, in welches Nebenfach ich wechseln könnte. Ja, viele andere Kommilitonen und ich waren verzweifelt, viele wechselten tatsächlich das Nebenfach. Die Reihen im Hörsaal leerten sich merkbar, aber so leicht wollte ich nicht aufgeben. Also saß ich mehr oder weniger begeistert von der Kunstgeschichte donnerstagabends im Hörsaal und las eher auf meinem Kindle als dem Dozenten zuzuhören.

Trocken und langweilig

Der Stoff war furchtbar trocken und langweilig, dazu kam eine lange Sammlung, deren Texte größtenteils unverständlich und kompliziert waren. In Methodik lernte ich Kunstwissenschaftler und ihre Ansichten kennen, die die Kunstgeschichte prägten. Hier ging es also zunächst weniger um Gemälde und Kunst, wie ich mir vorgestellt hatte.
Ich hatte keine Ahnung, wie ich dieses Modul bestehen sollte und rechnete fest damit, durchzufallen. Bis heute weiß ich nicht, wie ich es geschafft habe, das ganze Semester durchzuhalten und dabei die Anwesenheitspflicht zu erfüllen.
Tatsächlich bestand ich die Klausur und das sogar überraschenderweise mit einer guten Note. Ich war erleichtert und hatte gehofft, dass das 2. Semester, in dem ich Bildkünste belegen sollte, besser wurde. Denn ich wollte ungern nach dem 2. Semester in ein neues Nebenfach wechseln und von vorne beginnen. Zumal mir nicht viele Optionen übrig blieben.

Das wars auch schon mit meinem 1. Semester in Kunstgeschichte, denn viel mehr habe ich tatsächlich nicht mitgenommen, außer ein paar wichtige Namen von Kunstwissenschaftlern. Und noch eines: Nicht sofort aufgeben. Manchmal muss man eben durchhalten, auch wenn es einen an den Rande des Wahnsinns treibt.


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