Im Interview mit SKYLA LANE

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Das allererste Autoreninterview! Und dieses starte ich mit Skyla Lane, die unter ihrem Pseudonym postapokalyptische und dystopische Romane schreibt. Sie ist 1986 geboren und lebt mit ihrer Familie südlich von Berlin.

Wie ich auf Skyla aufmerksam geworden bin? Über rezi-suche.de bin ich auf ihre Werke Dead End Tokyo und Zombies in Berlin aufmerksam geworden. Wie sich herausstellte, ist Skyla auch auf meinen Blog und mich aufmerksam geworden, da ich Dystopien und Geschichten rund um Zombies liebe. Somit war die Sache klar!

1. Liebe Skyla, erst mal danke dafür, dass du mein Versuchskaninchen und die erste Autorin bist, die ich interviewen darf. Starten wir mal mit einer gewöhnlichen Frage: Wie geht es dir gerade?
Mir geht es prima und ich fühle mich geehrt, dein Versuchskaninchen sein zu dürfen! Ich bin natürlich ein bisschen nervös, was gleich auf mich zukommen wird.

2. Beschreibe dich selbst in fünf Worten!
Kreativ, Chaotisch, Ehrgeizig, Durchgeknallt, Schlampig

3. Was machst du, wenn du mal nicht am Schreiben bist?
Ich habe drei Kinder von 1 bis 6 … Die Hauptcharaktere meiner eigenen Geschichte. Wenn ich nicht schreibe, verbringe ich die Zeit mit (oder eher für?) meinen Kindern.

4. In einer deiner Roman-Reihen geht es um Zombies. Warum ausgerechnet Zombies und nicht Einhörner, Vampire oder Werwölfe?
Zombies sind cool (solange man nur über sie lesen und schreiben muss, natürlich). Ich benutze sie in meinen Romanen „symbolisch“. Sie stehen für das Unbekannte; für ein Zukunftsszenario, das sich nicht einschätzen, nicht einfach besiegen lässt. Durch ihre Charakterisierung (bestialisch, hungrig, alles bäh!) können Menschen ihre Hemmungen fallen lassen: auf einen anderen einschlagen? – No Go! Zombie? – Immer her damit, wer die meisten erlegt, kriegt noch eine Medaille! Ein Zombieszenario treibt Menschen an ihre Grenzen: physisch und psychisch. Darum schreibe ich am liebsten Dystopien. Es ist die „Was wäre, wenn“ Frage, die so ungemein reizend ist.

5. Kannst du dir auch vorstellen, ein anderes Genre zu schreiben?
Ich schreibe in mehreren Genres. Am liebsten Horror oder Postapokalyptisch, habe aber auch unter anderem Pseudonym Liebesromane veröffentlicht.

6. Nenne für jeden Buchstaben deines Vornamens (hier kannst du dir aussuchen, ob Pseudonym oder echten Namen) ein Buch, das du gelesen und für gut empfunden hast. Oh je, das wird schwer! S – K – Y – L – A – UND MIR FÄLLT NICHTS EIN! Asche auf mein Haupt!

7. Wenn du an einem Ort deiner Wahl Urlaub machen könntest, wo wäre es?
Schottland – Ich liebe die Highlands!

8. Du findest dich, wie dein Protagonist John in Zombies in Berlin, in einer Apokalypse von Untoten wider – was wäre deine Verteidigung? Ich würde mich beißen lassen und mein untotes Dasein als torkelnder Sonnenanbeter genießen.

9. Wer ist dein Lieblingsbuchheld?
Huckleberry Finn

10. Die Frage aller Fragen: Wie bist du zum Schreiben gekommen und was möchtest du damit erreichen?
Ich habe schon als Kind sehr viel gelesen. Meine ersten Schreibversuche hatte ich mit Fanfictions, dann kamen eigene Geschichten dazu. Meine erste Veröffentlichung war im Bereich der Groschenromane. Seit 2013 bin ich als Selfpublisher aktiv. Mich reizt die Unabhängigkeit. Ich bin – grob formuliert – nur mir und meinen Lesern verpflichtet. Alles liegt in den eigenen Händen: Organisation, Planung, Veröffentlichung, ect. Das ist ein hartes Stück Arbeit, macht aber auch unglaublich Spaß. So gesehen habe ich alles erreicht, was ich erreichen wollte, weil es dort draußen mittlerweile Menschen gibt, die meine Geschichten lesen. Das ist ein wahnsinnig tolles Gefühl!


11. Welche Kleinigkeiten im Leben machen dich glücklich?
Latte Cappuccino aus dem Kühlregal, Schlumpfeis und ein überstandener Zahnarztbesuch

12. Zu allerletzt: Wenn du ein Buchstabe wärst, welcher wäre es und warum?
Im Moment ein großes O – weil wir zu Ostern so viel Schokolade bekommen haben und die mich unglaublich aufbläht *räusper*

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