Rezension “Fuck you, Love” von Daniela Hartig

Fuck you, Love von Daniela Hartig

Klappentext: »Wenn ich eine gute Fee wäre, was würdest du dir wünschen?«, fragt sie.
»Eine Zeitmaschine. Um alle Fehler, die ich jemals gemacht habe, ungeschehen zu machen.«
Wenn aus einer harmlosen Party eine Nacht wird, die in einer Katastrophe endet.
Wenn eine einzige Sekunde dein ganzes Leben verändert und du eine getroffene Entscheidung nie wieder rückgängig machen kannst.
Was tust du dann?
(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Daniela Hartig für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Bei Fuck you, Love weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Aber beginnen wir mal mit dem, was einem als erstes ins Auge sticht: Das Cover. Abgebildet ist ein Mädchen, das sich gegen eine Glasscheibe lehnt, auf der Regentropfen abperlen. Der Titel ist in großen Lettern und kräftiger Farbe abgebildet und der Name der Autorin wurde sehr gut in das Cover eingearbeitet. Da gibt es von mir schonmal volle Punktzahl.
Nun aber zum Inhalt. Um wen gehts? Zum einen haben wir hier Floyd, der nicht nur einen kuriosen Namen trägt, sondern sehr arrogant, verwöhnt und reich ist. Jeden Tag hat er eine andere Frau in seinem Bett und lebt in den Tag hinein. Das macht ihn von vorneherein zu einem unsympathischen Typen.
Und dann gibt es noch Storm, die sozusagen seine Gegenspielerin ist. Sie ist temperamentvoll, unberechenbar und irgendwie verrückt. Normalerweise kan ich die Charaktere besser einschätzen, je mehr ich in der Geschichte voranschreite, aber bei Storm scheint es genau das Gegenteil zu sein. Sie ist ein unfassbar komplexer und doch einzigartiger Charakter, der Floyd die Würze in seinem Leben gibt, die er braucht.
Was beide gemeinsam haben? Eine Nacht, die siemiteinander verbracht haben und von denen keiner mehr weiß, was vorgefallen ist.

“Storm zeigt mir, dass ich noch etwas anderes kann  als Geld ausgeben und Frauen flachlegen. Sie reißt mir die Maske herunter. Sie glotzt mir schamlos in die Karten und grinst. Sie löscht das Feuer, das mich ausbrennt.”
Seite 248

Seit dieser Nacht taucht Storm immer wieder in Floyds Nähe auf und will von ihm wissen, was passiert ist. Doch irgendwann wird aus dieser Kabbelei mehr. Sowohl Floyd als auch Storm spüren das Prickeln zwischen ihnen und es scheint, als könnten sie sich es eingestehen. Aber beide sind auf ihre Weise kaputte Seelen, was alles viel komplizierter macht. Durch ihre kalte Fassade und den harten Wörtern, die Storm oft äußert, versucht sie sich selbst zu schützen. Doch Floyd gibt nicht auf.
Bis aufgedeckt wird, was einst in der Nacht passiert ist…
Der Schreibstil ist durchweg flüssig und locker; auch der Sprachduktus beider Protagonistin ist ihrem Alter entsprechend. Aber auch familiäre Probleme schildert die Autorin in ihrem Buch, was die Geschichte noch authentischer macht.
Während des Lesens musste ich mir einige Male an den Kopf packen und genervt schnaufen, denn ohne einen unausstehlichen Charakter kommt diese Geschichte nicht aus. Ihr fragt euch, wen ich meine? Floyds vermeintlich bester Freund Ben. Wenn euch meine Rezension neugierig gemacht hat, finde das doch selbst heraus und lasst euch mitreißen.
Fazit: Daniela Hartig hat mit Fuck you, Love eine wahnsinnig aufregende und außergewöhnliche Geschichte geschaffen! Von mir gibt es 5 von 5 Herzen.

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