Rezension “Die Chroniken der Meerjungfrau – Der Fluch der Wellen” von Christina Henry

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Klappentext:
Einst zog ein einsamer Fischer sein Netz an Land und fand darin eine Frau. Eine Frau mit schwarzem Haar und Augen, in denen sich der Sturm des Meeres widerspiegelte. Anstelle von Beinen hatte sie einen Fischschwanz, und obwohl sie die Worte des Fischers nicht verstand, rührte sie seine Einsamkeit, und sie blieb bei ihm. Ihre Liebe dauerte an, bis sein Tod ihn von der unsterblichen Meerjungfrau trennte.

Doch Gerüchte über dieses rätselhafte Wesen sind längst laut geworden – und haben die Aufmerksamkeit eines Mannes erregt, der mit seinem Zirkus durch das Land zieht und den Menschen ihre schlimmsten Albträume hinter Gittern vorführt. Sein Name ist P.T. Barnum, und er sucht eine Meerjungfrau …


Vielen Dank an den Verlag sowie das Bloggerportal für die Zusendung des Rezensionsexemplares!


Die Chroniken der Meerjungfrau ist der fünfte Band der Dunklen Chroniken, für mich allerdings der erste überhaupt – deshalb war ich umso gespannter, zumal viel über die Ruhe gesprochen wird.
Dieser Band erzählt, wie bereits am Titel erkennbar, die Geschichte von Amelia, einer Meerjungfrau, die unverhofft an Land auf ihre große Liebe trifft. Doch das Meer rauscht nach wie vor in ihren Adern und Gerüchte über sie machen die Runde in dem verlassenen Dörfchen, in dem sie fortan Jahrzehnte lebt. Die Gerüchte reichen bis weit darüber hinaus und so wird ein Mann auf sie aufmerksam, der allerdings weniger die Meerjungfrau als eine Sensation sieht …
Der Anfang der Geschichte geht langsam, aber keineswegs langweilig vonstatten. Es ist ein Einstieg, der leise, sanft und dennoch fesselnd beginnt. Ich mochte den Schreibstil unheimlich gern und war doch ein wenig traurig, dass die Liebesgeschichte nur wenige Seiten einnimmt. Aber das Ende dessen ist der eigentliche Anfang der gesamten Geschichte und nimmt ab da an ihren Lauf.
Da ich die vorherigen Bände nicht gelesen habe, kann ich keinen Vergleich ziehen und lediglich auf Rezensionen zurückgreifen. Diese sagen aus, dass in den vorherigen Bänden vor allem Düsternis einen Platz einnimmt. Das ist in Die Chroniken der Meerjungfrau definitiv nicht der Fall. Vielmehr spiegelt sich in der Handlung eine mystische, teils beklemmende Stimmung wider.
Die Geschichte um Amelia besticht nicht nur actionreiche Szenen und einen überaus hohen Spannungsbogen – aber nichtsdestotrotz hat mir das Lesen Spaß gemacht. Wie geht es mit Amelia weiter? Wird sie eines Tages wieder in das Meer zurückschwimmen? Wird sie ihre Trauer überstehen? Wird sie für sich selbst einstehen? Zugegeben, hier und da gab es Szenen, die sich gezogen haben und ich übersprungen habe. Aber die Geschichte hat eine Sogwirkung auf mich ausgewirkt, sodass ich nicht anders konnte, als weiterzulesen. Gegen Ende gibt es noch etwas Streitpotential, was der Handlung zugutekommt und Schwung reinbringt.

Fazit

Die Chroniken der Meerjungfrau war für mich der erste Band der bisher fünfteiligen Reihe und hat mich dazu angeheizt, auch die restlichen und folgenden Bände zu lesen! Alte oder bekannte Geschichte neu zu verpacken, hat einfach seinen Reiz!

1 Gedanke zu „Rezension “Die Chroniken der Meerjungfrau – Der Fluch der Wellen” von Christina Henry

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