Rezension “Bad Witch. Befreite Magie” von Tanja Penninger

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Klappentext:
**Zwischen Gut und Böse**
Seit zehn Jahren wird die junge Hexe Umbra in Gefangenschaft für die Taten ihrer Mutter bestraft, die einst furchteinflößenden Kreaturen Zutritt in ihre Heimat Panaha ermöglichte. Als Umbra eines Tages nicht in ihrer einsamen Zelle, sondern in einem prächtigen Palastzimmer aufwacht, ist der Schock groß: Vom König befreit, soll sie sich einer Einheit ausgewählter Krieger anschließen, die sich dem Ziel verschrieben haben, die unheilbringenden Risse in ihrer Welt zu verschließen – eine Aufgabe, die einzig eine Magiebegabte zu lösen vermag. Als letzte Hexe Panahas erfährt Umbra jedoch von allen Seiten nur Argwohn. Vor allem dem gut aussehenden Gildenführer Grayson fällt es schwer ihr zu vertrauen. Doch nur gemeinsam haben sie eine Chance gegen das wahre Böse …

Zwei Herzen im Schatten
Eine begabte junge Magierin und ein attraktiver Gildenführer, die lernen müssen, dass die Liebe jenseits von Gut und Böse liegt. Eine magisch romantische Liebesgeschichte, bei der die Funken nur so sprühen.

//»Bad Witch. Befreite Magie« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.//


Vielen Dank an die Autorin und den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!


Nach ich die Golden Heart-Dilogie von Tanja Penninger verschlungen hatte, habe ich mich riesig auf eine neue Geschichte aus ihrer Feder gefreut! Diesmal geht es um Hexen und da es mitunter meine liebsten Wesen im Fantasybereich sind, war ich sehr gespannt.
Der Einstieg in Bad Witch ist … ein bisschen unkonventionell, aber genau das schafft bereits auf den ersten Seiten eine gewisse Spannung und weckte Neugierde in mir. Was ist Umbra in der Vergangenheit widerfahren? Was macht sie zu einer “bösen Hexe”?
Die Welt, in der sie lebt, ist besiedelt von zahlreichen Fabelwesen – von Riesen über Elfen bis hin zu Fauen. Diese Prise High Fantasy fand ich einfach toll und hat der Geschichte nochmal eine ganz besondere Atmosphäre verliehen! Hinzu kommt die Bildhaftigkeit, mit der die Autorin die Umgebung beschreibt und so in meinem Kopf eine fantastisch-facettenreiche Welt gezaubert hat.
Umbra war mir als Protagonistin auf den ersten Blick sympathisch und auch ihre Gedankengänge offenbaren eine gewisse Selbstunsicherheit sowie Ängste, die sie seit jeher mit sich trägt. Aufgrund des Buchtitels hatte ich mir allerdings eine taffere Hexe mit mehr “badass“-Vibes gewünscht und auch erwartet. In manchen Szenen hätte Umbra noch einen “drauflegen” können, aber nichtsdestotrotz legt sie unbestreitbar eine Wandlung hin. Auch die Art und Weise, wie jede Nebenfigur eine wichtige Rolle ausgefüllt hat, hat mir sehr gefallen. Jeder ist anders, individuell und doch halten sie zusammen.
Dass sich in Bad Witch eine Liebesgeschichte anbahnt, ist schnell zu erkennen – auch wenn sie ganz anders verlaufen ist, als ich anfangs geglaubt habe. Und mit Liebesgeschichten, wenn sie denn so schön gestaltet sind wie hier, hat man mich immer. In Verbindung mit Szenen, in denen sowohl Feste wie auch Kämpfe stattfinden, ergibt sich eine unterhaltsame Mischung. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte jedoch mehr Tiefe und Sogwirkung verliehen und vielleicht auch den Funken bei mir überspringen lassen. Der Weltenaufbau und die fantastischen Aspekte haben aber Funken sprühen lassen!

Fazit

Bad Witch ist ein kurzweiliger Romantasy-Roman mit High Fantasy-Elementen, der mir überaus schöne Lesestunden beschert hat!

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