Serienempfehlung “Biohackers” | Netflix

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Darum gehts:
Eine Medizinstudentin schreibt sich auf geheimer Mission an einer führenden Uni ein, um eine Familientragödie in Verbindung mit einer Biologieprofessorin zu untersuchen.

Genres: Science-Fiction, Thriller
Staffel(n): 1
Episoden: 6

(Quelle: Netflix)


Auf Biohackers wurde ich bereits in der Vorschau von Netflix aufmerksam und auch wenn ich mir mit deutschen Serienproduktionen oftmals schwer tue, saß ich es auf die Watchlist. Dark  und How To Sell Drugs Online (Fast) hatten mich schließlich auch überzeugt – sogar begeistert, warum also nicht auch Biohackers?

(Quelle: Pinterest)

Kaum hatte ich die erste Folge durch, musste ich auch schon die nächste Folge schauen – Suchtpotenzial war hier absolut vorhanden. Nach der ersten Folge kennt man auch so ziemlich jeden Charakter – von der Hauptfigur Mia bis hin zu ihren drei ulkigen Mitbewohnern, der Professorin Dr. Lorenz, deren Hiwi Jasper und dessen besten Freund Niklas. Es wird mit Rückblenden und auch Vorschauen gearbeitet, was zwar hier und da den Überraschungsmoment nimmt, aber nicht den Spannungsbogen schmälert. Auch der Drehort Freiburg ist erfrischend anders und man erhält durch die überaus gute Kameraführung einige Einblicke in die Stadt im Breisgau. Die Kamera fängt ebenso gut die düstere Stimmung ein.
Mit nur sechs Folgen á ~45 Minuten gibt es nicht viele nebensächliche Handlungen, alles geht rasant voran. Die Thematik der Genexperimente empfand ich als hochspannend und hat mich nicht losgelassen, ob dies aber realitätsnah geschieht, kann ich nicht beantworten – vermutlich nicht alles. So kann ich als Studentin hingegen einschätzen, dass Mias erstes Semester als Medizinstudentin im wahren Leben sicher nicht so verlaufen würde. Aber für mich muss sich nicht alles hunderprozentig decken, solange es mich unterhält und das hat Biohackers definitiv.
Die Leistung der Schauspieler, allen voran Luna Wedler in der Hauptrolle der Mia, die dem ein oder anderen vermutlich aus der Buchverfilmung Dem Horizont so nah bekannt ist, fand ich spitze. Auch wenn man recht schnell hinter ihr Geheimnis kommt, fieberte ich bis zuletzt mit. Auch Jessica Schwarz als Professorin Lorenz hat mich sehr begeistert und der Rolle viel Charakter eingehaucht.
Die sechste und finale Folge der ersten Staffel endet mit einem Knall und tausend Fragen, von denen ich hoffe, dass sie in der zweiten beantwortet werden.

Fazit

Biohackers konnte mir durch die Thematik, Atmosphäre und schauspielerische Leistung begeistern, weshalb ich mich sehr auf die zweite Staffel freue!

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