Rezension “Sinister – Finsteres Begehren” von Mia Kingsley

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Sinister von Mia Kingsley

Klappentext: Er ist böse. Er ist düster. Er ist brutal. Und ich kann nicht genug von ihm bekommen. Meine Freundinnen wollten herausfinden, wer den neuen Typen im abgelegenen Haus am Ende der Straße verführen kann. Ich habe nur mitgemacht, um den Schein zu wahren, aber seine dunkle Anziehungskraft hat mich überwältigt. Deswegen habe ich in seinem Garten herumgeschnüffelt. Das war ein Fehler. Ein großer Fehler. Der beste Fehler, den ich jemals gemacht habe. Dark Romance. Düstere Themen. Eindeutige Szenen. Deutliche Sprache. In sich abgeschlossen. (Quelle: Amazon)

Meine Meinung: Mia Kingsley wurde mir schon desöfteren empfohlen, da ich das Genre sehr gerne und einige warnten mich, dass es sehr explizite Sexszenen enthält. Und hier muss ich anmerken, dass das Buch aufgrund der detaillierten Sexszenen, kombiniert mit BDSM und Gewalt nicht für jedermann ist.
Schon allein beim Vorwort musste ich grinsen und ich finde es toll von der Autorin, auf der ersten Seite nochmals darauf hinzuweisen, dass ihr Werk nichts für schwache Nerven ist. Das Taschenbuch hat 192 Seiten, sodass ich das Buch an einem Abend durchgelesen habe. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist der flüssige Schreibstil von Mia Kingsley und ihr Talent, in wenigen Seiten sehr charakterstarke Figuren zu erschaffen. 
Zum einen geht es um Erin, die zu Besuch bei ihren wohlhabenden, konservativen Eltern ist und mit ihren Freundinnen eine Wette schließt, bei der darum geht, den geheimnisvollen Mann am Ende der Straße zu verführen. An all ihren Freundinnen ist er nicht interessiert – außer bei Erin.
Bei dem geheimnisvollen Mann handelt es sich um Trevor, der sich gleich von Erin hingezogen fühlt, auch wenn er selbst nicht weiß, warum. In den wenigen Seiten erfährt man einiges über seine Vergangenheit und seine Jobs, was sich letztlich auf seine Beziehung zu Erin auswirkt…
Im Laufe des Buches lernt man noch andere Nebencharaktere kennen, die auch eine wichtige Rolle spielen. Durch die wechselnden Erzählpersektiven der zwei Hauptprotagonistin konnte man sich außerdem ein noch besseres Bild von ihnen machen.
Ein Großteil des Buches behandelt das Thema BDSM, aber es steht nicht im Mittelpunkt, was mir sehr gut gefallen hat. Die Charaktere wirken sehr authentisch und auch die Beziehung von Erin und Devon entwickelt sich realisisch. Von der ersten bis zur letzten Seite ist Sinister ein spannendes, erotisches Buch, das keine normale Liebesgeschichte behandelt.
Fazit: Sinister hat mich neugierig auf die anderen Werke von Mia Kingsley gemacht, die ich mir auf jeden Fall zulegen werde.

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