Rezension “Fahrenheit 451” von Ray Bradbury

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Fahrenheit 451 von Ray Bradbury

Klappentext: 451 Fahrenheit oder 232 Celcius – die Temperatur, bei der Papier verbrennt. Guy Montag ist Feuerwehrmann. Es ist seine Aufgabe, Bücher zu beschlagnahmen und zu verbrennen. Denn Bücher sind die Quelle allen Unglücks. Ray Bradburys Klassiker in vollständig überarbeiteter Neuausgabe. Mit einem Vorwort von Brian W. Aldiss.

“Von allen Höllen des Konformismus, die in der Science Fiction vorkommen, ist keine mit soviel Können beschrieben wie in diesem Roman.” Kingsley Amis (Quelle: Randomhouse)
 

Meine Meinung: Heute rezensiere ich mal einen Klassiker, den vielleicht einige von euch aus der Schule kennen. Es ist eine Dystopie und handelt von einer Gesellschaft, in der es der Job von Feuerwehrmännern ist, Bücher zu verbrennen. Ihr lest richtig: Bücher verbrennen, denn für die Menschen stellen sie eine Gefahr dar. Sie vermitteln Wissen und das ist verboten.
In Fahrenheit 451 geht es um den Feuerwehrmann Guy Montag, der seinen Beruf schon jahrelang ausübt, ohne dies auch nur zu hinterfragen. Auch der Rest der Bevölkerung ist durch die Dauerbeschallung von Fernsehen und Radio so abgestumpft, dass es das Leben nicht mehr hinterfragt. Eines Tages trifft Guy auf die junge Clarisse und öffnet ihm durch ihre kluge Fragen, die  in dieser Welt keiner mehr stellt, die Augen. Als schließlich seine Ehefrau einen Selbstmordversuch unternimmt und Clarisse verschwindet, beginnt er Dinge zu hinterfragen. Unter anderem das System, in dem er lebt…
Mit dem Schreibstil konnte ich mich zwar anfreunden und auch die Dialoge zwischen Guy und seiner Frau irritieren manchmal, wobei sie recht belanglos sind und man das Gefühl hat, dass sie aneinander vorbeireden. Trotzdem wird die Botschaft klar und das ist Grund genug, das Buch zu lesen.
Ray Bradbury hat das Buxh 1953 und es kommt einem so vor, als habe er die Zukunft prophezeit. Man erkennt viele von den beschriebenen Entwicklungen in unserer heutigen Gesellschaft wieder, sodass es den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.

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