Herzensbücher – Bücher, die mich geprägt haben

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Es gibt Bücher, die liest man nicht nur, sondern sie finden einen direkten Weg in dein Herz. Sie erzählen vielmehr als nur eine Geschichte. Sie verändern dein Weltbild, deine Meinung zu etwas, deine bisherigen Werte und Vorstellungen. Sie verändern dich. Diese Bücher möchte ich euch in diesem Beitrag vorstellen.

Nur noch ein einziges Mal von Colleen Hoover

Klappentext: Eine Achterbahn der Gefühle
Als Lily Ryle kennenlernt, scheinen all ihre Träume wahr zu werden: eine neue Stadt, der erste Job und dann noch Ryle – überaus attraktiv, überaus wohlhabend und überaus erfolgreich. Vergessen scheint Lilys schwierige Kindheit. Vergessen auch Atlas, ihre erste Liebe, der gegenüber von Lily squattete – bis ihr Vater die beiden erwischte und Atlas von heute auf morgen verschwand. Und dann steht Atlas auf einmal vor ihr. Als Ryle von ihrer gemeinsamen Vorgeschichte erfährt, weckt dies seine Eifersucht …

(Quelle: dtv Verlag)

Seit ihrem Debütroman Weil ich Layken liebe, kaufe ich jedes Buch von Colleen Hoover blind. Sie hat die Begabung, jedes Mal eine Geschichte mit Charakteren zu erschaffen, die mich tief in meinem Inneren trifft. Die Geschichte um Lily und Ryle aber ist noch viel intensiver, dramatischer und zerreißender. Selbst jetzt, Monate nachdem ich das Buch gelesen habe, denke ich darüber nach.


Der Vorleser von Bernhard Schlink

Klappentext: Sie ist reizbar, rätselhaft und viel älter als er … und sie wird seine erste Leidenschaft. Sie hütet verzweifelt ein Geheimnis. Eines Tages ist sie spurlos verschwunden. Erst Jahre später sieht er sie wieder. Die fast kriminalistische Erforschung einer sonderbaren Liebe und bedrängenden Vergangenheit.
(Quelle: Diogenes Verlag)

In der neunten Klasse habe ich das Buch im Deutschunterricht gelesen und es war die erste Schullektüre, die ich mochte. Mittlerweile ist der Einband schon sehr mitgenommen, aber ich liebe die Geschichte nach wie vor. Der Klappentext verrät ziemlich wenig von der Handlung, aber ich verlinke euch hier meine Rezension. Bernhard Schlink hat so ein unfassbar gutes Buch geschrieben, das so viel vermittelt.


Faust – Der Tragödie erster Teil von Johann Wolfgang von Goethe

Inhalt: Dr. Heinrich Faust ist Akademiker, der trotz seiner herausragenden Bildung seinen Wissensdurst nicht stillen kann. Er ist überaus selbstkritisch und zweifelt daran, als Mensch das Leben in all seinen Facetten erleben zu können. Dann trifft er auf den Teufel und schließt einen riskanten Pakt…

Ihr glaubt nicht, wie viele Nerven mich diese Lektüre beim Lesen gekostet hat.  Ich habe es im Rahmen des Deutsch-Leistungskurses gelesen und mir nach der ersten Seite einen Lektüreschlüssel besorgt. So las ich immer ein paar Seiten Faust und danach den Lektüreschlüssel, um verstehen zu können, was Goethe schrieb. Das hört sich anstrengend und kompliziert an und das war es auch, aber als ich die Idee hinter der Tragödie verstanden habe, war ich hin und weg. Goethe hat mit Faust etwas ganz besonderes und wunderbares geschaffen, weswegen es sich lohnt, dran zu bleiben. Die Analysen und Interpretationen im Unterricht haben mich gefordert, zugleich auch fasziniert.

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