Filme meiner Kindheit

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Wer kennt sie nicht? All die Filme, die man als Kind mit Freunden oder der Familie geschaut hat. Sie bleiben einem im Kopf, aber vor allem im Herzen. Heute stelle ich euch einige der Filme vor, die ich mit meiner Kindheit verbinde.

Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen
Ich weiß gar nicht, wie oft ich diesen Film geschaut habe. Aber er bringt mich jedes Mal zum Lachen und erinnert an den leider mittlerweile verstorbenen Robin Williams, der die Rolle des Daniel Hillard und der Mrs. Doubtfire spielt. Ein unglaublich witziger und berührender Film, der nicht zuletzt durch die fantastische Besetzung begeistert.

(Quelle: Pinterest)

Auch wenn die Handlung den meisten bekannt sein wird, fasse ich sie kurz zusammen: Daniel Hillard wird von seiner Frau Miranda rausgeworfen und vor Gericht bekommt diese auch das alleinige Sorgerecht für die Kinder zugesprochen. Da er es aber nicht ertragen kann, seine Kinder einmal in der Woche unter Aufsicht sehen zu dürfen, schlüpft er in die Rolle des Kindermädchens Mrs. Doubtfire. In kompletter Verkleidung (Haare, Make-Up, Klamotten) wird er bei seiner Ex-Frau Miranda eingestellt… Ob das gut gehen kann oder ob Daniel auffliegen wird?


Jurassic Park (Filmreihe)
Ich liebe Dinosaurier! Der Ursprung liegt wahrscheinlich (zu 99,9 %) in den Jurassic Park-Fimen, die ich unzählige Male gesehen habe. Dinosaurier faszinieren mich und zugleich habe ich einen unheimlichen Respekt vor diesen großen Tieren.
Die Filmreihe beinhaltet mittlerweile fünf Filme: Jurassic Park (1993), Vergessene Welt: Jurassic Park (1997) und Jurassic Park III (2001) sowie die zwei neuesten Teile Jurassic World (2015) und Jurassic World: Das gefallene Königreich (2018).

(Quelle: Pinterest)

Die Filme von 2015 und 2018 habe ich im Kino und beide haben mich fast vom Kinosessel gehauen! Ich liebe die spannungsgeladene Atmosphäre und das Gefühl, vor Aufregung fast die Popcorntüte fallen zu lassen.
Die Jurassic Park-Filmreihe gehört eindeutig zu den Filmen meiner Kindheit und verlieren für mich nie ihren Reiz.


Zurück in die Zukunft
Die Vorstellung, in der Zeit zu reisen, fasziniert wahrscheinlich schon seit Jahrhunderten die Menschheit. Und plötzlich gibt es einen Film, in dem ein Junge dreißig Jahre zurückreist. Klingt nicht nur verrückt, sondern ist es auch. Auf lustige und spannende Weise erzählt der Film, wie Marty fast die Existenz seiner Geschwister und seine eigene auslöscht.
Ich muss zugeben, dass ich die nachfolgenden Filme nicht sehr verfolgt habe und nicht ansatzweise so oft geschaut habe, wie den ersten Teil von 1985. Ein Highlight war es, dass ich das Auto, welches als Zeitmaschine diente, auf der Comic Con in Berlin sehen durfte.

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Sister Act (Filmreihe)
Whoopi Goldberg, ich liebe diese Frau! Sie strahlt so etwas unglaublich warmherziges aus, ist eine fantastische Schauspielerin und spielt die Rolle der Deloris van Cartier alias Schwester Mary Clarence SO gut. Ich kann mich nicht einmal entscheiden, ob ich den ersten oder zweiten Film besser finde, denn beide begeistern mich jedes Mal aufs Neue!

Vor einigen Jahren (schon viel zu lange her) war ich mit meiner Schwester in Hamburg und wir haben es uns nicht nehmen lassen, das Musical zu Sister Act zu schauen. Die Stimmung lässt einen kaum auf den Stühlen hocken und nimmt einen mit! Die Stimmgewalt der Musical-DarstellerInnen war auch hier bewundernswert.


Corrina, Corrina
Ein Film, den vielleicht nicht viele von euch kennen, der aber mein erster mit Whoopi Goldberg war. Der Film spielt in den 50er Jahren in Amerika und handelt vom verwitweten Vater Manny Singer, dessen Tochter Molly seit dem Tod ihrer Mutter kein Wort mehr gesprochen hat. Der Vater begibt sich auf die Suche nach einem Kindermädchen, aber das gestaltet sich schwieriger als angenommen. Bis Corrina auftaucht, die eigentlich gar keine Erfahrung als Kindermädchen hat, es jedoch schafft, sich mit Molly anzufreunden. Auch zwischen Manny und Corrina knistert es, doch damals ist es nicht üblich, dass ein weißer Mann und eine schwarze Frau eine Beziehung führen…

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Der Film ist voller Wärme, Mitgefühl und behandelt nicht nur Themen wie Tod und Trauer, sondern auch Toleranz und Verständnis. Aber auch Humor und Charme, wie sie immer in Whoopi Goldberg-Filmen vorkommen, fehlen nicht. Für mich ist Corrina, Corrina einer der warmherzigsten und wundervollsten Filme meiner Kindheit, der Whoopi Goldberg zu einer meiner liebsten Schauspielerinnen gemacht hat.


Die unendliche Geschichte
Auch wenn wohl den meisten die Handlung bekannt ist, gebe ich sie kurz wieder: Bastian wird tagtäglich von seinen Klassenkameraden geärgert und rettet sich auf der Flucht vor ihnen in einem Antiquariat. Dort wird er vom Buchhändler vor einem Buch gewarnt, aber Bastian hält sich nicht an die Warnung und liest das Buch. Bastian ist völlig gebannt von der Geschichte von Atréju durch Phantásien, bis er feststellt, dass er Teil der Geschichte ist…

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Der Film hat mich immer in eine andere Welt abgeholt und jedes Mal saß ich genauso gebannt wie Bastian vor dem Buch vor dem Fernseher. Und ich denke, wir alle haben bei einer bestimmten Szene immer geweint, oder? Es war einfach furchtbar herzzerreißend.
Während eines Städtetrips in München habe ich auch die Bavaria Filmstadt besucht und dort den Drachen Fuchur gesehen. Das war ein kleiner Gänsehaut-Moment!


Der Grinch (Erscheinungsjahr 2000)
Die Verfilmung mit Jim Carrey in der Rolle des Grinchs habe ich damals an dem Geburtstag einer Freundin im Kino geschaut und war somit einer der ersten Filme, die ich im Kino gesehen habe. Aus diesem Grund gehört er für mich zu den Filmen meiner Kindheit, auch wenn ich Weihnachten liebe (ich freue mich kurz nach Weihnachten wieder auf das nächste).

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Der Grinch ist eine grüne Kreatur, der Weihnachten aus tiefstem Herzen hasst und versucht deshalb den Kindern das Fest zu vermiesen. Einzig das Mädchen Cindy Lou Who (gespielt von Taylor Momsen, die ich übrigens sehr cool finde) versteht, dass der Grinch einfach ein trauriges Wesen ist. Sie versucht, ihn dazu zu überreden, Weihnachten mitzufeiern. Wird sie es schaffen?
Damals fand ich das ganze Setting des Films cool und vor allem die komischen Hände des Grinchs. Es ist schon lange her, dass ich ihn geschaut habe, aber so viel ich weiß, läuft er jedes Jahr an Weihnachten im Fernseher.


My Girl – Meine erste Liebe
Die elfjährige Vada lebt mit ihrem Vater, dem Bestattungsunternehmer Harry, und ihrer Großmutter in einer Kleinstadt in Pennsylvania. Sie ist etwas hypochondrisch veranlagt und altklug. Dazu kommt, dass sie in ihren Englischlehrer verliebt. Ihr bester Freund, der schüchterne Thomas J., möchte Vada irgendwann heiraten. Und dann stellt ihr Vater die Kosmetikerin Shelley ein, was Vada ziemlich eifersüchtig werden lässt. Doch dann muss sie zwei Schicksalsschläge verkraften…

(Quelle: Pinterest)

Jedes Mal bin ich aufs Neue fasziniert davon, wie authentisch Anna Chlumsky und Macaulay Culkin ihre Rolle verkörpern. My Girl ist ergreifend, liebevoll und lässt einen seufzend zurück. Und jedes Mal weine ich, wenn Vada weint… Ihre Trauer, ihre Wut, ihre Verzweiflung überträgt sich auf mich und ich frage mich, wie unfassbar talentiert dieses kleine Mädchen ist, dass sie all diese Gefühle herüberbringt.
Auch die Fortsetzung habe ich einige Male gesehen, aber diese wird für mich nie an My Girl – Meine erste Liebe herankommen.


Das waren meine Filme aus der Kindheit! Bei der Planung des Beitrags habe ich ziemlich schnell gewusst, welche Filme in die Rubrik gehören. Ihr fragt euch aber sicher: Wo sind die Disney-Filme? Keine Panik, dazu gibts einen gesonderten Beitrag! Denn was ist eine Kindheit ohne Disney?
Welche Filme erinnern EUCH an eure Kindheit?

Alles Liebe,
eure Larissa

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