5 Gründe, warum “Ich kann dich verdammt gut riechen” eine Liebeskomödie to go ist

In meiner Rezension zu Ich kann dich verdammt gut riechen (REZI) von Lisa M. Louis habe ich bereits angedeutet, dass hierzu noch ein Beitrag folgen wird. Die liebe Lisa hat mich nämlich darum gebeten, ihr Buch so zu lesen, wie sie es konzipiert hat – als Liebeskomödie to go. Sei es im Bus, in der U-Bahn oder während der Mittagpause lesen. Ich bin absolut kein Zwischendurch-Leser, aber habe die Challenge angenommen und muss sagen, dass es wahrhaftig eine Liebeskomödie to go ist. Warum, verrate ich euch jetzt!
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Rezension “Die Zeitwächterin” von Lillith Korn

Die Zeitwächterin von Lillith Korn

Klappentext:
Eine Seele, älter als die Zeit.

Nach einem Museumsbesuch steht Theklas Welt still – wortwörtlich. Als sich der Vorfall wiederholt, muss sie feststellen, dass niemand außer ihr die Zeitaussetzer bemerkt, geschweige denn ihr glaubt.
Sie begibt sich allein auf die Suche nach Antworten und stößt auf unerwartete Hilfe von dem Antiquar Matteo. Er erklärt ihr, dass sie die Zeit anhalten und in ihr reisen kann, und bietet ihr an, sie zu trainieren. Doch woher stammt sein Wissen?
Bei ihren Zeitreisen sucht Thekla zudem eine bedrohliche Stimme heim.
Schnell wird das begonnene Abenteuer zum bitteren Ernst … bis Thekla schließlich vor einer unvorstellbaren Entscheidung steht: Sollte sie ein Leben für viele andere opfern?
(Quelle: Zeilengold Verlag)

Ein großes Dankeschön an den Zeilengold Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Mit Die Zeitwächterin erreichte mich mein erstes Buch und auch Rezensionsexemplar aus dem Zeilengold Verlag. Der Klappentext klingt wahnsinnig spannend und so habe ich mich sehr auf die Geschichte gefreut! Das Cover ist absolut hinreißend und definitiv ein Blickfang.


“Sie stürzte durch eine Schwärze, die nur vereinzelt helle Schlieren mit sich zog. Intuitiv breitete sie die Arme aus wie ein Vogel und der Sturz verlangsamte sich.”
Position 2012


Der Enstieg in die Geschichte verlief eher mäßig und ich habe mir mit der Protagonistin Thekla etwas schwer getan, was aber keinesfalls am Schreibstil von Lillith Korn liegt, denn dieser ist flüssig und angenehm zu lesen. Die handelnden Charaktere wurden mir etwas zu oberflächlich dargestellt, sodass ich keinen absoluten Sympathieträger gefunden habe.
Die Geschichte des Zeitreisens ist an sich eine klasse Idee und Spannung konnte das Buch für mich nur in den Momenten erzeugen, in denen Thekla in der Zeit “festgefroren” war und ihrer Gabe auf der Spur war. Der Antiquar Matteo ist einerseits lieb und hilfsbereit, andererseits auch mysteriös und undurchschaubar.
Fazit: Die Zeitwächterin war für mich ein kurzweiliges Leseerlebnis, das definitiv bei dem ein oder anderen von euch mehr Anklang finden wird, aber bei dem mir der Nervenkitzel gefehlt hat. Ich vergebe 3 von 5 Herzen.

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Rezension “Tödliche Krähen” von Denny van Heyen

Tödliche Krähen von Denny van Heyen

Klappentext: Tom Rhyer, welcher vor über zwei Jahren seinen ersten und bisher letzten Bestseller landete, leidet an einer schweren Schreibblockade. Um einen Neuanfang zu wagen, gibt er sein altes Leben im texanischen Austin auf und versucht sein Glück in Kalifornien. Eine kleine Insel namens Arcane Island soll für ihn zum neuen Zuhause werden und ihn von der Blockade befreien.
Als er seinen neuen Nachbarn, Michael Hales, kennenlernt, spielen seine Gefühle schlagartig verrückt. Tom erlebt von nun an eine aufregende Zeit mit dem attraktiven Vater zweier Kinder und stellt sich der Herausforderung, von Johnny- dem ältesten Sohn- akzeptiert zu werden.
Ausgerechnet in diesen Tagen verhalten sich die Krähen auf dem umliegenden Feld merkwürdig. Schnell spüren die Männer, dass sie sich und ihre junge Familie schützen müssen. Doch zu spät erkennen sie, dass von den Krähen eine Gefahr ausgeht.
Eine tödliche Gefahr…
(Quelle: Denny van Heyen)

Ein großes Dankeschön an Denny van Heyen für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Der Einstieg in die Kurzgeschichte Tödliche Krähen ist mir etwas schwer gefallen und auch die Beziehung zwischen dem Protagonisten Tom und seinem Nachbar Michael geht mir zu schnell vonstatten.
Alle handelnden Charaktere hat der Autor trotz der Länge der Geschichte sehr gut herausgearbeitet und der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen.
Spannung wurde vor allem durch das merkwürdige Verhalten der Krähen und ein einschneidendes, tragisches Erlebnis erzeugt. Dem Leser wird schnell bewusst, dass diese Vögel bösartig und eine Bedrohung für die Familie sind. Das Ende macht definitiv neugierig auf de Fortsetzung und auch das Cover ist schön gestaltet.


“Die Krähen schlugen mit ihren Flügeln und flogen in die Luft. Sie reckten ihre Köpfe nach vorne und waren im Begriff, die beiden Männer zu töten.”
Position 842


Fazit: Tödliche Krähen ist eine rundum gelungene Kurzgeschichte mit Gruseleffekt, für die ich 4 von 5 Herzchen vergebe!

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Rezension “Observe – Die neue Welt” von Lisa M. Louis

Observe – Die neue Welt von Lisa M. Louis

Klappentext: Kim und Martin erwachen knapp fünfhundert Jahre zu spät aus dem kryogenen Schlaf.
Das Land hat sich verändert.
Die neue Welt ist faszinierend und Furcht einflößend zugleich.
Verfolgt von der machthungrigen Jane schließt sich Kim den Rebellen an, um das System zu stürzen.

Wird ihr der Plan gelingen? Und wem wird sie ihr Herz schenken, dem jungen Rebellen Logan oder ihrem alten Freund Martin?
(Quelle: Lisa M. Louis)

Ein großes Dankeschön an Lisa M. Louis für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Observe – Die neue Welt handelt von der Protagonistin Kim, die sich vor mehreren hundert Jahren mit ein paar anderen Studenten hat einfrieren lassen. Doch viel zu spät erwachen sie und die anderen und finden eine Welt vor, die beängstigend und befremdlich wirkt.
Kim ist ein mutiges, wissbegieriges Mädchen und versucht sich dieser Welt anzupassen. Sie hat keine Familie mehr und fühlt sich zunehmend einsamer. Aber es dauert nicht lange, bis ihr klar wird, dass nicht jeder etwas Gutes im Sinn hat.


“Es beginnt zu regnen. Kalte Tropfen rinnen mir über die Wangen und verschmelzen mit meinen Tränen. Ich bleibe noch eine Weile starr vor Entsetzen sitzen.”
Seite 145


Bald darauf erwachen auch die anderen aus dem kyrogenen Schlaf – was ich übrigens eine sehr coole Idee fnde – und Kim ist nicht mehr ganz so allein. Sie lernt Logan kennen, der schon lange in dieser Welt lebt, und mit ihm auch die Rebellen. Doch warum gibt es ein Rebellion? Gegen was kämpfen sie an?
Kim als Protagonistin war mir durchweg ein sehr sympathischer Charakter, denn sie hinterfragte viel und bleibt kritisch. Lediglich ihre Zerrissenheit, zu welchem Jungen sie sich mehr hingezogen fühlt, störte mich etwas.
So konnte ich auch Logan nicht sehr gut einschätzen, da er zwar Kim hilft, in der neuen Umgebung zurechtzukommen, aber sich im nächsten Moment eigenartig verhält.
Lisa M. Louis schreibt sehr flüssig und angenehm, wobei sie es besonders schafft, Spannung zu erzeugen. Ich war wahnsinnig gefesselt von der Geschichte und Welt, die die Autorin geschaffen hat. Zwar gibt es noch ein paar unbeantwortete Fragen, aber auf deren Auflösung hoffe ich in der Fortsetzung.
Dann aber kommt das Ende und ich kann euch gar nicht sagen, wie fix und fertig ich war! Ich war schockiert und aufgelöst und hätte am liebste sofort die Fortsetzung gelesen. Der Klappetext hierzu hat mich übrigens noch hippeliger werden lassen.
Fazit: Observe – Die neue Welt hat mich begeistert! Eine Dystopie, die mich so hat mich mitfiebern lassen und für die ich 5 von 5 Herzen vergebe.

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