Rezension “Paper Paradise” von Erin Watt

Paper Paradise von Erin Watt

Klappentext: Seit Hartley den attraktiven, reichen und wilden Easton Royal kennengelernt hat, ist in ihrem Leben nichts mehr, wie es war. Sie schwebt auf Wolke sieben – doch an jeder Ecke lauern neidische Feinde. Als der schreckliche Unfall geschieht, bei dem Eastons Bruder lebensgefährlich verletzt wird, stellt das ihre neue Liebe auf eine harte Probe. Und als Hartley infolge des Unfalls auch noch ihr Gedächtnis verliert, kann sie niemandem mehr vertrauen. Sie spürt zwar die starke Anziehungskraft, die von dem sexy Royal mit den strahlend blauen Augen ausgeht, doch kann sie sich wirklich auf den wilden, unbändigen Easton verlassen und sich ein zweites Mal in ihn verlieben?
(Quelle: Piper)

Ein großes Dankeschön an Piper für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Wenn ich mich noch daran zurückerinnere, wie unsicher ich war, ob ich Paper Princess lesen soll, kann ich heute darüber lachen. Mittlerweile habe ich jeden Band der Paper-Reihe in meinem Bücherregal stehen und auch Paper Paradise hat sich nun dazu gesellt (sogar als mein allererstes Rezensionsexemplar von Piper *hysterisch quietsch* Sorry.)


“Deshalb bin ich hergekommen. Ich habe keinen Ort gesucht, sondern einen Menschen. Ich habe nach Hause gefunden.”
Seite 197


Ich muss gestehen, dass ich zunächst skeptisch war, was ich von der Idee halten sollte, dass Hartley ihr Gedächtnis verliert. Alles wieder von vorne? Ständige Zickereien an der Astor? Och nö.
Zu lesen und zu fühlen, wie es Hartley ohne jegliche Erinnerungen geht, war herzzerreißend. Doch viel grausamer und schmerzhafter war es, mit anzusehen, wie es Hartley in ihrer Familie ging.
Gleichzeitig lernen wir die Sicht von Easton kennen und bei ihm geht es wahrlich nicht besser zu: Er muss um das Leben seines Bruders bangen und die Angst, die alle Royals betrifft, ist spürbar. Und dann erfährt er, dass Hartley – seine Hart – das Gedächtnis verloren hat.
Natürlich spielt auch wieder die berühmt-berüchtigte Astor eine Rolle und ich glaube, ich wäre wohl lieber im Kloster als auf solch einer Schule.
Erin Watt schafft es mal wieder, all diese Gefühle und Gedanken zu vermitteln und so war ich wieder vollkommen von den Royals gefesselt. Ich wusste wieder, warum ich diese Reihe und ihre Charaktere so sehr liebe. Allerdings kommt auch Paper Paradise nicht ohne Geheimnisse und Verschwörungen aus. Erneut saß ich schockiert und völlig gebannt vor dem Buch. Wenn ihr aber glaubt, dass sich das legt, nachdem man das Buch beendet hat – oh nein. Denn ein Cliffhanger könnte nicht schlimmer sein.
Fazit: Paper Paradise konnte mich nach anfänglicher Skepsis genau wie seine Vorgänger begeistern. Hartley und Easton sind zwei Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind und deren Geschichte einzigartig ist. Ich vergebe 5 von 5 Herzen.

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Rezension “Ich kann dich verdammt gut riechen” von Lisa M. Louis

Ich kann dich verdammt gut riechen von Lisa M. Louis

Klappentext:
Willkommen in Dresdens chaotischster WG

Pia liebt ihre neu gewonnene Freiheit in Dresden: Die neue Stadt, die eigene Wohnung, das Studium. Doch die Realität, die das Erwachsenwerden mit sich bringt, holt sie rasch ein: Aus der Traumwohnung wird eine Chaos-WG und schnell muss ein neuer Mitbewohner her.
Der Neue ist heiß! Pia verliebt sich Hals über Kopf in den jungen Amerikaner, ohne zu ahnen, dass er ein überraschendes Geheimnis mit sich trägt.
(Quelle: Lisa M. Louis)

Ein großes Dankeschön an Lisa M. Louis für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Der Klappentext zu Lisa M. Louis’ Liebeskomödie verrät schon genug von der Handlung: Eine WG und zwei Bewohner, die auf der Suche nach einem neuen sind. Easy Peasy, denkste. Dann aber finden Pia und Micha ihren neuen Mitbwohner in Chris, was aber wiederum Pias Gefühlswelt ganz schön durcheinander bringt…


“Candy Crush? Im Ernst? Das normale oder wenigstens Soda?”, unterbrach Chris ihre Frage.
Seite 137


Ganz am Anfang besticht Ich kann dich verdammt gut riechen mit einer Zeichnung der Wohnung, in der Pia und Micha leben. Der Schreibstil der Autorin ist durchweg flüssig und leicht zu lesen, auch die kleinen Anmerkungen in der Fußzeile brachten mich zum Schmunzeln.
Die handelnden Charaktere hat Lisa M. Louis gut herausgearbeitet, dennoch hätte ich mir bei der Protagonistin Pia etwas mehr Tiefgang gewünscht. Da die Geschichte jedoch 189 Seiten kurz ist, kann ich keine komplexe Personengestaltung erwarten.
Die Kapitel sind kurz gehalten, sodass der Leser den Überblick behält und bei jedem neuen Kapitel wieder sofort in der Handlung drin ist. Kleiner Hinweis: Dazu folgt noch ein ausführlicher Beitrag von mir!
Fazit: Ich kann dich verdammt gut riechen handelt von Liebe und Freundschaft und dem gar nicht so langweiligen Studentenleben. Mit Humor und Charme fliegt man durch die Seiten und muss am Ende doch schmunzeln. Von mir gibts hierfür 4 von 5 Sternen.

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