Rezension “Fuck you, Hope” von Daniela Hartig

Fuck you, Hope von Daniela Hartig

Klappentext: “Die Ewigkeit kommt und geht und ich weine um alles, was wir verloren haben. Um jeden Herzschlag, der uns übermäßige Kraft gekostet hat.
Die wahre Liebe übersteht alles. Aber kann sie auch alles verzeihen?”

Floyd war so glücklich wie nie zuvor in seinem Leben. Storm war seine Traumfrau und er liebte sie – bedingungslos. Sie zeigte ihm, was wahre Liebe bedeutet. Alles war perfekt. Doch dann kam dieser eine Moment, der mit einem Schlag alles Glück zerstörte. Und mit dem keiner von beiden gerechnet hatte.
Wohin mit all der Liebe, wenn etwas Schreckliches sie in Schutt und Asche legt? Können Herzen Schmerzen überstehen, ohne zu zerbrechen?
Kannst du den Menschen vergessen, den du über alles liebst? Und was passiert, wenn man sich nach vielen Jahren plötzlich wieder gegenüber steht?

„Fuck you, Hope“ wird dich verändern. Es bricht dein Herz und fügt es wieder zusammen. Es lässt dich lächeln, weinen, hoffen und bangen und bringt dein Herz zum Vibrieren.

Ein großes Dankeschön an Daniela Hartig für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Hach, Leute, was soll ich sagen? Schon der Vorgängerband F*** you, Love hat mich beeindruckt und nun hat der Folgeband F*** you, Hope ein komplett neues Cover bekommen (Anmerkung: Band 1 wird dem angepasst). Zunächst war ich mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Mit den vielen Blumen in zarten Rosa- und Lilatönen ist es das komplette Gegenteil vom Vorgänger, bei dem das Cover mal etwas anderes war. Doch die Geschichte in F*** you, Hope ist so empfindlich und feinfühlig, dass es wiederum passt.
Genug Worte zum Cover, jetzt gehts um den Inhalt: Fünf Jahre sind vergangen und wir lernen einen anderen, neuen Floyd kennen, der von den Geschehnissen der Vergangenheit geprägt wurde. Er studiert, arbeitet, ist ausgezogen und führt ein normales Leben. Wären da nur nicht die Gedanken, die ihn jeden Tag heimsuchen und die er versucht zu verdrängen. Storm. Immer noch schwirrt sie in seinem Kopf herum und Floyd kann nicht vergessen, was er ihr angetan hat. Wie könnte er jemals eine andere Frau so sehr lieben wie sie?


“Ich küsse Storm, während ich weine. Ich weine um alles, was wir verloren haben. Um jeden Herzschlag, der uns übermäßige Kraft gekostet hat. Um jedes ungesagte Wort, um die Sinnlosigkeit, die uns gefangen hält.”
Position 4585


“Wir haben auch unsere schweren Momente. Wir quetschen und durch Nadelöhre, spinnen Garn zu Gold, schreien uns an und lieben uns danach wieder. Wir wissen beide, dass es dazu gehört und keiner von uns hat wirklich Angst, den anderen zu verlieren. Das haben wir lange genug getan. Damit ist Schluss.”
Position 6300


Und dann passiert es natürlich: Floyd und Storm treffen aufeinander. Seien wir mal ehrlich, wie sehr habe ich dieses Treffen herbeigesehnt?  Die Vergangenheit jedoch hat auch Storms Leben beeinflusst und ihr könnt gar nicht ahnen, wie sehr.
Beide Charaktere sind erwachsen geworden und doch macht Storm ihrem Namen alle Ehre. Sie ist aufbrausend, ausfallend, sie schreit, sie läuft davon und zugleich spürt man ihren Schmerz, ihre Zerrissenheit. Daniela Hartig hat ein großartiges Gespür dafür, genau diese gewaltigen Gefühle zu beschreiben.
In F*** you, Hope spielen natürlich auch die Familien beider Figuren eine Rolle, denn Floyds Vater verbirgt mehr, als er zugibt.
Während des Lesens habe ich gelacht, geschmunzelt, gelitten und hatte sogar Tränen in den Augen, was bei mir nicht allzu oft passiert.
Fazit: F*** you, Hope ist die faszinierende und aufwühlende Fortsetzung von Floyd und Storm. Lest sie, verliert euch in der Geschichte und habt eine Packung Taschentüchter parat. Ich vergebe 5 von 5 Herzen.

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Rezension “Deep Fall – Louise Kendal” von Chloé Jensen

Deep Fall – Louise Kendal von Chloé Jensen

Klappentext: Packend. Verstörend. Eindringlich. Ein Millionär-Liebesroman, der unter die Haut geht!
Die junge Louise Kendal ist ein Unterschichtsmädchen aus einer heruntergekommenen Plastiksiedlung. Ihr trostloses Leben wird einzig durch ihre guten Noten und eine intensive, geheime Liebesbeziehung versüßt. Ihr verbotener Liebhaber, der sie zärtlich liebt, stillt dabei ihre verborgenen Sehnsüchte und entfacht ihre Leidenschaft. Doch als sie eines Tages ihrem schlimmsten Albtraum begegnet, wird sie schwer traumatisiert. Ein Trauma, das fortan droht, ihr Leben zu zerstören.
Viele Jahre später ist Louise Kendal zu einer erfolgreichen Frau geworden und kämpft mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Sie wird vom skrupellosen Selfmade-Millionär Joshua Madison verfolgt. Er will sie besitzen! Doch damit nicht genug. Adrian Reevers-Meyers, reicher Upper Class Business Man und Joshuas Erzfeind, macht ihr ebenfalls den Hof und scheint um einiges vertrauenswürdiger zu sein als Joshua selbst. Doch was hat er vor? Während Gut und Böse verschwimmen und Louise den beiden Männern verfällt, beginnt ihr gnadenloser Kampf um das nackte Überleben.
Der Liebesroman enthält explizite Liebesszenen, umfasst 476 Taschenbuchseiten und kann unabhängig von Band 1 gelesen werden!

(Quelle: https://www.twentysix.de/shop/deep-fall-louise-kendal-chloe-jensen-9783740731434?utm_source=saleswidget&utm_medium=referral&utm_campaign=saleswidget_large)

Ein großes Dankeschön an Chloé Jensen für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Das Cover ist sehr interessant, düster und somit passend zur Geschichte gestaltet, denn unsere Protagonistin hat nicht nur ein, sondern zwei Gesichter.
Die ersten Kapitel sind mit Zeitangaben wie ein Tagebuch geführt und die Sexszene, mit der das Buch beginnt, lässt bereits erahnen, wie erotisch die Geschichte werden wird…
Zunächst erfährt der Leser etwas über Louises Leben auf der High School und auch ihr Liebesleben, das bereits die erste (vielleicht schockierende) Überraschung für uns bereithält. Warum? Das solltet ihr selbst herausfinden, denn spoilern möchte ich keinen. Louise wächst in einer verarmten Gegend in Riverdaile auf, als ihre Mutter sie und ihre kleine Schwester alleine zurücklässt. Sie muss um das gemeinsame Überleben kämpfen und hofft, ein Stipendium an einem Elite-Internat zu erhalten. Aufgrund ihrer guten Noten schafft sie dies auch, aber ihr vermeintlicher Traum wird zum Albtraum…


“Sie ließ es geschehen. Sie ließ sich von ihm küssen und in der Seele berühren… sie war völlig hin und weg. Betäubt und willenlos…
Position 5775


Gewalt und Missbrauch prägen fortan Louises Leben. Dann setzt ein Zeitsprung ein und die Protagonistin ist inzwischen erwachsen, aber seelisch gebrochen. Sie sucht sich Hilfe, gerät jedoch immer wieder an Männer, die sie benutzen und weiter brechen.
Die Autorin beschreibt in ihrem Buch die erotischen Szenen sehr detailliert, ausgeschmückt und ist auch in den sonstigen Schilderungen sehr schonungslos. Dennoch habe ich den Schreibstil als etwas holprig empfunden. Die Gefühle und Gedanken der Protagonistin Louise werden oftmals in kursiver Schrift verdeutlicht; so richtig warm wurde ich mit ihr allerings nicht. Die Sexszenen sind sehr auf das Körperliche beschränkt, sodass mir das Knistern, der Funken fehlte.
Das Buch ist für mich wie eine Achterbahnfahrt – mal geht es hoch, mal nach unten. Bis zum Ende hin war ich zwiegespalten. Einerseits will ich Louise in den Arm nehmen, empfinde Mitleid und andererseits will ich mir die Haare raufen.
Fazit: Deep Fall – Louise Kendal ist durchaus ein dramatischer Liebesromantisch mit viel Erotik, viel Dramatik und Themen, die gesellschaftskritisch sind. Aufgrund der o.g. Punkte vergebe ich 3 von 5 Herzen.

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Rezension “Tödliche Küsse (Weltenseelen – Band 1)” von Mia-Marie Weindorf

Tödliche Küsse (Weltenseelen – Band 1) von Mia-Marie Weindorf

Klappentext: Schon in ihrer ersten Nacht auf der neuen Schule wird die fünfzehnjährige May Zeugin eines rätselhaften Mordes. Die Mörder töten ihr Opfer mit einem einzigen Kuss, doch niemand scheint das Verschwinden des toten Mädchens zu bemerken. Ihre Neugierde zieht May immer tiefer in einen Strudel aus Geheimnissen, Misstrauen und Rätseln. Für sie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Verzweifelt versucht sie, weitere Morde zu verhindern. Als sie beginnt, Gefühle für einen Jungen zu entwickeln, der vermutlich ihr Feind ist, wird sie erbarmungslos mit einer beängstigenden Frage konfrontiert: Wem kann sie überhaupt noch trauen? Denn für May steht nicht nur ihr Herz auf dem Spiel, sondern auch ihre Seele.

Begleite May Bell in eine Welt, in der ein Kuss tödlicher ist als jede Klinge.

(Quelle: https://www.kielundfeder.de/b%C3%BCcher/jugendb%C3%BCcher/weltenseelen/)

Ein großes Dankeschön an Mia-Marie Weindorf und den Kiel & Feder Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Zunächst will ich ein paar Worte an das Cover verlieren: Die Frau sticht sehr hervor und Akzente werden durch die Farbe Grün gesetzt, wobei ich ständig auf die Lippen starren muss (da bin ich doch ein wenig neidisch). Das Cover ist schön, passt allerdings meiner Meinung nach nicht unbedingt zur Geschichte und zu einem Jugendbuch.
Der Klappentext verrät schon genug von der Handlung, sodass ich hier nichts mehr erläutern werde. May ist die Protagonistin, die ich bereits wie ihre Großmutter nach wenigen Seiten in mein Herz geschlossen habe. Schon in den ersten Kapiteln hat mich der bildhafte und flüssige Schreibstil der Autorin beeindruckt.
Als May auf die neue Schule kommt, plagen sie viele Zweifel und auch Niedergeschlagenheit, welche sich festigen, je mehr Ungereimtheiten sie herausfindet. Die Spannung zieht sich durch die Geschichte und treibt den Leser an, selbst mitzufiebern und nachzudenken. Wer ist böse? Wem sollte May besser nicht trauen? Und vor allem, welche Rolle spielt sie dabei?
Die Nebencharaktere sind gut gezeichnet und sowohl Mirrow als auch Rose sind Figuren, die mich neugierig gemacht haben. Ich hoffe, in der Fortsetzung mehr über ihre Geschichten zu erfahren.


“Meine Muskeln brannten, meine Lungen zogen sich schmerzhaft zusammen, aber ich musste weiter. Immer weiter. Alles, was ich spürte, alles, woran ich in diesem Augenblick denken konnte, war Angst.”
Position 549


Im weiteren Verlauf von Tödliche Küsse findet May heraus, dass es nicht nur die Welt gibt, die wir Menschen kennen. Aber nicht nur das – sie findet auch mehr über ihre Vergangenheit, ihre Eltern und sich selbst heraus. Denn es steht viel mehr auf dem Spiel, als sie ahnt und May kann all das retten.
Gegen Ende wurde mir jedoch ziemlich schnell klar, welche Figuren sich auf der “bösen” Seite befinden, während May noch rätselt und teilweise etwas naiv handelt.
Die Autorin verrät nicht allzu viel über die andere Welt und deren Geschöpfe, wobei die Szenenwechsel bzw. Rückblenden sehr gut eingebaut sind und den Leser nicht allzu ahnungslos zurücklassen.
Fazit: Tödliche Küsse ist ein spannender, vielschichtiger Auftakt einer Jugendbuchreihe, die definitiv großes Potenzial hat. Ich vergebe 4 von 5 Herzen.

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Rezension “Sommer in Bloomsbury” von Annie Darling

Sommer in Bloomsbury von Annie Darling

Klappentext: Verity Love ist Single und glücklich damit: Sie liebt ihre schnuckelige Dachwohnung, ihre verfressene, eigenwillige Katze und ihren Job in einer kleinen Londoner Buchhandlung, die nur Liebesromane mit Happy End verkauft. Wenn bloß die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Kolleginnen nicht wären! Fremde Menschen mag Verity nämlich überhaupt nicht, deshalb beschäftigt sie sich viel lieber im Hinterzimmer mit dem Papierkram, statt Kunden zu bedienen. Kurzerhand erfindet sie Peter – ihren umwerfend attraktiven und wahnsinnig charmanten Freund. Doch als sie in einer heiklen Situation einen gutaussehenden Fremden als Peter ausgeben muss, wird ihr Leben plötzlich ganz schön kompliziert…
(Quelle: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Sommer-in-Bloomsbury/Annie-Darling/Penguin/e508856.rhd)

Ein großes Dankeschön an den Penguin Verlag und das Bloggerportal von Randomhouse für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Das bunte Cover ruft förmlich nach Sommer und dass die Geschichte in einer Buchhandlung spielt, sprach mich noch mehr an. In besagter Buchhandlung arbeitet Verity Love, die froh ist, wenn sie Ruhe hat und mit ihrer Katze in der Wohnung sitzt. Menschen und Berührungen sind ihr schnell zu viel. Ihre Freundinnen jedoch lassen keine Gelegenheit aus, sie unter Leute zu bringen und zu verkuppeln. Deshalb hat Verity den Schein-Freund Peter Hardy (dessen Name übrigens eine lustige Anspielung ist) erfunden und zufällig lernt sie Johnny kennen. Er ist in eine andere Frau verliebt, kann aber nicht mit ihr zusammen sein und so schließen beide einen Kompromiss…


“Ängstige dich nicht unnötig. Freilich ist es richtig, sich auf das Schlimmste gefasst zu machen, aber es gibt keinen Grund, dies als sicher zu betrachten.”
Kapitel 18


Verity ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die aber genau das ist, was dem Buch Frische und Witz einhaucht. Auch ihre Schwestern, die durchaus etwas chaotisch, aber liebevoll sind, haben mich oft schmunzeln lassen.
Dann gibt es natürlich noch Johnny, der charmant und eloquent ist, aber bei dessen Naivität gegenüber Marissa ich mehrmals die Stirn runzeln musste.
Auch die Zitate aus “Stolz und Vorurteil” wurden passend und schön in die Geschichte mit einbezogen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lessen, einzig die Szenen bei den verschiedenen Festen wirkten manchmal etwas langatmig.
Fazit: Sommer in Bloomsbury ist eine leichte, romantische Lektüre und an der ein oder anderen Stelle kitschig und klischeehaft. Ich vergebe 4 von 5 Herzen.

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Rezension “Game of Destiny” von Geneva Lee

Game of Destiny von Geneva Lee

Klappentext: Viva Las Vegas! Verbotene Küsse, gefährliche Liebe und gestohlene Herzen – in der sündigsten Stadt der Welt …

Die leidenschaftliche Liebe, die Emma Southerly und Jamie West verbindet, konnten auch die jüngsten Ereignisse in Belle Mère nicht ins Schwanken bringen, sie sind sich näher denn je. Doch der Mord an Jamies Vater bleibt ungeklärt und hält die High Society von Las Vegas weiter in Atem. Das junge Paar muss fest zusammenhalten, um nicht weiter in den Fokus der Polizei zu geraten. Doch das ist nicht Emmas einziges Problem: Sie wird von der dunklen Vergangenheit ihrer Familie eingeholt und muss sich schließlich einer bitteren Wahrheit stellen – doch das könnte bedeuten, dass sie Jamie für immer verliert …
(Quelle: https://www.randomhouse.de/Paperback/Game-of-Destiny/Geneva-Lee/Blanvalet-Taschenbuch/e517491.rhd)

Ein großes Dankeschön an Blanvalet und das Bloggerportal von Randomhouse für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Das Cover passt sich den vorherigen Bänden perfekt an und ist durch die Glitzerpartikel ein schöner Eyecatcher im Bücherregal.
Geneva Lee ist eine Autorin, die mich nicht mit jedem ihrer Bücher überzeugen konnte. Der Royal-Saga konnte ich absolut nichts abgewinnen, wobei Secret Sins mein Herz erobern konnte und auch diese Reihe konnte mich vollends überzeugen.
Auch im dritten und letzten Band der Love-Vegas-Reihe müssen Emma und Jamie um ihre Liebe und Unschuld kämpfen. Der Mörder von Jamies Vater läuft immer noch frei herum und diesmal steht Emma noch mehr im Fokus der Polizeiermittlungen. Während Jamie die Firma übernimmt und versucht, Emma in Sicherheit zu wissen, findet diese immer mehr über die Vergangenheit ihrer Familie heraus.
Game of Destiny konnte mich mit überraschenden Wendungen beeindrucken, die mich wirklich schockiert haben. Gleichzeitig wird Emmas und Jamies Liebe gefestigt und die Autorin lässt auch hier erotische sowie romantische Szenen nicht zu kurz kommen. Die Suche nach dem Täter und das Lüften der Geheimnisse beschreibt Geneva Lee unglaublich spannend. Ich bin durch die Seiten geflogen und die Auflösung aller der Täter-Frage, aber auch aller anderen Geheimnisse, endete perfekt.


“[…] Was bleibt dann noch übrig?”
“Du und ich.”
“Das ist nicht viel.”
“Das ist alles.”
Seite 254


Die Protagonistin Emma hat mich im Abschlussband durch ihren Mut, ihre Gewitztheit und Loyalität gegenüber den Wests total überzeugen. Zwar musste sie auch Rückschläge einstecken und zeigte sich sowohl verletzt als auch verunsichert, aber sie hat nie aufgegeben.
Zu Beginn der Reihe habe ich Jamie als verwöhnten, reichen Sohn wahrgenommen, doch das änderte sich schlagartig. Seine Liebe zu Emma und die Loyalität gegenüber seiner Familie sowie den Beschützerinstikt machen ihn zu einem wahren Bookboyfriend.
Jamies Schwester Monroe ließ im letzten Band immer mal wieder ihr wahres Gesicht durchblitzen, das nicht nur arrogant ist. Der Leser versteht, warum, wieso, weshalb sie so handelt und man kann sie nicht mehr ganz so sehr hassen.
Die Autorin hat es auf bewundernswerte Weise geschafft, die Veränderung ihrer Charaktere dem Leser zu übermitteln und ihm ein schönes Leseerlebnis zu bescheren.
Fazit: Ein krönender Abschluss der Love-Vegas-Saga, die mich mit einem lachenden und einem tränen Auge zurücklässt. Ich will mehr von Geneva Lee!
Game of Destiny verdient 5 von 5 Herzen.

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Rezension “Exymetrie: Prelude” von Patricia Jane Castillo

Exymetrie: Prelude von Patricia Jane Castillo

Klappentext: “Hast du dir ausgesucht auf welcher Seite des Schachbretts du stehst?

Narilenne wird bei der Geheimorganisation Estra zu einer Agentin mit parapsychologischen Fähigkeiten ausgebildet.
Während einer gefährlichen Mission begegnet sie Ciel.
Sie fühlt eine seltsame Verbindung, die es nicht geben dürfte.

Denn Ciel ist ihr Feind. Er gehört einer dunklen Organisation an, die Estra vernichten will.”
(Quelle: http://www.patricia-jane.com/buecher/)

Ein großes Dankeschön an Patricia Jane Castillo für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Das Cover, welches aus Lilatönen und einem Hintergrund besteht, der mich an das Universum erinnert, finde ich sehr schön gestaltet. Es passt zur Geschichte und ist ein richtiger Eyecatcher.
Die Protagonistin Narilenne gehört zur Organisation Estra und damit der weißen Seite des Schachbretts an. Sie ist in der Ausbildung, um ihre parapsychologischen Fähigkeiten zu trainieren. Mit ihren Mitkadetten nimmt sie an Missionen teil, bei denen sie ihre Fähigkeiten gezielt einsetzen müssen.
Dann gibt es noch die schwarze Seite des Schachbretts, die Ranxour, denen Ciel angehört. Die Ranxour wollen die Macht über Welt und Menschheit an sich reißen, die Estra aber wollen dies unterbinden.
Doch wie es soll es anders kommen? Narilenne und Ciel treffen aufeinander und sie versteht, dass es nicht nur alles Schwarz oder Weiß ist…


“Oder hast du nur die Augen davor verschlossen?” Seine Stimme war  heiße Schokolade. Selbst im schwachen Licht, glänzten seine Auen wie polierter Schmuck. Er stützte seine Hände neben ihrem Kopf ab.


Einige Kapitel habe ich gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden und mich in der Welt der Estras und Ranxours zurechtzufinden, die so ganz anders und komplex ist. Patricia Jane Castillos Schreibstil ist durchweg flüssig und angenehm zu lesen.
Auch wenn Narilenne die Hauptfigur ist, erfährt der Leser in kleinen Häppchen auch etwas über die anderen Charakteren. Vero war für mich eine sehr interessante Figur, dennoch wurde ich mit Narilenne bis zum Ende hin nicht wirklich warm. Es fehlte mir der “Funken”, der dazuführt, dass ich mich komplett in die Protagonistin und das Abenteuer hineinversetzen konnte.
Fazit: Exymetrie: Prelude ist eine Geschichte, deren Vielschichtigkeit ich bewundere und mich manchmal doch ein wenig verwirrte. Ich vergebe 3 von 5 Herzen.

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Rezension “Brink of Insanity – Am Rande des Wahnsinns” von Elena Bork

Brink of Insanity – Am Rande des Wahnsinns von Elena Bork

Klappentext: “Wenn eine Epidemie ausbricht und seltsame Kreaturen über das Land hereinbrechen, sehen sich junge Studenten gezwungen, um ihr Überleben zu kämpfen. Doch es ist nicht nur das eigene Land, das geradezu in die Apokalypse stürzt, sondern auch andere Länder Europas und bald schon die ganze Welt. Wie kann man in einer Welt überleben, in der die Gesellschaft zertrümmert, das Überleben schier unmöglich gemacht wird und sich eine Verschwörung offenbart, die die Welt in Chaos und Verzweiflung stürzen wird. […]”
(Quelle: http://brinkofinsanity.de)

Ein großes Dankeschön an Elena Bork für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Epidemie, Apokalypse, der Kampf ums Überleben – der Klappentext machte mich neugierig und als das Buch, das mit vielen Illustrationen ausgeschmückt ist, ankam, freute ich mich umsomehr. Das Cover ist in schwarz-weiß gehalten und spiegelt so die Finsternis der Geschichte perfekt wider.
Doch leider verflog  meine Euphorie ziemlich schnell. Brink of Insanity beginnt mit einer Kampfszene, bei der viel Blut fließt und mir schnell klar wurde, wie sehr die Menschen um ihr Leben kämpfen müssen. Danach findet ein Zeitsprung von einem Jahr statt und der Leser befindet sich wieder am Anfang der Geschichte, sodass er das Ausbrechen der Seuche miterlebt.
Je weiter ich voranschritt, desto schwerer habe ich mir mit der Geschichte getan. Viele Charaktere werden miteingebunden, weshalb ich schnell den Überblick verloren habe und keinen wirklichen Lieblingscharakter gefunden habe.
Im restlichen Verlauf der Geschichte werden weiterhin Rückblenden eingebaut, die sehr gelungen eingebaut wurden und mir den Charakter etwas näher gebracht haben. Das Ausbrechen der Seuche, wie diese voranschreitet und die Menschheit verändert, wurden authentisch und spannend beschrieben. Dennoch hätte die Autorin den Figuren mehr Tiefgang geben können sowie das Drumherum noch mehr ausschmücken können.
Kommen wir aber zu meinem größten Kriterium: Die Zeichensetzung. Leider haben sich einige Fehler eingeschlichen, die meinen Lesefluss ungemein gestört haben. Nach Rücksprache mit der Autorin wird dies aber noch überarbeitet, sodass es letztendlich fehlerfrei zu kaufen seien wird.
Fazit: Brink of Insanity konnte mit seiner Grundidee überzeugen, jedoch fehlte mir der Tiefgang und es sollte nochmal ein Auge auf die Zeichensetzung geworfen werden. Ich vergebe deshalb 2 von 5 Herzen.

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Rezension “Die Legenden der besonderen Kinder” von Ransom Riggs

Die Legenden der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Klappentext: Die langerwartete Rückkehr in die Welt von Jacob, Emma und Miss Peregrine – SPIEGEL-Bestseller-Autor Ransom Riggs erzählt in diesem Band mit einzigartigen Fantasy-Erzählungen die wunderbaren, unheimlichen und herrlich skurrilen “Legenden der besonderen Kinder”

Die Geschichte der ersten Ymbryne und der Entstehung der Zeitschleifen, die Sage vom Mädchen, dessen beste Freundin seine tote Schwester ist, oder das Märchen vom Wald der besonderen Tiere – jedes besondere Kind kennt die berühmten Erzählungen, die über Generationen in aller Welt gesammelt wurden.
Nun liegen die faszinierenden »Legenden der besonderen Kinder« endlich auch in schriftlicher Form vor – in hochwertiger Geschenk-Ausstattung mit zahlreichen Illustrationen

Ein Muss für Fans der Bestseller-Reihe und der Verfilmung von Tim Burton – und ein atmosphärischer Einstieg für alle, die die Welt der »besonderen Kinder« noch entdecken möchten.

(Quelle: Verlagsgruppe Droemer-Knaur)

Ein großes Dankeschön an Droemer-Knaur für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Von Ransom Riggs hatte ich bisher nur Die Insel der besonderen Kinder gelesen und den Film geschaut, dessen Regie Tim Burton führte. Ich war gespannt, welche Abenteuer mich in seinem neuesten Buch erwarteten.
Die Goldprägungen, das satte Grün und die Illustrationen, die sich im Buch wiederfinden lassen, sind wahnsinnig schön. Optisch gibt das Buch schon mal alles, was mein Büchernerd-Herz höher schlagen lässt.
Das Buch ist wie eine Märchensammlung gestaltet und Ransom Riggs hält zehn Geschichten für uns bereit. Von netten Kannibalen, die in friedlicher Ruhe mit Menschen zusammenleben und einem Mädchen, das Geister sehen kann, gibt es hier nicht nur gruseliges, sondern auch märchenhaftes. Ransom Riggs hat zudem das Talent, durch wenige Sätze den Leser zum Schmunzeln zu bringen.
Bereits mit der ersten Legende konnte der Autor mich in eine fantastische Welt entführen und so bin ich durch die restlichen Seiten geflogen. Man erfährt nicht nur, wie die besonderen Menschen früher gelebt haben und welch eine harte Zeit sie durchleben mussten, sondern Ransom Riggs vermittelt hier auch Werte. Werte wie Akzeptanz und Toleranz, Selbstliebe und zeigt auf, was Habgier und Hass anrichten können.

“Ich präge mir das Gesicht meiner Freundin ein”, antwortete er. “Damit ich mich im Augenblick des Todes daran erinnern kann.”
Seite 68

Fazit: Die Legenden der besonderen Kinder entführt in fantastische, mysteriöse, teils kuriose Welten und vermittelt zudem Weisheiten. Sowohl für Fans der Bücher als auch für Neueinsteiger bietet es ein tolles Lesevergnügen. Dafür gibt es von mir 5 von 5 Herzen.

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Meine liebsten Legenden:
Die edlen Kannibalen
Die Geisterfreundin

Rezension “Inside you” von Dagny S. Dombois

Inside you von Dagny S. Dombois

Klappentext: Jordan ist ein sympathischer Typ, fürsorglich, freundlich und eigentlich vollkommen harmlos. Doch er ist nicht allein. In seinem Inneren lauert eine bizarre, gnadenlose Kraft, die ein grausames Spiel mit ihm treibt. Sie benebelt seine Sinne und zwingt ihn zu töten, wann immer sie es will. Als sie Jordan schließlich ihre furchterregende Existenz offenbart, die er bis zu diesem Moment immer versucht hatte zu verdrängen, beschließt dieser sich auf die gefährliche und unfassbar grausame Suche nach der Wahrheit zu begeben …

Mit INSIDE YOU, präsentiert Dagny S. Dombois ein vielschichtiges, atmosphärisch dichtes Debüt aus dem Genre Mystery-Horror.

(Quelle: Draconis Books)

Ein großes Dankeschön an Dagny S. Dombois und Draconis Books für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Das Cover zu Inside you ist ein echter Hingucker und die Farbe Blau steht hier im Vordergrund, was perfekt zur Geschichte passt. Es wirkt genauso düster und geheimnisvoll wie das Buch selbst.
Lustigerweise habe ich mir den Protagonisten Jordan genauso in meiner eigenen Fantasie vorgestellt wie er abgebildet ist – ein Mann mit Bart, besser gehts kaum.
Nun aber zum Inhalt: Eigentlich ist Jordan ein ganz normaler Mann, eigentlich aber auch nicht. Denn in seinem Innern lauert eine Kraft, die ihn Furchtbares, gar Schreckliches machen lässt. Diese Kraft lässt ihn willenlos, gar völlig wahllos Menschen töten.
Leider fiel mir der Einstieg in die Geschichte recht schwer und ich habe einige Zeit gebraucht, um auch vorwärts zu kommen. Das liegt zum einen anderen, dass die Geschichte aus der Perspektive des Protagonisten in der Er-Form erzählt wird und auch von dessen Gefühlen sowie Gedanken lebt. Jedoch fehlte mir etwas mehr direkte Rede und das erschwerte es mir, in die Story hineinzufinden. Auch wurde ich mit dem Protagonist bis zum Ende hin nicht wirklich warm.

“Sein rasender Herzschlag nahm ihm die Luft, doch plötzlich war da noch etwas nderes, etwas ihm bitter Bekanntes. Die blaue Flamme… sie loderte auf, mit voller Kraft.”
Position 460

Dennoch ist Schreibstil von Dagny S. Dombois hervorragend und die Art, wie sie beschreibt, wie die Kraft in Jordan zum Vorschein kommt und sich ihn ihm ausbreitet, ist bemerkenswert. Diese Handlungen schildert sie detailliert, ohne dass es bizarr oder langweilig wirkt. Die Nebencharaktere sind zudem gut gezeichnet und die Rückblenden zwischendurch mochte ich auch sehr gerne.
Bedauerlicherweise haben sich ein paar kleine Grammatikfehler eingeschlichen und bei der direkten Rede fehlten die Zeilensprünge, was mich doch etwas störte.
Fazit: Inside you ist mysteriös, abgründig und gruselig auf eine Weise, die tiefgründig ist. Aufgrund der o.g. Punkte vergebe ich 3 von 5 Herzen.

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Rezension “Das Brustgespenst” von Patricia Causey

Das Brustgespenst von Patricia Causey

Klappentext: In der Mitte ihres Lebens erhält Katia die Diagnose Brustkrebs. Diese schwere Diagnose zieht ihr den Boden unter den Füßen weg und ein dichter Nebel legt sich über den klaren Verstand.

Sie muss nun eine schwere Entscheidung treffen und findet dabei Hilfe bei ihrem Lebenspartner Uwe, Freunde und der Familie.

Viele Hürden sind zu bewältigen, doch findet sie schließlich wieder neuen Mut. Neue Pläne und Abwechslungen verleihen ihr Leben nach der Diagnose einen Hoffnungsschimmer. Doch dann schlägt das Schicksal erneut wieder zu. (Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Patricia Causey für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  In Das Brustgespenst behandelt die Autorin ein wichtiges Thema, das immer noch in unserer Gesellschaft tabuisiert wird: Krebs. Die Protagonistin Katia in der Geschichte erkrankt an Brustkrebs und der Leser verfolgt ihren Weg von Diagnose zu Therapie.
Leider bin ich mit der Protagonistin und den anderen Nebencharakteren bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden, da die Gedanken und Gefühle von Katia nicht ausführlich genug beschrieben wurden. Katia war traurig, niedergeschmettert, wütend, verzweifelt – ja. Aber insgesamt fehlte mir Tiefe, welche besonders bei solch einem sensiblen Thema bedeutsam ist.

“Ich bin traurig, dass mich dieses Schicksal in der Mitte meines Lebens trifft und ich habe schreckliche Angst davor, dass es vielleicht doch nicht gut ausgeht.”

Dennoch ist der Schreibstil von Patricia Causey flüssig und angenehm zu lesen. Ebenso das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet und den Titeln hätte man wirklich nicht besser auswählen können.
Fazit: Das Brustgespenst stellt ein Buch dar, das die Sicht von Betroffenen und Angehörigen gut vermittelt. Jedoch fehlen mir hier ausführlichere Gefühle und Gedanken, um  mich vollkommen in die Protagonistin hineinversetzen zu können. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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