Rezension “Exymetrie: Prelude” von Patricia Jane Castillo

Exymetrie: Prelude von Patricia Jane Castillo

Klappentext: “Hast du dir ausgesucht auf welcher Seite des Schachbretts du stehst?

Narilenne wird bei der Geheimorganisation Estra zu einer Agentin mit parapsychologischen Fähigkeiten ausgebildet.
Während einer gefährlichen Mission begegnet sie Ciel.
Sie fühlt eine seltsame Verbindung, die es nicht geben dürfte.

Denn Ciel ist ihr Feind. Er gehört einer dunklen Organisation an, die Estra vernichten will.”
(Quelle: http://www.patricia-jane.com/buecher/)

Ein großes Dankeschön an Patricia Jane Castillo für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung: Das Cover, welches aus Lilatönen und einem Hintergrund besteht, der mich an das Universum erinnert, finde ich sehr schön gestaltet. Es passt zur Geschichte und ist ein richtiger Eyecatcher.
Die Protagonistin Narilenne gehört zur Organisation Estra und damit der weißen Seite des Schachbretts an. Sie ist in der Ausbildung, um ihre parapsychologischen Fähigkeiten zu trainieren. Mit ihren Mitkadetten nimmt sie an Missionen teil, bei denen sie ihre Fähigkeiten gezielt einsetzen müssen.
Dann gibt es noch die schwarze Seite des Schachbretts, die Ranxour, denen Ciel angehört. Die Ranxour wollen die Macht über Welt und Menschheit an sich reißen, die Estra aber wollen dies unterbinden.
Doch wie es soll es anders kommen? Narilenne und Ciel treffen aufeinander und sie versteht, dass es nicht nur alles Schwarz oder Weiß ist…


“Oder hast du nur die Augen davor verschlossen?” Seine Stimme war  heiße Schokolade. Selbst im schwachen Licht, glänzten seine Auen wie polierter Schmuck. Er stützte seine Hände neben ihrem Kopf ab.


Einige Kapitel habe ich gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden und mich in der Welt der Estras und Ranxours zurechtzufinden, die so ganz anders und komplex ist. Patricia Jane Castillos Schreibstil ist durchweg flüssig und angenehm zu lesen.
Auch wenn Narilenne die Hauptfigur ist, erfährt der Leser in kleinen Häppchen auch etwas über die anderen Charakteren. Vero war für mich eine sehr interessante Figur, dennoch wurde ich mit Narilenne bis zum Ende hin nicht wirklich warm. Es fehlte mir der “Funken”, der dazuführt, dass ich mich komplett in die Protagonistin und das Abenteuer hineinversetzen konnte.
Fazit: Exymetrie: Prelude ist eine Geschichte, deren Vielschichtigkeit ich bewundere und mich manchmal doch ein wenig verwirrte. Ich vergebe 3 von 5 Herzen.

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Rezension “Brink of Insanity – Am Rande des Wahnsinns” von Elena Bork

Brink of Insanity – Am Rande des Wahnsinns von Elena Bork

Klappentext: “Wenn eine Epidemie ausbricht und seltsame Kreaturen über das Land hereinbrechen, sehen sich junge Studenten gezwungen, um ihr Überleben zu kämpfen. Doch es ist nicht nur das eigene Land, das geradezu in die Apokalypse stürzt, sondern auch andere Länder Europas und bald schon die ganze Welt. Wie kann man in einer Welt überleben, in der die Gesellschaft zertrümmert, das Überleben schier unmöglich gemacht wird und sich eine Verschwörung offenbart, die die Welt in Chaos und Verzweiflung stürzen wird. […]”
(Quelle: http://brinkofinsanity.de)

Ein großes Dankeschön an Elena Bork für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Epidemie, Apokalypse, der Kampf ums Überleben – der Klappentext machte mich neugierig und als das Buch, das mit vielen Illustrationen ausgeschmückt ist, ankam, freute ich mich umsomehr. Das Cover ist in schwarz-weiß gehalten und spiegelt so die Finsternis der Geschichte perfekt wider.
Doch leider verflog  meine Euphorie ziemlich schnell. Brink of Insanity beginnt mit einer Kampfszene, bei der viel Blut fließt und mir schnell klar wurde, wie sehr die Menschen um ihr Leben kämpfen müssen. Danach findet ein Zeitsprung von einem Jahr statt und der Leser befindet sich wieder am Anfang der Geschichte, sodass er das Ausbrechen der Seuche miterlebt.
Je weiter ich voranschritt, desto schwerer habe ich mir mit der Geschichte getan. Viele Charaktere werden miteingebunden, weshalb ich schnell den Überblick verloren habe und keinen wirklichen Lieblingscharakter gefunden habe.
Im restlichen Verlauf der Geschichte werden weiterhin Rückblenden eingebaut, die sehr gelungen eingebaut wurden und mir den Charakter etwas näher gebracht haben. Das Ausbrechen der Seuche, wie diese voranschreitet und die Menschheit verändert, wurden authentisch und spannend beschrieben. Dennoch hätte die Autorin den Figuren mehr Tiefgang geben können sowie das Drumherum noch mehr ausschmücken können.
Kommen wir aber zu meinem größten Kriterium: Die Zeichensetzung. Leider haben sich einige Fehler eingeschlichen, die meinen Lesefluss ungemein gestört haben. Nach Rücksprache mit der Autorin wird dies aber noch überarbeitet, sodass es letztendlich fehlerfrei zu kaufen seien wird.
Fazit: Brink of Insanity konnte mit seiner Grundidee überzeugen, jedoch fehlte mir der Tiefgang und es sollte nochmal ein Auge auf die Zeichensetzung geworfen werden. Ich vergebe deshalb 2 von 5 Herzen.

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Rezension “Die Legenden der besonderen Kinder” von Ransom Riggs

Die Legenden der besonderen Kinder von Ransom Riggs

Klappentext: Die langerwartete Rückkehr in die Welt von Jacob, Emma und Miss Peregrine – SPIEGEL-Bestseller-Autor Ransom Riggs erzählt in diesem Band mit einzigartigen Fantasy-Erzählungen die wunderbaren, unheimlichen und herrlich skurrilen “Legenden der besonderen Kinder”

Die Geschichte der ersten Ymbryne und der Entstehung der Zeitschleifen, die Sage vom Mädchen, dessen beste Freundin seine tote Schwester ist, oder das Märchen vom Wald der besonderen Tiere – jedes besondere Kind kennt die berühmten Erzählungen, die über Generationen in aller Welt gesammelt wurden.
Nun liegen die faszinierenden »Legenden der besonderen Kinder« endlich auch in schriftlicher Form vor – in hochwertiger Geschenk-Ausstattung mit zahlreichen Illustrationen

Ein Muss für Fans der Bestseller-Reihe und der Verfilmung von Tim Burton – und ein atmosphärischer Einstieg für alle, die die Welt der »besonderen Kinder« noch entdecken möchten.

(Quelle: Verlagsgruppe Droemer-Knaur)

Ein großes Dankeschön an Droemer-Knaur für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Von Ransom Riggs hatte ich bisher nur Die Insel der besonderen Kinder gelesen und den Film geschaut, dessen Regie Tim Burton führte. Ich war gespannt, welche Abenteuer mich in seinem neuesten Buch erwarteten.
Die Goldprägungen, das satte Grün und die Illustrationen, die sich im Buch wiederfinden lassen, sind wahnsinnig schön. Optisch gibt das Buch schon mal alles, was mein Büchernerd-Herz höher schlagen lässt.
Das Buch ist wie eine Märchensammlung gestaltet und Ransom Riggs hält zehn Geschichten für uns bereit. Von netten Kannibalen, die in friedlicher Ruhe mit Menschen zusammenleben und einem Mädchen, das Geister sehen kann, gibt es hier nicht nur gruseliges, sondern auch märchenhaftes. Ransom Riggs hat zudem das Talent, durch wenige Sätze den Leser zum Schmunzeln zu bringen.
Bereits mit der ersten Legende konnte der Autor mich in eine fantastische Welt entführen und so bin ich durch die restlichen Seiten geflogen. Man erfährt nicht nur, wie die besonderen Menschen früher gelebt haben und welch eine harte Zeit sie durchleben mussten, sondern Ransom Riggs vermittelt hier auch Werte. Werte wie Akzeptanz und Toleranz, Selbstliebe und zeigt auf, was Habgier und Hass anrichten können.

“Ich präge mir das Gesicht meiner Freundin ein”, antwortete er. “Damit ich mich im Augenblick des Todes daran erinnern kann.”
Seite 68

Fazit: Die Legenden der besonderen Kinder entführt in fantastische, mysteriöse, teils kuriose Welten und vermittelt zudem Weisheiten. Sowohl für Fans der Bücher als auch für Neueinsteiger bietet es ein tolles Lesevergnügen. Dafür gibt es von mir 5 von 5 Herzen.

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Meine liebsten Legenden:
Die edlen Kannibalen
Die Geisterfreundin

Rezension “Inside you” von Dagny S. Dombois

Inside you von Dagny S. Dombois

Klappentext: Jordan ist ein sympathischer Typ, fürsorglich, freundlich und eigentlich vollkommen harmlos. Doch er ist nicht allein. In seinem Inneren lauert eine bizarre, gnadenlose Kraft, die ein grausames Spiel mit ihm treibt. Sie benebelt seine Sinne und zwingt ihn zu töten, wann immer sie es will. Als sie Jordan schließlich ihre furchterregende Existenz offenbart, die er bis zu diesem Moment immer versucht hatte zu verdrängen, beschließt dieser sich auf die gefährliche und unfassbar grausame Suche nach der Wahrheit zu begeben …

Mit INSIDE YOU, präsentiert Dagny S. Dombois ein vielschichtiges, atmosphärisch dichtes Debüt aus dem Genre Mystery-Horror.

(Quelle: Draconis Books)

Ein großes Dankeschön an Dagny S. Dombois und Draconis Books für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Das Cover zu Inside you ist ein echter Hingucker und die Farbe Blau steht hier im Vordergrund, was perfekt zur Geschichte passt. Es wirkt genauso düster und geheimnisvoll wie das Buch selbst.
Lustigerweise habe ich mir den Protagonisten Jordan genauso in meiner eigenen Fantasie vorgestellt wie er abgebildet ist – ein Mann mit Bart, besser gehts kaum.
Nun aber zum Inhalt: Eigentlich ist Jordan ein ganz normaler Mann, eigentlich aber auch nicht. Denn in seinem Innern lauert eine Kraft, die ihn Furchtbares, gar Schreckliches machen lässt. Diese Kraft lässt ihn willenlos, gar völlig wahllos Menschen töten.
Leider fiel mir der Einstieg in die Geschichte recht schwer und ich habe einige Zeit gebraucht, um auch vorwärts zu kommen. Das liegt zum einen anderen, dass die Geschichte aus der Perspektive des Protagonisten in der Er-Form erzählt wird und auch von dessen Gefühlen sowie Gedanken lebt. Jedoch fehlte mir etwas mehr direkte Rede und das erschwerte es mir, in die Story hineinzufinden. Auch wurde ich mit dem Protagonist bis zum Ende hin nicht wirklich warm.

“Sein rasender Herzschlag nahm ihm die Luft, doch plötzlich war da noch etwas nderes, etwas ihm bitter Bekanntes. Die blaue Flamme… sie loderte auf, mit voller Kraft.”
Position 460

Dennoch ist Schreibstil von Dagny S. Dombois hervorragend und die Art, wie sie beschreibt, wie die Kraft in Jordan zum Vorschein kommt und sich ihn ihm ausbreitet, ist bemerkenswert. Diese Handlungen schildert sie detailliert, ohne dass es bizarr oder langweilig wirkt. Die Nebencharaktere sind zudem gut gezeichnet und die Rückblenden zwischendurch mochte ich auch sehr gerne.
Bedauerlicherweise haben sich ein paar kleine Grammatikfehler eingeschlichen und bei der direkten Rede fehlten die Zeilensprünge, was mich doch etwas störte.
Fazit: Inside you ist mysteriös, abgründig und gruselig auf eine Weise, die tiefgründig ist. Aufgrund der o.g. Punkte vergebe ich 3 von 5 Herzen.

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Rezension “Das Brustgespenst” von Patricia Causey

Das Brustgespenst von Patricia Causey

Klappentext: In der Mitte ihres Lebens erhält Katia die Diagnose Brustkrebs. Diese schwere Diagnose zieht ihr den Boden unter den Füßen weg und ein dichter Nebel legt sich über den klaren Verstand.

Sie muss nun eine schwere Entscheidung treffen und findet dabei Hilfe bei ihrem Lebenspartner Uwe, Freunde und der Familie.

Viele Hürden sind zu bewältigen, doch findet sie schließlich wieder neuen Mut. Neue Pläne und Abwechslungen verleihen ihr Leben nach der Diagnose einen Hoffnungsschimmer. Doch dann schlägt das Schicksal erneut wieder zu. (Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Patricia Causey für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  In Das Brustgespenst behandelt die Autorin ein wichtiges Thema, das immer noch in unserer Gesellschaft tabuisiert wird: Krebs. Die Protagonistin Katia in der Geschichte erkrankt an Brustkrebs und der Leser verfolgt ihren Weg von Diagnose zu Therapie.
Leider bin ich mit der Protagonistin und den anderen Nebencharakteren bis zum Schluss nicht wirklich warm geworden, da die Gedanken und Gefühle von Katia nicht ausführlich genug beschrieben wurden. Katia war traurig, niedergeschmettert, wütend, verzweifelt – ja. Aber insgesamt fehlte mir Tiefe, welche besonders bei solch einem sensiblen Thema bedeutsam ist.

“Ich bin traurig, dass mich dieses Schicksal in der Mitte meines Lebens trifft und ich habe schreckliche Angst davor, dass es vielleicht doch nicht gut ausgeht.”

Dennoch ist der Schreibstil von Patricia Causey flüssig und angenehm zu lesen. Ebenso das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet und den Titeln hätte man wirklich nicht besser auswählen können.
Fazit: Das Brustgespenst stellt ein Buch dar, das die Sicht von Betroffenen und Angehörigen gut vermittelt. Jedoch fehlen mir hier ausführlichere Gefühle und Gedanken, um  mich vollkommen in die Protagonistin hineinversetzen zu können. Daher vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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Rezension “Angst war hier” von Brett McBean

Angst war hier von Brett McBean

Klappentext: Die bekannte Schriftstellerin Debra Hillsboro lädt Freunde und Familie zu einer Weihnachtsfeier in ihre Villa ein. Doch der Tag endet im puren Grauen, als eine Bande Sadisten in das Anwesen eindringt. Sie wollen quälen und töten.
Ohne Kontakt zur Außenwelt müssen die Bewohner ums Überleben kämpfen – während die Mörder ihre Taten mit Smartphones filmen und im Internet verbreiten. Denn nicht nur sie sind süchtig nach Blut und Gewalt …
(Quelle: Festa Verlag)

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Ein großes Dankeschön an den Festa Verlag für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Angst war hier ist mein zweites Buch aus der Reihe Horror & Thriller und bereits das Cover hat mich sehr angesprochen, da es gruselig und düster wirkt. Die Hämatome lassen darauf schließen, dass hier viel Gewalt stattfindet. Einzig das Seil, das um den Hals geschlungen ist, passt meiner Meinung nach nicht zur Geschichte, weil
Auf den ersten Seiten werden dem Leser die Charaktere nahe gebracht und ich habe hier schon die ein oder andere Figur gefunden, die mir sympathisch schien. Ziemlich schnell kommt Brett McBean zur eigentlichen Handlung und Spannung setzt ein. Die Täter brechen in die Wohnung ein und die Geschichte nimmt ihren Lauf, wobei hier weder Spannung noch Grusel aufgebaut werden. Die Handlungen der Täter haben mich weder gekelt noch verängstigt oder in sonst einer Weise geschockt. Ob ich mittlerweile zu abgebrüht bin für Horror & Thriller, da ich vorwiegend Festa Extrem lese? Diese Frage habe ich mir oft beim Lesen des Buches gestellt.
Die Story an sich hat Potenzial und die Gedanken sowie Gefühle der Charaktere hat der Autor sehr nachvollziehbar und detailliert beschrieben, was der (leider) mitunter einzig positive Punkt ist. Auch die vielen, undurchsichtigen Namen der Täter haben mich eher verwirrt und stirnrunzelnd zurückgelassen.
Wie ihr seht, ist diese Rezension ziemlich kurz gehalten. Das liegt daran, dass die Handlung nicht sehr actionreich ist und ich bei dem Buch auch einige Seiten übersprungen habe.
Fazit: Angst war hier ist das erste Buch aus dem Festa Verlag, welches mich leider nicht überzeugen konnte. Dennoch ist es für Einstieger dieses Genres oder Leser, die keinen extremen Horror mögen, gut geeignet. Daher vergebe ich 2 von möglichen 5 Herzen.

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Rezension “Fuck you, Love” von Daniela Hartig

Fuck you, Love von Daniela Hartig

Klappentext: »Wenn ich eine gute Fee wäre, was würdest du dir wünschen?«, fragt sie.
»Eine Zeitmaschine. Um alle Fehler, die ich jemals gemacht habe, ungeschehen zu machen.«
Wenn aus einer harmlosen Party eine Nacht wird, die in einer Katastrophe endet.
Wenn eine einzige Sekunde dein ganzes Leben verändert und du eine getroffene Entscheidung nie wieder rückgängig machen kannst.
Was tust du dann?
(Quelle: Amazon)

Ein großes Dankeschön an Daniela Hartig für das Rezensionsexemplar! Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

Meine Meinung:  Bei Fuck you, Love weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Aber beginnen wir mal mit dem, was einem als erstes ins Auge sticht: Das Cover. Abgebildet ist ein Mädchen, das sich gegen eine Glasscheibe lehnt, auf der Regentropfen abperlen. Der Titel ist in großen Lettern und kräftiger Farbe abgebildet und der Name der Autorin wurde sehr gut in das Cover eingearbeitet. Da gibt es von mir schonmal volle Punktzahl.
Nun aber zum Inhalt. Um wen gehts? Zum einen haben wir hier Floyd, der nicht nur einen kuriosen Namen trägt, sondern sehr arrogant, verwöhnt und reich ist. Jeden Tag hat er eine andere Frau in seinem Bett und lebt in den Tag hinein. Das macht ihn von vorneherein zu einem unsympathischen Typen.
Und dann gibt es noch Storm, die sozusagen seine Gegenspielerin ist. Sie ist temperamentvoll, unberechenbar und irgendwie verrückt. Normalerweise kan ich die Charaktere besser einschätzen, je mehr ich in der Geschichte voranschreite, aber bei Storm scheint es genau das Gegenteil zu sein. Sie ist ein unfassbar komplexer und doch einzigartiger Charakter, der Floyd die Würze in seinem Leben gibt, die er braucht.
Was beide gemeinsam haben? Eine Nacht, die siemiteinander verbracht haben und von denen keiner mehr weiß, was vorgefallen ist.

“Storm zeigt mir, dass ich noch etwas anderes kann  als Geld ausgeben und Frauen flachlegen. Sie reißt mir die Maske herunter. Sie glotzt mir schamlos in die Karten und grinst. Sie löscht das Feuer, das mich ausbrennt.”
Seite 248

Seit dieser Nacht taucht Storm immer wieder in Floyds Nähe auf und will von ihm wissen, was passiert ist. Doch irgendwann wird aus dieser Kabbelei mehr. Sowohl Floyd als auch Storm spüren das Prickeln zwischen ihnen und es scheint, als könnten sie sich es eingestehen. Aber beide sind auf ihre Weise kaputte Seelen, was alles viel komplizierter macht. Durch ihre kalte Fassade und den harten Wörtern, die Storm oft äußert, versucht sie sich selbst zu schützen. Doch Floyd gibt nicht auf.
Bis aufgedeckt wird, was einst in der Nacht passiert ist…
Der Schreibstil ist durchweg flüssig und locker; auch der Sprachduktus beider Protagonistin ist ihrem Alter entsprechend. Aber auch familiäre Probleme schildert die Autorin in ihrem Buch, was die Geschichte noch authentischer macht.
Während des Lesens musste ich mir einige Male an den Kopf packen und genervt schnaufen, denn ohne einen unausstehlichen Charakter kommt diese Geschichte nicht aus. Ihr fragt euch, wen ich meine? Floyds vermeintlich bester Freund Ben. Wenn euch meine Rezension neugierig gemacht hat, finde das doch selbst heraus und lasst euch mitreißen.
Fazit: Daniela Hartig hat mit Fuck you, Love eine wahnsinnig aufregende und außergewöhnliche Geschichte geschaffen! Von mir gibt es 5 von 5 Herzen.

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